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Leseprobe Buch I Band 2
"Die Herausforderung
- Kosmische Energie gegen Irdische
Politik" |
14.6 Der Konverter nach Hans Coler
Der nachfolgend beschriebene Konverter des Marinekapitäns ist
ein weiteres Beispiel dafür, daß ein Konverter zur Umwandlung
der Raum-Energie möglich ist. Im Falle Coler liegt uns ein
unzweifelhafter, authentischer Beweis für die Funktionsfähigkeit
seines Konverters vor - in Form eines offiziellen Untersuchungsberichtes
des englischen Geheimdienstes (British Intelligence Objectives Sub-Committee),
den dieser im Rahmen der Paperclip-Aktion 1946 angefertigt hatte,
was sogar eine Befragung und Vernehmung von Kapitän Coler einschloß.
Die nachstehenden Darlegungen beziehen sich im Wesentlichen auf
diesen 30seitigen, englischsprachigen Bericht, unter Verwendung
einer Übersetzung und Auswertung von Andreas Hecht, die er
im Internet verfügbar machte.
Von Hans Coler liegen so zwei unterschiedliche Konstruktionstypen
vor, die er "Stromerzeuger" und "Magnetstrom-Apparat"
nannte. Über die theoretische Grundlage seiner Konstruktion
ist wenig bekannt, nur daß er den Magnetismus als ein Schwingungsphänomen
verstand, mit einer Frequenz von etwa 180 kHz. Die größte
Leistungabgabe, die Coler mit seinem Stromerzeuger erzielen konnte,
hatte bei immerhin 6 KW gelegen.

Der Stromerzeuger
Dieses Gerät besteht aus Magneten, flachen Spulen und Kupferplatten,
die einen Primär- und einen Sekundärkreis bilden. Der
Primärkreis wird von einer kleinen Batterie gespeist, wobei
die Energieoutput des Systems jedoch das Mehrfache der aus der Batterie
entnommenen Leistung beträgt.
Nach Hecht versucht Hurst den Aufbau und die evtl. Wirkungsweise
wie folgt zu verstehen:
„1. Das Basisprinzip ist, daß ein Elektron nicht nur als negativ
geladenes Teilchen betrachtet werden kann, sondern auch als magnetischer
Südpol. Das Grundelement ist das eines offenen Sekundärkreises,
induktiv gekoppelt mit einem Primärkreis. Das neue Merkmal
Abb.68 Schaltungsdetail Stromerzeuger (1)
ist, daß Kapazitäten über Permanentmagneten
mit dem Sekundärkern wie folgt verbunden sind:
Es wird behauptet, daß beim Einschalten des Primärstromkreises
eine Ladungstrennung auftritt, d.h. M1 wird z.B. positiv und M2
negativ aufgeladen, und diese Ladungen werden "magnetisch polarisiert",
wenn sie sich formieren, wegen der Anwesenheit der Magnete. Beim
Ausschalten des Primärkreises fließt ein "Rückstrom"
im Sekundärkreis, aber die Magnete "üben keinen polarisierenden
Effekt auf diese Umkehrung aus"
2. Zwei dieser Grundelemente werden nun zusammengefügt und
bilden ein Doppelsystem oder -stufe, wobei die Platten dicht zusammen
in parallelen Ebenen liegen sollen wie hier gezeigt:
Die Sekundärwicklungen sind beide genau gleich und so gewickelt,
daß beim Einschalten der Primärspule die Elektronen in
der Sekundärspule von P1 nach P2 und F1 nach F2 fließen.
Es wird dann festgestellt, daß das System F1 - F2 lediglich
einen Induktionseffekt hat und nutzbarer Strom im System P1 - P2
entsteht.
3. Eine einzelne Stufe ist ineffektiv, aber zwei
Stufen, die so verbunden sind, daß die Anzahl der effektiven
Nord- und Südpole gleich ist, stellen eine arbeitsfähige
Anordnung dar. Weitere Doppelstufen können hinzugefügt
werden, um angebracht werden; danach scheint es mir eher, als ob
jeder der Eisenstäbe eine eigene Wicklung erhalten sollte statt
eine gemeinsame um alle zu wickeln."
Abb.69 Schaltungsdetail Stromerzeuger (2)
Die Hurst-Literaturstelle enthält weiterhin
einen Bericht von Prof. Schumann, der die Konstruktion des Stromerzeuger
näher beschreibt, woraus Hecht folgenden Aufbau entnimmt:

"Der Stromerzeuger enthält prinzipiell zwei parallelgeschaltete,
magnetisch gekoppelten Spulen. Eine dieser Spulen ist aus Kupferblechen
gefertigt und wird im Bericht als Plattenspule bezeichnet. Die andere
Wicklung besteht aus einer Anzahl dünner parallelgeschalteter
isolierter Drähte, wird als Spulenwicklung bezeichnet und verläuft
in kleinen Abständen parallel zur Plattenwicklung. Die Spulen
sind in je zwei Hälften angeordnet, entsprechend einem bifilaren
Wickelsystem.
An die Anfangspunkte der Wicklungen beider Spulen sind jeweils Batterien
angeschlossen, an den (parallelgeschalteten) Enden die Stromabnehmer.
Außerdem befinden sich zwischen parallelen Windungen der beiden
Hälften der Plattenspule Zwischenverbindungen aus Eisenstäben,
die mit Silberdraht an die Windungen angeschlossen sind. Diese Stäbe
sind ebenfalls mit einer Wicklung versehen, die von einer weiteren
Batterie gespeist wird und die Stäbe magnetisiert. Diese Wicklung
wird im Bericht als Erregerwicklung bezeichnet. Außerdem wird
noch erwähnt, daß die Form der Spule die eines langen
schmalen Rechtecks war."
Hecht versuchte nach diesen Angaben den Aufbau des
Stromerzeugers zu rekonstru-ieren und kam zu nebenstehender Zeichnung:
Diese zeichnerische Darstellung wurde von einem Helge Lange gegenüber
Hecht bezweifelt, da gemäß Schumann-Report der Ausgangskreis
nicht klar von den (Akku-) Eingangskreisen getrennt wäre:
"Im OKM-Report wird erwähnt, die beiden (halben) Plattenspulen
seien "interwounded in 2 groups", Abb. 70 Erster Versuch
Rekonstruktion Stromerzeuger durch Hecht
was ich als zweilagig gewickelt verstehe. Damit macht das Ganze
wieder Sinn, denn die beiden (voneinander isolierten) Lagen entsprechen
dann den Platten F1/P1 und F2/P2 nach Kloss, und die "Plattenspule"
ist demnach eigentlich ein Kondensator mit induktiven Anteil (was
einen kompakten Schwingkreis in sich ergeben könnte). In der
Mitte wäre dann weiterhin die Erregerwicklung, und die vier
Elektromagneten wären einfach von innen nach außen verlagert.
Dann müßte eine Lage der Plattenwicklungen (F1/F2) in
Reihe geschaltet und mit dem Akku verbunden werden, die andere Lage
(P1/P2) wird nur einseitig angeschlossen und ergibt die beiden Ausgangselektroden,
die mit den Spulenwicklungen und der Lage F1/F2 keine elektrische
Verbindung haben dürfen. Die Verbindung der Spulenwicklungen
bleibt ansonsten wie gehabt.
Der OKM-Report erwähnt übrigens auch etwas von "Transformatorspulen"
(Mehrzahl!), die zwischen den Wickeln angebracht werden; danach
scheint es mir eher, als ob jeder der Eisenstäbe eine eigene
Wicklung erhalten sollte statt eine gemeinsame um alle zu wickeln."
Der erste Hinweis auf den Coler - Stromerzeuger
rührt aus dem Jahre 1925 her, als Coler ein 10-Watt-Ausführung
einem Prof. M. Kloss an der TH Berlin vorführte, der von der
Funktion voll überzeugt war und äußerte:
"Es kann einzig der Vermutung Ausdruck verliehen werden, daß
das Magnetsystem die Quelle der Energie ist."
Auch eine zweite von Kloss durchgeführte und
protokollierte Prüfung vom 3. März 1926, diesmal gemeinsam
mit einem Prof. Dr. R. Franke bestätigte die Funktionstüchtigkeit,
ohne daß die beiden Wissenschaftler in der Lage waren, das
Funktionsprinzip zu verstehen.
Weitere wissenschaftliche Prüfungen erfolgten, wie durch Prof.
Schumann aus München, Prof. Bragstad aus Trondheim und einen
Prof. Knudsen aus Kopenhagen.
Eine Patentanmeldung scheiterte an dem Anmeldehindernis, daß
ein perpetuum mobile nicht patentierbar ist, da es den Grundsätzen
der Physik widerspräche und so technisch nicht möglich
sei.
1933 konnte Coler bereits ein Gerät mit 70
W vorweisen, das voll funktionstüchtig gewesen sein muß,
da er nun von deutscher wie von norwegischer Seite das Angebot einer
Finanzierung der weiteren Entwicklung erhielt. Hierbei setzte sich
der deutsche Interessent, Dr. F. Modersohn, ein Direktor bei Rheinmetall-Borsig,
mit Hilfe seiner Kontakte zu Hermann Göring und der deutschen
Industrie durch, vor dem Coler das Gerät mit seinem Mitarbeiter
v. Unruh demonstriert hatte, wobei eine "Coler GmbH" gegründet
wurde, die das Gerät bis zur Produktionsreife entwickeln und
dann vermarkten sollte.
1937 war Coler bereits bei einer Ausgangsleistung von 6 kW angelangt.
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Die nächste überlieferte
Information stammt aus 1943. Der "Stromerzeuger" muß
zu diesem Zeitpunkt bereits eine so hohe Funktionszuverlässigkeit
besessen haben, daß Modersohn ihn der Forschungsabteilung
des Oberkommandos der Kriegsmarine (OKM) vorstellte, das einen
Dr. Fröhlich als Kontaktperson beauftragte. In Ergebnis
einer vom 1.4.1943 bis zum 25.9.1943 währenden Zusammenarbeit
beauftragte das OKM die Continental Metall AG mit der schnellstmöglichen
Weiterentwicklung, dies sicher insbesondere deshalb, um eine
Energie-Unabhängigkeit von Erdölimporten zu erreichen.
Durch die Kriegssituation kamen die dort unter der Führung
eines Oberbaurat Seysen erfolgenden Arbeiten jedoch über
weitere experimentelle Versuche nicht hinaus.
Nach einer Quelle habe ein solcher Stromerzeuger Colers Haus
3 Jahre mit elektrischer Energie versorgt.
Es ist verständlich, daß Colers Entwicklungen bei
den politischen Institutionen des "3.Reiches" auf
größtes Interesse stießen, da man ja einen
Weltkrieg zu gewinnen hatte und man alles daran setzen mußte,
die hierfür Deutschland fehlenden Öl-Ressourcen auf
jede erdenkliche Weise zu kompensieren - der fehlende Treibstoff
wurde dann ja tatsächlich kriegsentscheidend. |
Hierzu mehr im nächsten Kapitel.
Offensichtlich ist wenigstens ein Gerät bei Kriegsende den
Engländern in die Hände gefallen, wie der angeführte
Untersuchungsbericht des British Intelligence Objectives Sub-Committee
beweist.
Nach dieser Zeit ist lediglich eine Aktivität
bekannt geworden, den Stromerzeuger von Coler wieder aufzugreifen
- Sven Mielordt berichtet von einem gebauten Gerät von 7,2
KW Leistung durch eine amerikanische Gruppe, das jedoch nicht sehr
betriebssicher gewesen sei.
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