Leseprobe Buch IX Band 1

 

„Churchill schon 1936: Deutschland wird zu stark – wir müssen es zerschlagen!
oder
der 90jährige Krieg"

Leseprobe

aus Kapitel V: "Das Nürnberger Militärtribunal"

„Die Nürnberger „Kriegsverbrecherprozesse“ sind nach meinem Dafürhal­ten einer der dunkelsten Flecken aller Zeiten auf der Weste der ach so auf­geklärten Führerschaft der Welt. Diese Verfahren der Siegernationen dien­ten dem Zweck, Kriegsgegner wegen nichts anderem zu bestrafen als we­gen ehrenhafter Pflichterfüllung. Die Prozesse waren wirklich eine Schan­de für alle, die sie betrieben haben. Ohne jede Sympathie mit den militärischen Zielen der Angeklagten muß man gleichwohl deren Pflicht in Rech­nung stellen, den ihnen vom eigenen Staate und dessen Führung erteilten Befehlen Folge zu leisten.

Es ist ganz besonders zu bedauern, daß unser Land als Ankläger aufgetreten ist. Hoffen wir nur, daß sich ein solcher Vorgang nicht wiederholt. Das amerikanische Ideal von Gerechtigkeit ist geschändet worden. Als ehemaliges Mitglied des Ständigen Internationalen Schiedsgerichtshofes im Haag bin ich durch und durch an der Sache des Friedens interessiert. Frieden aber kann niemals mit Mitteln erreicht wer­den, wie wir sie während dieser angeblichen Gerichtsverfahren angewandt haben. Dauerhaften Frieden kann es nur im Zeichen des Rechtes geben, nicht aber durch die Verhöhnung des Rechts.“

MICHAEL FRANCIS DOYLE

US-Völkerrechtler und Päpstlicher Geheimkämmerer; Mitglied des Ständigen Schiedsgerichtshofes im Haag; Präsident des US-Wahlmänner-Kollegiums 1945-1949

Irving, David: „Nürnberg, die letzte Schlacht“, Grabert-Verlag Tübingen

16.März 1948

Der britische Generalstaatsanwalt, Sir Hartley Shawcross, sagte am Freitagabend in einer Rede:

"…Ich klagte die Nationalsozialisten in Nürnberg an. Zusammen mit meinem russischen Kollegen verdammte ich die Nazi-Aggression und den Nazi-Terror.

Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt! Nach den Prinzipien unserer Politik der Balance of Power haben wir, angespornt durch die "Amerikaner" um Roosevelt, Deutschland den Krieg erklärt, um es zu vernichten.

Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet. Nun müssen wir feststellen, daß Hitler recht hatte. Anstelle eines kooperativen Deutschland, das er uns angeboten hatte, steht die riesige Imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt und gedemütigt, jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter ei­nem anderen Namen verfolgt werden und daß dieselbe Taktik hem­mungslos Anwendung findet."

Stourbridge, 16.3.1948 (ap)

D. Wurm, Bischof:

„Wenn diese Kriegsverbrecherprozesse auf einem internationalen Rechtsboden durchgeführt werden, dann kann man nicht im Namen der Gerechtigkeit Verbrechen, die von den Deutschen begangen worden sind, verurteilen, und im Namen derselben Gerechtigkeit von anderen Verbrechen und Verbrechern schweigen.“

Grimm: Erzbischofschrift S.120/21 Maier-Dorn-Kartei

Grenfell Russel,

britischer Generalstabsoffizier vom Verteidiger im Nürnberger Prozeß gefragt:
Ob es der englischen Generalität möglich gewesen sei, die Ausführung eines Operationsplanes wegen politischen und völkerrechtlichen Bedenken zu verweigern, antwortete: „No“!

Grimm: Erzbischofschrift S.121 Maier-Dorn-Kartei

Maurice Bardèche:

Wir müssen feststellen, daß der Prozeß, den man Deutschland macht, eine ganz feste Grundlage hat: Die Angst!

Der Anblick der Ruinen versetzte die Sieger in Panik. Die andern m ü s s e n Unrecht haben. Sie m ü s s e n, denn man bedenke nur, wie die Welt aussähe, wenn die Deutschen nicht die Ungeheuer wären, als die man sie hinstellt. Wie schwer würden dann die zerstörten Städte wiegen, die Tausende von Phosphorbomben…

Grimm: Erzb., S.182 Maier-Dorn-Kartei

Zum Vergleich - Grenada:

„Im Jahr 1983 überfiel USA-Amerika den Staat Grenada, „um das Leben Unschuldiger zu schützen, darunter bis zu 1000 Amerikaner“ – so der Präsident Reagan. Aber noch kein einziger Amerikaner war ermordet worden! Die Deutschen hatten 1939 hundertmal mehr Berechtigung einzugreifen!“

Kofler, S.36

Frühsommer 1958

"Das Außenamt der Vereinigten Staaten mußte im Frühsommer dieses Jahres offen zugeben, daß die Veröffentlichung sämtlicher diplomatischer Dokumente aus der Zeit der Vorbereitung und Führung des zweiten Weltkrieges entweder unterdrückt oder einer scharfes Zensur unterworfen werde. Dieses Eingeständnis findet sich versteckt in den Schlußsätzen eines 787 S.n starken Berichtes, durch den die in der Öffentlichkeit erhobenen Anklagen der Aktenunterdrückung durch die historische Abteilung des Staatsdepartements zurückgewiesen werden sollten. Das Staatsdepartement will seinen Versuch, die Geschichte planmäßig zu verdunkeln, mit dem Hinweis entschuldigen, wir "lebten in einem politisch reizbaren Zeitabschnitt"; "neue internationale Beziehungen" hätten sich in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt; im Kalten Krieg gegen den Kommunismus dürfe man "die Verbündeten nicht vor den Kopf stoßen"; die Veröffentlichung der Dokumente würde "Bestürzung und Mißvergnügen zur Folge" haben; und auf das Ansehen gewisser Staatsmänner, die heute noch politisch tätig seien, könne ein "Schatten fallen". Mit diesen Ausreden will die historische Abteilung des Außenamtes über die Tatsache hinwegschwindeln, daß im Mai 1953 feierlich verkündet worden war, sämtliche Berichte über die Kriegskonferenzen "sollten innerhalb eines Jahres für die Veröffentlichung bereitgestellt sein".

Das gleiche Versprechen wurde 1954 wiederholt, nachdem man ein Jahr in gewollter Untätigkeit hatte verstreichen lassen. Endlich kam es wenigstens zur Veröffentlichung der Yalta-Dokumente - wenn auch mit großen Streichungen und in scharf zensierter Form. Weitere 37 Dokumentenbände über die sonstigen Konferenzen zur Vorbereitung und Führung des Krieges sollen also nun über Jahrzehnte hinaus ganz und gar unterdrückt werden.“

Reichsruf vom 18.10.1958 Maier-Dorn-Kartei