Neuigkeiten / Aktuelles
H.-P.Thietz Ehem. Abgeordneter der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes Zum Backhaus 6/ 56552 Gefell Tel. 02692-931 246 Fax -931 711 hpt@hoffnung-deutschland.de

Presseerklärung 02/2010 vom 19.März 2010: Zur Regulierung der Medikamentenpreise

Bekanntlich sind die stetigen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen im Wesentlichen durch die stetigen Preiserhöhungen im Arzneimittelbereich bedingt. Bisher ist es nicht gelungen, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Dies durch eine einvernehmliche Lösung mit der Pharmaindustrie anzustreben, dürfte eine Illusion sein. Dabei ist absolut unvertretbar, daß die Medikamentenpreise im Gebiet der Bundesrepublik gegenüber den anderen EU-Ländern auf ein besonders hohes Niveau geschraubt worden sind. Dies ist völlig unverständlich und unvertretbar.

So habe ich z.B. während der Plenartagungen des Europa-Parlamentes in Straßburg notwendige Medikament stets dort vor Ort eingekauft, da dort die Preise etwa ein Drittel niedriger lagen.

Deshalb wird Folgendes vorgeschlagen:

Die Preise für die einzelnen Medikamente werden EU-weit für die verschiedenen Länder festgestellt und auf dieser Basis ein EU-Durchschnittspreis ermittelt. Dieser Durchschnittspreis wird für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland als verbindlich erklärt und nur dieser von den Kassen anerkannt. Hierzu ist seitens des Bundestages ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden.

H.-P.Thietz

Ehem. Mitglied des Rechtsauschusses der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes

H.-P.Thietz Ehem. Abgeordneter der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes Zum Backhaus 6/ 56552 Gefell Tel. 02692-931 246 Fax -931 711 hpt@hoffnung-deutschland.de www.hoffnung-deutschland.de

Presseerklärung 01/2010 vom 2.3.2010: Schärfster Protest gegen Anbaufreigabe der EU-Kommission für Gen-Kartoffel Amflora !

Wie soeben das ZDF meldet, hat die EU-Kommission die Gentechnik-Kartoffel „Amflora!“ im EU-Bereich zum Anbau freigegeben. Hiergegen wird schärfstens protestiert!

Es wird zwar argumentiert, diese Gen-Kartoffel sei nicht für den menschlichen Verbrauch, sondern nur für einen industriellen Einsatz bestimmt - gleichzeitig aber festgelegt, daß Abfallmaterial dieser Kartoffel als Tierfutter Verwendung finden darf!!! Dadurch werden die für uns als wichtige Lebensgrundlage dienenden landwirtschaftlichen Nutztiere gentechnisch verunstaltet und in Folge wir Bürger durch den Verzehr mit gentechnischem Futtermittel erzeugtem Fleisch udgl. durch die Hintertür gleichfalls gentechnisch gefährdet und verseucht.

Wie kann sich eine EU-Kommission erdreisten, die von uns Bürgern nicht gewählt und – wie jetzt dringend geboten – auch nicht sofort von uns durch Volksvotum aus ihren wohlbestallten Ämtern entfernt werden kann – über uns eine solche schwerwiegende Maßnahme zu verhängen, die die Gesundheit aller Bürger der Mitgliedsstaaten aufs Spiel setzt?

Auch geht bekanntlich die gentechnische Wirkung einer solchen Pflanze über ihren unmittelbaren Standort weit hinaus. Pollen gentechnischer Pflanzen werden durch Insekten und den Wind bzw. Sturm verbreitet, die sich nicht durch irgendwelche Abstandsanordnungen eingrenzen lassen und so die ganze Umgebung verseuchen können. Bei einer wahrhaften Volksbefragung in den EU-Ländern würde zweifellos eine überwältigende Ablehnung zum Ausdruck kommen, was in den EU-Ebenen zweifellos bekannt sein dürfte. Wenn uns eine solche Maßnahme dennoch undso gegen den Willen der Bürger aufoktruiert wird, dann ist das Diktatur!

Die Bundesregierung wird deshalb nachdrücklichst aufgefordert, bei der EU-Kommission dahingehend sofortigen Einspruch zu erheben, daß die Bundesrepublik Deutschland dieser Amflora-Anordnung nicht Folge leistet und eine Ausnahmeregelung für sich in Anspruch nimmt. Dies bezieht sich auch auf alle so im EU-Ausland gentechnisch erzeugten Nahrungsmittel, für die auf deutschem Boden ein Verkaufsverbot besteht und diese nicht im Rahmen der sonst geltenden Freizügigkeit importiert werden dürfen.

Sollte sich dies als nicht möglich erweisen, gibt es nur noch eine Konsequenz – Austritt aus der EU!

H.-P.Thietz / ehem. Mitglied des Rechtsausschusses der frei-gewählten Volkskammer und des EU-Parlamentes

Datum: 19.02.2007 20:05:39

An: internet@ard-hauptstadtstudio.de

Betreff: Dresden

19.02.2007

Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die von zahlreichen etablierten Journalisten in die Welt gesetzte Behauptung, bei dem alliierten Terror-Flächenbombardement vom 13./14. Februar 1945, seien 25.000 Menschen getötet worden, kann man nur mit Empörung widersprechen.

Es gibt zahlreichen Quellen, und noch lebende Zeitzeugen, die diese nach unten manipulierte Opferzahl widerlegen.

In einem Schreiben der Stadtverwaltung Dresden vom 31. Juli 1992 heißt es wörtlich: „Gesicherten Angaben der Dresdener Ordnungspolizei zufolge, wurden bis zum 20.3.1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Einschließlich der Vermißten dürfte eine Zahl von 250 000 bis 300 000 Opfern realistisch sein.“

Dresdenopfer

Die „Washington Post“ schrieb am 11. Juli 1999: „Als die Vereinigten Staaten und Britannien Dresden im Jahre 1945 zerstörten, wurde ein Drittel einer Million Menschen getötet. In der gewiß unverdächtigen und über jeden Zweifel erhabenen zusammenfassenden Darstellung des Bombenkrieges des Internationalen Roten Kreuzes – Report of the Joint Refief 1941 – 1946 – wird die Zahl der Toten mit 275 000 angegeben.

Diese Zahl hat die Dresdner Stadtverwaltung noch im Jahre 1992 bekanntgegeben. Sie setzt sich aus folgenden drei Gruppen zusammen. 35 000 voll identifizierte Opfer, 50 000 nicht identifizierte, bei denen aber Eheringe, Metallschmuck und ähnliches gefunden wurden, was später zur Identifizierung würde dienen können und 168 000 Bombenopfer, bei denen es nichts mehr zu identifizieren gab. Die hier genannte Aufteilung und die Gesamtzahl von 253 000 Toten, wurde am 30. April 1945 vom Dresdner Polizei-Oberst Grosse an das Führerhauptquartier in Berlin gemeldet, nach wochenlangen Such- und Aufräumungsarbeiten.

Nach Schätzungen der Dresdner Polizei lagen Ende April 1945 noch weitere 100 000 Tote unter den Trümmern. Mehrere Jahre nach dem Krieg, als ganze Straßenzüge enttrümmert wurden, fanden die Hilfskräfte immer wieder große Kellerräume voll mit Bombenopfern, erstickt wegen Sauerstoffmangel. Damit erhöht sich die Zahl der Toten in Dresden auf ungefähr 350 000!

Dresden wurde zum Menetekel einer grenzenlosen Rache, eines bedingungslosen Hasses auf alles, was deutsch war. Dresden wurde zum vorweggenommenen Hiroshima. Für Dresden gibt es keine Entschuldigung.

Im Bezug auf Dresden blieben die Sieger ebenso stumm wie die inzwischen umerzogenen Besiegten. Letztere versuchen allerdings heute noch nach 61 Jahren, dieses ungeheuerliche Kriegsverbrechen der Sieger zu bemänteln und die Zahl der Toten von Dresden deutlich zu vermindern und das ist das Widerwärtigste an dieser einmaligen Tragödie.

„Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens“ (Gerhard Hauptmann, Agnetendorf, 29. März 1945).

Es ist zutiefst deprimierend und beschämend, daß deutsche Politiker und die deutschen Medien, diesen Teil unserer Geschichte nicht nur durch die Brille der Sieger betrachten, sondern auch noch im Falle Dresden, beflissen und kriecherisch die Sieger für dieses Kriegsverbrechen entlasten wollen.

Dresden ist das Musterbeispiel für den Niedergang von Moral, Zivilisation und Menschlichkeit im Bombenkrieg. In dieser DVD schildern 11 Augenzeugen, 9 Frauen und 2 Männer, ihre Erlebnisse, oft mit tränenerstickter Stimme. Nachstehend sowohl offizielle Angaben als auch Auszüge aus den Schilderungen der Augenzeugen.

13.Februar 1945, 22.15 Uhr: 1. Welle - 244 Lancaster-Bomber.

Dresden hatte damals eine Wohnbevölkerung von 630 000. In dieser Februar Nacht befanden sich ungefähr 500 000 – 700 000 Flüchtlinge aus Oberschlesien und anderen Gebieten in der Stadt, die vor der Roten Armee geflohen waren. Der Bombenhagel fiel auf 1,2 - 1,4 Millionen Frauen, Kinder, Alte und Verwundete, denn Dresden war auch Lazarett-Stadt!

13.Februar 1945, Mitternacht: 2. Welle - 529 Lancaster-Bomber

Der 2 Stunden Abstand waren geplant, das geht aus internen englischen Berichten hervor! Man wollte die Feuerwehren und die Krankenwagen bei ihrer Arbeit auch vernichten. Durch den Doppelangriff sollte der Feuersturm entstehen, auch das war offiziell geplant. Deutsche Nachtjäger konnten wegen Spritmangel nicht eingreifen.

Churchill erfuhr Tage zuvor, daß Dresden mit Flüchtlingen überfüllt sei. Er gab persönlich den Befehl Dresden anzugreifen. Alles brannte, Feuerräder rollten durch die Stadt, viele Menschen brannten lichterloh, die Kleider voll Phosphor. Überall lagen Leichen auf den Straßen.

Das Verhältnis zwischen England/Amerika und der Sowjetunion hatte sich ab 1944 zunehmend verschlechtert. Churchill-Zitat im Januar 1944:

„Wir haben wohl das falsche Schwein geschlachtet“.

Nach der Vernichtung von Dresden, aus einer internen Mitteilung ein anderes Churchill-Zitat :

„Die Bombenangriffe auf Dresden sollen den Russen, wenn sie dort ankommen, aufzeigen, zu was unsere Bomberverbände fähig sind!“.

Menschenverachtender und bösartiger kann man sich nicht mehr ausdrücken.

14.Februar 1945 Morgens: 3. Welle - 450 viermotorige Bomber

Die Aufräumungsarbeiten waren in vollem Gange. Ausgebombte Frauen, Kinder und Alte wollten mit Leiterwägelchen und Kinderwagen aus der Stadt fliehen. Dazwischen überlebende Flüchtlinge mit ihren Pferdewagen. Ein riesenlanger Elendszug bewegte sich in Richtung Erzgebirge. Mitten hinein in diese Menschenmassen warfen die Bomber ihre Sprengbomben, Phosphorkanister und Brandbomben. Es war ein Inferno, das man mit Worten nicht beschreiben kann.

Die Begleitjäger vom Typ „Mustang“ machten im Tiefflug richtig Jagd auf einzelne Menschen, besonders auf den Elbwiesen, aber auch in der Innenstadt und sie hatten offensichtlich Freude daran.

Überall auf den Straßen lagen riesige Mengen an Leichen, aus den Kellern kamen Hilferufe. Am Altmarkt stapelte man die Leichen zu Hunderten, um sie zu verbrennen wegen der Seuchengefahr. Um die Leichenstapel zu stabilisieren legte man sie schichtweise auf Straßenbahnschwellen. Viele der Toten waren durch den Feuersturm winzig klein geschrumpft.

Durch diesen Bomben-Holocaust auf Dresden wurden 75 358 Wohnungen total zerstört, eine große Zahl beschädigt oder unbewohnbar gemacht. Die realistische Zahl der Toten liegt bei 350 000 - 500 000. Die heute immer wieder genannte Zahl von 35.000 wurde von den Augenzeugen vehement bestritten! Dabei handelt es sich um die Zahl der identifizierten Leichen, die allermeisten Toten konnten jedoch nicht identifiziert werden.

Mit dem Ausdruck tiefster Enttäuschung und Verärgerung

Hannelore S.


Petition zur Zwangsimpfung Vogelgrippe

!Zeichnungsfrist war am 24.5.06 abgelaufen.!

Die Antwort des Bundestages zur Petition (hier) als PDF

hier gehts zur Petition

Ein Hinweis in eigener Sache:
Da die Petition aufgrund technischer Probleme zeitweise nicht erreichbar war und es auch zu merkwürdigen Zeichnungsverlusten kam, bitte ich sie, überprüfen sie ob ihre Unterzeichnungen noch vorhanden ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so tragen sie sich einfach nochmals ein. Vielen Dank!

Presseerklärung 02-2006/6.3.2006: Massiver Einspruch gegen offensichtlich geplante allgemeine Zwangsimpfung

Das Gesundheitsministerium hat in Zusammenhang mit der als Tierkrankheit aufgetretenen Vogelgrippe nach eigener Aussage Vorbereitungen für eine Impfung von 80 Millionen Personen getroffen. Da es als ausgeschlossen anzusehen ist, daß sich praktisch ein gesamtes Volk freiwillig impfen lassen würde, führt dies zu dem Schluß einer allgemeinen Zwangsimpfung. Hiergegen wird als davon unmittelbar gefährdeter Bürger massivster Einspruch erhoben.

Nach einhelliger Meinung der Fachwelt ist die „Vogelgrippe“ eine reine Tierkrankheit und nur bei dichtem Tierkontakt ausnahmsweise auf den Menschen übertragbar. Wenn Seuchenexperten hierbei mit in Betracht ziehen, ein solches Virus könne sich vielleicht durch Mutation so verändern, daß es später vielleicht auch zwischen Menschen übertragbar sein könnte, so ist das reine Spekulation, ob eine solche Mutation einmal stattfinden könnte oder nicht. So betont das Max-Planck-Institut für Ornithologie, Herr Dr. Wolfgang Fiedler, in einer Erklärung vom 23. Februar:

„Leider kommt es im Zusammenhang mit der Angst vor der Vogelgrippe derzeit immer wieder zu vollkommen überzogenen und unvernünftigen Reaktionen gegenüber der heimischen Vogelwelt. Bedingt durch die große Verunsicherung in der Bevölkerung wird leider oft übersehen, daß wir es bei der Vogelgrippe mit einer Krankheit zu tun haben, die Vögel befällt und daher in erster Linie von Vögeln selbst und – aus wirtschaftlichen Gründen – von den Menschen gefürchtet werden muß, die ihr Geld mit der Geflügelhaltung verdienen. Für die übrige Bevölkerung besteht keine realistische Gefahr.
Das derzeit in Diskussion stehende Vogelgrippevirus H5N1grassiert seit 1997 im Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen und hat dennoch in dieser Zeit weltweit weniger als 200 Menschenleben gekostet. In derselben Zeit starben alleine in Deutschland 63.000 Personen im Straßenverkehr und rund 100.000 Personen an den Grippeformen, die speziell den Menschen und nicht die Vögel befallen……. „
und:
„Weiterhin ist völlig unklar, ob das H5N1-Virus überhaupt die Möglichkeit hat, sich zum Pandemie-Erreger weiterzuentwickeln.“

Demnach ist dieser Virus bereits seit fast 10 Jahren wirksam, jedoch mit minimalsten Folgen für die Menschen. Das dennoch in den Medien erfolgende Hochspielen fast jedes aufgefundenen toten Vogels führte in den letzten Wochen zu beunruhigenden Gerüchten unter den Bürgern, die Bundesregierung plane offenbar eine Zwangsimpfung der ganzen Bevölkerung. Diese an sich fragwürdigen Gerüchte erhielten plötzlich seitens der Bundesregierung Substanz, als die Gesundheitsministerin am 23.2.06 überraschenderweise verkündete, es seien2 x 80 Millionen Dosierungen Impfstoff bestellt worden.
In Anbetracht von weltweit nur 200 Toten innerhalb von 9 Jahren ist eine solche Entscheidung absolut unbegründet, so unvertretbar und höchst befremdlich.

Ich selbst habe die eigene Erfahrung gemacht, daß ich nach einer „vorbeugenden“ Grippeimpfung den ganzen Winter über hiervon gesundheitlich stark beeinträchtigt war, deshalb eine solche Impfung künftig unterließ und dann stets unbeschadet jede vermeintliche Epidemie gesund überstand. Ich hörte von vielen Mitbürgern, die unmittelbar nach einer solchen Impfung erst ebenfalls von langwierigen Grippesymptomen befallen wurden.

Im hier vorliegenden Falle ist ein solcher Grippeerreger gar nicht vorhanden, und es werden 160 Millionen Impfpackungen gegen eine Krankheit geordert, für die gar kein Impfstoff hergestellt werden kann, da es ein solches Virus gar nicht gibt, von dem aus ein solcher Impfstoff entwickelt werden könnte. Was wurde denn dann bestellt und was soll 80 Millionen Bürgern statt dessen denn gespritzt werden? Der einzige Profiteur hierbei wäre nur die Pharma-Industrie, um ihr einen zusätzlichen Maximalprofit zu sichern.
Denn selbst wenn der höchst unwahrscheinliche Fall einer solchen Mutation dieses Hühnergrippe-Erregers erfolgen sollte, würde es Monate dauern, von diesem mutierten Virus ausgehend gezielt einen Impfstoff zu entwickeln zu versuchen.

Zum anderen ist abzusehen, daß durch eine solche Zwangsimpfung dann bei nicht mehr nur einzelnen, sondern bei 80 Millionen Bürgern Impfkomplikationen hervorgerufen werden und hierdurch die gesundheitliche Schädigung eines ganzen Volkes nicht auszuschließen ist. Als Beweis hierzu sei als Beispiel auf das angeblich hilfreiche Mittel Tamiflu verwiesen, zu dem ausgesagt wird:

Grippemittel Tamiflu: Kann es tödlich sein? dpa vom 19.11.05
Die Arzneibehörden der EU und der USA beobachten die Sicherheit des Grippemittels Tamiflu. Hintergrund sind Berichte über mehrere Todesfälle kurz nach Einnahme des Medikaments.
Der US-Arzneibehörde FDA liegen insgesamt zwölf Berichte über Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Tamiflu-Behandlung vor. Dazu kämen Berichte über andere, nicht tödliche Probleme wie Halluzinationen, Krämpfe und Hirnentzündungen. Fast alle Berichte stammten aus Japan. Die EU-Arzneibehörde EMEA in London verlangt vom Hersteller Tamiflus eine gesammelte Sicherheitsbewertung über Berichte über Todesfälle, bei denen es einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Grippemittel gebe.

Es wird deshalb zum einen eine eindeutige Erklärung der Bundesregierung bzw. eine parla-mentarische Entscheidung des Bundestages beantragt, daß eine Zwangsimpfung ausgeschlossen ist, und zum anderen gefordert, diese Bestellung von 180 Millionen Impfeinheiten zu annullieren, da das zum anderen eine unverantwortliche Verschleuderung von Steuergeldern in zweistelliger Millionenhöhe bedeuten würde.

Diese Presseerklärung wird zudem als öffentliche Petition unter http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=106 beim Deutschen Bundestag eingereicht und kann durch jeden Bürger unterstützt werden.

H.-P.Thietz
Med.Techn.Assistent und Patentanwalt

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An den Petitionsausschuß

per Fax 030-227-36130

28.4.06

Betr. Ergänzung zur Petition gegen Zwangsimpfung 2-16-15-2125-005656

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend aufgeführte Zeitungsmeldung ist bitte der Petition beizufügen und bei der späteren parlamentarischen Behandlung unbedingt einzubeziehen:

Vogelgrippe-Nachweis soll dem Fotografen mit 1 Million Schweizer Franken honoriert werden!
Eine ungewöhnlich hohe Prämie winkt dem Forscher, dem es erstmalig gelingt, das "hochgefährliche" Vogelgrippe-Virus H5N1 elektronenmikroskopisch nachzuweisen.

In der Presse und in den Wissenschaftsredaktionen der Fernsehsender ist diese Agenturmeldung aus der Schweiz wie eine Bombe eingeschlagen, war man doch bisher davon ausgegangen, dass dieser Nachweis längst erbracht sei. Doch nun stellt sich heraus, dass nicht nur die in Angst gehaltene Bevölkerung und die in ihrer Existenz bedrohten Geflügelhalter, sondern gerade auch die Medien selbst auf einen Wissenschaftsbetrug nie gekannten Ausmaßes hereingefallen sind. http://www.extremnews.com

Ab Montag Hühner auf freiem Fuß

Das Geflügel darf ab Montag 1. Mai in der gesamten Schweiz wieder ins Freie. Der Bundesrat reagiert mit dem heutigen Entscheid auf die deutliche Entspannung der Vogelgrippe-Situation. http://www.bauernzeitung.ch

Aus dieser Meldung geht hervor, daß bisher noch nicht einmal ein virologisch-mikroskopischer Nachweis des angeblichen Hühnergrippe-Virus vorhanden ist, das Ganze ist also nicht einmal als Tierkrankheit exakt nachgewiesen und da werden bereits seitens der Bundesregierung 160 Mio Impfeinheiten zur Durchimpfung der Bürger bestellt - Sie müssen zugeben, daß das bei diesem Hintergrund, der der Frau Gesundheitsministerin doch bekannt sein muß, ein horrender Unsinn ist. Dadurch muß sich zwangsläufig der unangenehme Verdacht aufdrängen, daß mit einer solchen absolut unbegründeten Volks-Impfung ggf. ganz andere Ziele verfolgt werden?

Mit freundlichem Gruß

H.-P.Thietz

Impfbescheinigung.pdf (57KB)


Neues Buch in Vorbereitung

"Gehe hin und heile - der göttliche Ruf an William Branham"


Globalisierung und Zentralisierung führt immer zu Entdemokratisierung
von Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover*

Ist «Globalisierung das Ende der Demokratie» (Jean Guéhenno)? Oder dient umgekehrt die Globalisierung «der Verbreitung von Freiheit, Menschenwürde und Demokratie»? Die Antwort auf diese gegensätzliche Frage liegt in dem Verhältnis von dezentraler oder zentraler politischer Macht.
Die Demokratie ist schon in der Antike und im Mittelalter als dezentrales bürgerliches Freiheitssystem gegen die zentralisierte Macht einer Diktatur oder des Adelsfeudalismus entstanden. Das politische Stichwort für die bürgerliche Freiheitsidee hieß: Selbstbestimmung, Mündigkeit. Dieser Anspruch auf Selbstbestimmung stand immer im Widerspruch zu allen hierarchischen Systemen, welche den Anspruch erheben, zentral als Vormund über andere bestimmen zu können. Wer über andere bestimmen will, läßt ihnen keine eigene Freiheit und keine Selbständigkeit.
Der bürgerliche, selbstverantwortliche Mittelstand kann aber ohne eigene Entscheidungsfreiheit, ohne Selbstbestimmung und ohne Selbständigkeit nicht existieren. Ein politisches System des Mittelstandes mußte also auf Eigenverantwortung und auf einen am politischen Leben mitverantwortlichen, mündigen Bürger gegründet werden. Ausdruck für diese Entscheidungsfreiheit war das Wahlrecht mit einem dezentralen statt zentralen Aufbau des Staatswesens durch Wahlentscheidung souveräner Bürger. In diesem Sinne ist die Demokratie eine dezentrale, von der Souveränität der Einzelmenschen ausgehende und die Kompetenz von unten nach oben delegierende Staatsform, welche Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit für den Einzelbürger garantieren soll.
Die politische Macht in der Demokratie wird also im Namen der selbstverantwortlichen und wählenden Bürger ausgeübt. Diese können deshalb auch jederzeit die Machtinhaber korrigieren oder ablösen. Die aus der dezentralen Kompetenz aufgebaute Demokratie beruhte gleichzeitig auf dem Grundsatz der Rechtsgleichheit aller Bürger. Vorrechte und Machtansprüche oder Untertänigkeitsverhältnisse darf es deshalb definitionsgemäß nicht geben. Insofern ist jede «Diktatur des Proletariats» im sozialistischen und gewerkschaftlichen Sinne und jede feudalistische oder monopolistische Macht der wirtschaftlichen Kollektive von Verbänden oder Konzernen gleichermaßen antidemokratisch.
Der bürgerliche Mittelstand, dessen Staatsform Demokratie ist, steht deshalb in einer ständigen Abwehrstellung gegenüber den beiden kollektiven Machtansprüchen der Kapitaleliten einerseits und der Sozialfunktionäre andererseits, um seine individuelle Freiheit, Mündigkeit und Rechtsgleichheit ihnen gegenüber zu verteidigen. Den beiderseitigen kollektiven Versuchen der oberen oder unteren Randgruppe, mit Vormundschaftsansprüchen die Herrschaftsmacht über die bürgerliche Gesellschaft zu erringen, kann in einer Demokratie nur wirksam begegnet werden, wenn ein starker Mittelstand Garant für die bürgerliche Freiheit, Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung bleibt. Ohne einen starken Mittelstand konnte schon bisher in der Geschichte eine Demokratie nicht entstehen, nicht überleben. Ein starker selbstverantwortlicher Mittelstand ist ebenso die Voraussetzung eine starken Demokratie, wie umgekehrt auch die Demokratie das politische Freiheitssystem für das Überleben eines selbstverantwortlichen Mittelstandes ist.

Zwischen funktionierender Demokratie und dem, was sich alles als Demokratie bezeichnet, bestehen grundsätzliche Unterschiede. Die von der UNO festgestellten etwa 200 «demokratischen Staaten» haben zwar irgendwelche demokratischen Formalia wie Parlamente, mehr oder weniger eingeschränkte Wahlrechte oder Gleichheitsgrundsätze - nur in einem Viertel von ihnen gibt es aber einen halbwegs tragfähigen Mittelstand und damit dezentrale politische Machtstrukturen.
Die Demokratie ist also ein Minderheitensystem in der Welt. Es funktioniert nur in bürgerlichen, entwickelten Gesellschaften, die überhaupt in der Lage sind, mit Wahlrecht, Parteien, Parlamenten und selbstverantwortlichen Freiheiten umzugehen. Globalisierung ist allerdings ebenfalls eine Freiheitskategorie, welche ex definitione dem Freiheitssystem der Demokratie entsprechen müßte. In diesem Sinne bringt auch ein Teil der Literatur die Globalisierung in Verbindung mit einer Befreiung der Völker und Gesellschaften von totalitären, korrupten, militärischen oder anderen autoritären Herrschaftssystemen. Wie wenig aber nur die Ablösung politischer Machtgruppen eine Demokratie etablieren kann, zeigt das Beispiel der Ukraine. Der Jubel der Welt über die Ablösung der alten Machthaber hat nicht etwa eine Demokratie und Selbstverantwortung der Bürger gebracht, sondern nur der Ersatz einer rußlandhörigen Zentralherrschaft durch eine mit Hilfe der USA installierte, internationalen Konzernen hörige Marionettenregierung. Das Wahlrecht der Bevölkerung wurde nur zum Austausch der Potentaten mißbraucht. Zu sagen hat das Volk vorher wie nachher genauso wenig.
Globalisierung bewirkt also nicht automatisch Demokratisierung, ist bestenfalls neutral. Die Globalisierung hat leider zu einem Kampf von Weltmachtorganisationen gegen oder über Demokratien geführt, wobei erstere den letzteren immer mehr Souveränitäts- und Freiheitsrechte entzogen und bei sich zentralisiert haben. So reguliert die WTO (World Trade Organization) inzwischen souverän den Handel mit Waren und Dienstleistungen und kann verbindliche Beschlüsse für die Nationen vorschreiben. Internationale Finanzinstitutionen wie IMF, Weltbank und BIZ regeln global Währungs- und Finanzfragen, welche dann die untergeordneten politischen Ebenen und Staaten zu vollziehen haben. Vereinbarungen zum Umwelt- und Artenschutz, wie z.B. das Kyoto-Protokoll, werden durch Unterschrift für die Staaten wie Gesetze verbindlich. Kooperationen der großen Industriestaaten wie, z.B. die Gipfeltreffen der G7 (7 Geldgeberstaaten), regeln internationale Beziehungen mit globaler Wirkung über die Köpfe der Bürger hinweg.
Solche globalen nichtstaatlichen, aber herrschenden Akteure haben zumeist keine demokratische Legitimation. Sie beruhen nicht auf dem Willen oder der Teilhabe der Bürger, Körperschaften und anderer Institutionen am Zustandekommen der Vorschriften, die sie erlassen. <Global governance> könnte damit zunehmend zu einer autokratisch verselbständigten Expertokratie werden und den Weg zu einer weltweiten Oligarchie der Besitz- und Bildungseliten ebnen. Globalisierung verlagert also die Macht vom Bürger über nichtstaatliche, aber mit politischer Macht ausgestattete Organisationen zugunsten der diese Organisationen steuernden politischen und wirtschaftlichen Oligarchien. Die Entgrenzung der Staaten erschwert die Prozesse der demokratischen Willensbildung und politischen Identifikation. Sie erleichtert zugleich aber auch Prozesse bürokratischer Machtbildung und Entscheidungsfindung jenseits nationalstaatlicher Politik.
Die Entmachtung der Staaten führt unmittelbar in das beschriebene Demokratie-Dilemma, aus dem es so leicht kein Entkommen gibt: Während im Rahmen der demokratisch legitimierten, nationalstaatlichen Politik zunehmend Nicht-Entscheidungen politisch legitimiert werden, werden im transnationalen Rahmen der 'Nicht-Politik' nicht demokratisch legitimierte Entscheidungen von transnationaler Reichweite und Durchschlagskraft getroffen. Die eigenständigen internationalen Handlungsebenen sind dabei dem Einfluß des einzelnen Staates und deren demokratische gewählten Parlamenten und Regierungen weithin entzogen. Verantwortlichkeit, die Grundlage jedes demokratischen Prinzips, wird so diffundiert. Anders drückt dies Kielmansegg aus: «Für die Demokratie sind Grenzen konstitutiv, weil Gemeinwesen nur innerhalb von Grenzen jene Identität ausbilden können, die es ihnen möglich macht, sich demokratisch zu regieren - die Wir-Identität eines sich als politisches Subjekt begreifenden Volkes.
Die Staaten aber, die das begrenzende Gehäuse der Demokratie sind, verlieren die Kontrolle über die Politik. Ihre durch das Prinzip der Territorialität begrenzten Handlungsmöglichkeiten greifen immer weniger in einer sich immer stärker vernetzenden, globalisierenden Welt. Die Politik wandert aus dem Staat aus, und die Demokratie, die an den Staat gebunden ist, kann ihr nicht folgen ... Der Staat wird irrelevant. Welchen Demokratiewert haben angesichts der globalen Zentralisierung der politischen Machtstrukturen (UNO, WTO. WMF, Weltbank, EU-Ministerrat, EU-Kommission, EU-Parlament, Internationaler Gerichtshof) noch die Parlamente?
Eine Entmachtung der Parlamente führt unvermeidlich zur Delegitimation jeder Staatsform die auf dem Prinzip politischer Selbstbestimmung der Bürger beruht. Schon das Bundesverfassungsgericht hat im Maastricht-Urteil eine «substantielle Entleerung des Wahlrechts» gesehen, «wenn die Abwanderung seiner Kompetenzen auf andere Entscheidungsträger einen Grad erreichte, daß die unverzichtbaren Mindestanforderungen demokratischer Legitimation nicht mehr erfüllt würden».
Insofern geht mit einer Entparlamentarisierung immer auch eine Entdemokratisierung einher. Tatsächlich hat die Globalisierung zu immer stärkerer Einbindung der ehemals souveränen Staaten in immer engmaschiger gewordene supranationale Abhängigkeiten und Vertragsbeziehungen geführt. Gleichzeitig schrumpften die Handlungsmöglichkeiten der Einzelstaaten. Es gibt eine beispiellose normative Verdichtung und Institutionalisierung der internationalen Beziehungen bis hin zur Bildung von Organisationen mit eigener hoheitlicher, insbesondere Rechtssetzungsgewalt oder doch entsprechendem faktischem Einfluß: Angefangen von den Vereinten Nationen und ihren zahlreichen Unterorganisationen über den internationalen Währungsfonds, die Weltbank und die Welthandelsorganisation, die Nato oder den ASEAN-Pakt als regionale Ordnungsmächte bis hin zur supranationalen Europäischen Union.
Zwischen den europäischen Nationalstaaten und den globalen Organisationen steht als Beispiel einer supranationalen Organisation die Europäische Union. Diese Union ist dank dem Prinzip der Supranationalität von oben nach unten aufgebaut worden. Die Supranationalität hat sich dadurch entwickelt, daß die Staaten immer mehr Kompetenzen an die EU abgegeben haben. Zustimmungen zum Beitritt sowohl für den Europarat (1950) als auch für die Pariser Verträge (1954) für die Bildung der EWG durch die «römischen Verträge» 1957 und für die Erstarkung der EWG zur Europäischen Union (EU 1992) haben nur die jeweiligen Parlamente gegeben. Die Völker wurden selten selbst gefragt, das deutsche Volk nie, obwohl wesentliche Hoheitsrechte an die EU übertragen worden sind: -die Gebietshoheit (Asylgesetz, Schengener Abkommen),
-die Wehrhoheit (Nato und EU),
-die Wirtschaftshoheit,
-die Währungshoheit (Deutsche Mark wurde durch Euro abgelöst),
-die Zollhoheit.
Inzwischen ist in einem Gremium nicht gewählter Delegierter eine «EU-Verfassung» ausgearbeitet worden, welche der EU weitere Kompetenzen übertragen soll. Mehr als hundert liberale Wirtschaftswissenschaftler haben gegen diesen «Verfassungsentwurf» protestiert, weil sie die Distanz zwischen den Bürgern und denen, die in ihrem Namen Macht ausüben, vergrößere, die politischen Entscheidungen nicht nur zentralisiere, sondern auch fernab von den Bürgern treffe, es den europäischen Institutionen ermögliche, das dichte Netz der staatlichen Regulierungen enger zu knüpfen, weil zudem die Zentralisierung der Macht zu einer entsprechenden Entmachtung der angehörigen Staaten führe und weil die machtausübenden Personen nicht gewählte Vertreter, sondern wie im kommunistischen Rätesystem «Politkommissare» ohne eigentliche demokratische Kontrolle sind.
Die EU ist also aus einem bloßen Vertragswerk zur Wirtschaftsförderung zu einem mächtigen gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz-, Währungs-, Außen- und Sicherheitsblock wie ein Staat mit einer gemeinsamen Gesetzgebung, Verwaltung und Justiz geworden, ein allmächtiger Moloch mit allem, was ein Staat beinhaltet. Echte Mitsprache oder Teilnahme an der staatlichen Gewalt haben aber weder die Bürger noch die von ihnen gewählten Abgeordneten des mehr formalen als wirklichen «Europaparlaments». Inzwischen kommen 80 % aller Regulierungen aus Brüssel, und die Parlamente der Nationalstaaten haben diese von den Regierungschefs gemeinsam abgenickten «Richtlinien» nur noch «umzusetzen», also nachzuvollziehen.
Die eigentliche Macht liegt nicht mehr bei den nationalen Staaten, sondern in Brüssel bei der nichtdemokratisch legitimierten EU-Kommission. Nicht nur die europäische Politkommission hat den Nationalstaaten immer mehr Souveränität abverlangt, für sich reklamiert. Institutionen, wie z.B. der Europäische Gerichtshof, haben ebenso kräftig beigeholfen, die Zentralisierung zugunsten Europas voranzutreiben. Der Europäische Gerichtshof ist kraft Satzung nur zuständig für Streitigkeiten über den gemeinsamen Vertrag oder zwischen Mitgliedsländern untereinander. Entgegen dieser Kompetenzbegrenzung hat er seine Kompetenzen aber immer stärker ausgedehnt und entscheidet inzwischen hemmungslos auch über Fälle ausschließlich nationalen Rechts. So hat der Europäische Gerichtshof z.B. entschieden, daß auch Frauen in der Bundeswehr dienen dürfen. Statt daß die Regierung eine solche Einmischung in das innerdeutsche Staatsrecht zurückgewiesen hätte, hat ein naiver Verteidigungsminister sofort gehorcht und sich damit zu Unrecht der Kompetenz des Europäischen Gerichtshofs unterworfen.
Inzwischen bemängelt sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht, daß der Europäische Gerichtshof ohne entsprechende Kompetenz in seinem Rechtsbereich wildert. Gefragt wurde das Volk absichtlich nicht, ob es diese Entmachtung seines Staates wollte. Originalton Kohl: «Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge selbst entscheiden soll?»
Nur durch solche Selbstherrlichkeit der die demokratische Mitwirkung der Bürger verachtenden politischen Funktionäre sind wichtigste Entscheidungen gegen den Willen der Bürger zustande gekommen: Die Entmachtung der zur Stabilität verpflichteten Bundesbank mit der Abschaffung der harten DM zugunsten einer politisch kontrollierten Euro-Bank und eines zunehmend aufweichenden Euro. Aufnahme von fünf armen osteuropäischen Ländern, deren Hauptlast nun der deutsche Mittelstand zu tragen hat. -Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auf Druck der USA, obwohl 80 % der Bürger in Deutschland und den meisten anderen EU-Ländern dies ablehnen würden, wenn sie selbst zu entscheiden hätten. Die Aushöhlung der nationalen demokratischen Selbstbestimmung durch die Europäische Union und durch die supranationalen Organisationen ist nur der letzte Schritt auch entscheidender innerpolitischer Veränderungen, welche die bürgerliche Mitbestimmung längst unterlaufen haben: Die Gewaltenteilung wird dadurch unterlaufen, daß die Minister gleichzeitig auch Abgeordnete sind, weil sie auf die Doppeldiäten nicht verzichten wollen. So kontrollieren sie sich als Abgeordnete selbst mit. Echte parlamentarische Kontrolle der Regierung setzt voraus, daß die Parlamentsmehrheit die Regierung an Übergriffen und an Mehrausgaben hindern kann. Dies ist aber längst nicht mehr der Fall, denn die Regierung ist jeweils von der Mehrheit getragen.
Wenn also die Regierung etwas vorschlägt, hat die Mehrheit wie im Notariat abzusegnen statt zu kontrollieren. Nur wenn die Regierung neutral bestellt würde, hätten das Parlament und die Parlamentsmehrheit eine echte neutrale Kontrollfunktion. -
Auch die Parteien haben sich in Deutschland entgegen dem Grundgesetz zum Verfassungsorgan hochgejubelt. Eigentlich sollten sie nur bei der Willensbildung mitwirken. Inzwischen aber haben sie eine solche Macht, daß praktisch die Parteifunktionäre auch die Politik bestimmen. Das hängt wesentlich mit dem Recht auf Zweitstimmen und Parteilisten zusammen. Die Hälfte der Abgeordneten wird nämlich nicht von der Bevölkerung, sondern von den Parteifunktionären auf einer Liste abgesichert, muß also nicht den Wählern, sondern der Partei für seine Wahl dankbar sein. Entsprechend verfügen die Parteien über die Abgeordneten und ihr Stimmverhalten aus der stärkeren Position. Der Bürger wird in wichtigen Dingen überhaupt nicht mehr gefragt. Nicht mehr der Bürger, nicht mehr von ihm gewählte Abgeordnete, sondern von ihm unabhängige Parteien und supranationale Politkommissare entscheiden immer mehr darüber,
-worüber bei Wahlkämpfen national noch gestritten werden soll,
-was dem Bürger überhaupt zur Entscheidung noch vorgelegt wird,
-was besser ohne den Bürger politisch entschieden wird, um kein Risiko für das Ergebnis einzugehen,
-mit welchen unwichtigen Themen statt dessen die Medien und die Parteien national beschäftigt werden
-und was am besten ohne Bürger in den geschlossenen Zirkeln des Brüsseler Politbüros von den Kommissaren zur Regelung der Lebensumstände innerhalb Europas und extern gewünscht, geregelt und den Bürgern aufgezwungen werden soll.
Die mit der Globalisierung einhergehende Zentralisierung der politischen Macht hat also in den vergangenen 30 Jahren die Demokratie bei uns und vielen anderen Staaten weitgehend ausgehöhlt, nämlich die Staaten entstaatlicht, die Parlamente entmachtet, den Staaten immer mehr Souveränitäts- und Hoheitsrechte entzogen und sie dafür mit supranationalen und internationalen Regelungen neu geordnet, die nicht den Wünschen der Bevölkerung, sondern den Interessen von supranationalen Funktionären und Machtgruppen entsprach.
Der Nationalstaats- und Demokratieverlust traf vor allem den Mittelstand. Der Mittelstand ist folglich durch die Entdemokratisierung ebenfalls entmachtet, zentralen Willensbildungen unterworfen und abhängig geworden. Die eigentlichen Machthaber der zentralisierten Gewalt sind aber nicht einmal die nationalen Regierungen oder EU-Politfunktionäre, sondern die noch mächtigeren internationalen Wirtschafts- und Politinteressen vor allem der «einzigen Weltmacht», die ihren Willen hierarchisch von oben nach unten in der Welt durchsetzt und den Völkern, Staaten und internationalen Organisationen immer weniger Eigenverantwortung und Mitbestimmung läßt.
Diese Entwicklung ist gefährlich, weil sie die Zustimmung der Bürger zu dem politisch ausgehöhlten System der Demokratie riskiert. Schon jetzt gehen nur noch die Hälfte der Bürger überhaupt zu Wahlen, weil sie behaupten, damit ohnehin nicht mehr viel zu bewirken. Die Entdemokratisierung durch Zentralisierung ist also bereits im Bewußtsein der Bevölkerung weit fortgeschritten.
Würde eine globale Krise die Menschen wiederum wie bei der ersten Weltwirtschaftskrise in Not stürzen, dann könnte die Wut über die globalen Fehlentwicklungen bei der Bevölkerung auch zur Wut über das Versagen der Restdemokratie führen und wiederum ganz andere politische Strukturen begünstigen. Die Globalisierung hat also praktisch zur globalen Zentralisierung der politischen Macht geführt. Damit wurden ebenso die Demokratie wie auch das Selbstbestimmungsrecht der Menschen ausgehöhlt. Ohne wirkliche demokratische Selbstbestimmung und Selbstverantwortung wurde der Bürger immer mehr zum Untertan. So vollzog sich ein schleichender Systemwandel und eine Entdemokratisierung hin zur Zentralisierung der politischen Macht zugunsten einer kleinen Clique von Politfunktionären (Oligarchie) und darüber hinaus zu einer globalen Polit-, Wirtschafts- oder Finanzdiktatur.

(Quelle: Dieser Artikel von Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover, erschien in zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Fachzeitschriften)


Deutschlands zweites Versailles von Reginald Grünenberg, Politmagazin CICERO

Deutschland hat sich mit Pensionszusagen für Beamte in eine finanziell aussichtslose Lage gebracht. Das Ausmaß der impliziten Verschuldung erinnert an die Höhe der von den Siegermächten geforderten Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg.

Die Schuldensituation der Bundesrepublik beginnt allmählich, auch abgebrühte Beobachter zu beunruhigen. Andererseits hört man immer wieder das Argument, die drastische Erhöhung der Staatsschulden sei der notwendige Preis für die Wiedervereinigung gewesen. Mit dieser Entschuldigung wird jedoch eine gefährliche Illusion genährt. Das Drama der deutschen Staatsfinanzen liegt nämlich nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Es ist nicht der beachtliche Schuldenberg, auf dem wir bereits sitzen, der das Land in die Krise stürzen wird, sondern eine noch viel höhere Schuldenwelle, die nur wenig mit der Wiedervereinigung zu tun hat. Es gibt auch ein historisches Vorbild für den nächsten, inzwischen deutlich absehbaren Staatsbankrott in Deutschland: die Reparationspolitik nach dem Ersten Weltkrieg.

Für diese Argumentation können wir den damals noch unbekannten Nationalökonomen John Maynard Keynes als Zeuge aufrufen. Der britische Experte für Finanzen und Kriegswirtschaft nahm 1919 an der Pariser Konferenz teil, an deren Ende der Versailler Friedensvertrag stehen sollte. Der feinsinnige Intellektuelle aus dem Londoner Bloomsbury-Zirkel war schockiert vom Revanchismus, Antisemitismus und von der wirtschaftlichen Inkompetenz der teilnehmenden Politiker. Angewidert legte er sein Amt als Delegierter nieder und veröffentlichte seine Beobachtungen. Die Streitschrift unter dem Titel "The Consequences of Peace³ erregte internationales Aufsehen. In Deutschland erreichte das Buch 1921 unter dem Titel "Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages³ aus dem Stand eine Auflage von 30000 Exemplaren, in ganz Europa zirkulierten mehr als 100000 Kopien.

Der Erfolg von Keynes¹ erstem Auftritt vor internationalem Publikum wird verständlich, wenn man dieses elegante, unakademische und trotz seines ökonomischen Anliegens höchst unterhaltsame Pamphlet heute liest.

Keynes¹ zentrales Anliegen war die wirtschaftliche und politische Gefahr, die er von den Reparationsforderungen der Siegermächte ausgehen sah. Er war dabei nicht besonders germanophil, wie ihm später unterstellt wurde. Die deutsche Delegation bestätigte in seinen Augen vielmehr die von den Briten gepflegte Karikatur der Deutschen als "Hunnen³. Keynes ging es um etwas anderes. Er wollte die Öffentlichkeit davor warnen, daß der Abfluß von Ressourcen aus Deutschland, der in Paris verhandelt wurde, die gesamte europäische Wirtschaft in die Rezession stürzen würde. Dazu rechnete er vor, daß es für Deutschland schlicht unmöglich sein würde, einen Betrag von 160 Milliarden Goldmark in Form von Bargeld, Waren und Rohstoffen an die Siegermächte zu bezahlen.

Die Kommission zur Festlegung der Reparationshöhe hatte ihre Arbeit noch nicht abgeschlossen, als Keynes in seiner Schrift die Zahlungsfähigkeit Deutschlands für die nächsten 30 Jahre auf maximal 40 Milliarden Goldmark veranschlagte. Dabei berücksichtigte er die fünf Prozent Zinsen, die von Anfang an auf die Gesamtschuld fällig sein würden. Er zeigte, daß der Zinseffekt bereits ab 1930 höher wäre als alle liquidierbaren Werte. Deutschland könnte die Kriegsschulden niemals tilgen, sie würden unaufhörlich weiterwachsen. Darüber hinaus versuchte er mit Blick auf die Kriegsschäden und die Außenhandelsbilanzen der europäischen Nachbarn deutlich zu machen, daß eine gesunde deutsche Volkswirtschaft praktisch der einzige Ausweg aus der vom Krieg verursachten europäischen Wirtschaftskrise war.

Diese so einfache wie kluge Argumentation interessierte die Vertreter der Siegermächte nicht. Im Januar 1921 präsentierten sie in Paris ihre Forderungen an Deutschland in Höhe von sagenhaften 269 Milliarden Goldmark, zahlbar in 42 Jahresraten. Das waren Zahlen, wie man sie noch nie gehört hatte. Bereits bei einer angenommenen Kaufkraftparität von einer Goldmark zu zehn Euro ging es nach heutigen Begriffen um rund 2,7 Billionen Euro, die Deutschland bezahlen sollte. Das konnte nicht gut gehen. Keynes hatte das vorausgesehen und in seinem Buch schlicht die Ablösung aller europäischen Regierungen wegen ökonomischer Inkompetenz gefordert. Die USA betraf das nicht, denn sie hatten sich von vornherein geweigert, die englische und französische Reparationspolitik zu unterstützen.

Der Deutsche Reichstag lehnte den Vertrag ab, woraufhin die Siegermächte das Ruhrgebiet besetzten. Sie senkten ihre Forderung zwar auf 132 Milliarden Goldmark, aber Deutschland wollte immer noch nicht bezahlen. Dem folgten im Rahmen internationaler Konferenzen der Dawes- und der Young-Plan, womit die Reparationen nochmals deutlich gesenkt und zeitlich bis 1988 gestreckt wurden. Auf der Konferenz von Lausanne 1932 wurden sie dann wegen der Weltwirtschaftskrise vorerst ganz eingestellt. Weitgehend unbekannt ist die Tatsache, daß die Bundesrepublik die Tilgung der US-Kredite, mit denen die Reparationszahlungen in den zwanziger Jahren finanziert wurden, nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen hat und bis 2010 jährlich vier Millionen Euro bezahlt. Trotzdem wird die Summe der deutschen Reparationszahlungen am Ende kaufkraftbereinigt nicht einmal so groß sein wie der Betrag, den Keynes damals für realistisch hielt, nämlich 40 Milliarden Goldmark.

Wo liegt nun die Parallele zur heutigen Schuldensituation der Bundesrepublik? Offiziell beträgt die Staatsverschuldung derzeit über 1,4 Billionen Euro oder 66 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Das ist die explizite Staatsverschuldung. Wenn wir die Situation mit 1919 vergleichen, dann liegt es nahe, diese Schulden als einen weiteren verlorenen Krieg zu verbuchen, als die Summe der Zerstörung von Kapital, Bonität und politischen Spielräumen unter den Regierungen Adenauer bis Schröder. Da ist nichts mehr zu machen. Doch die Zukunft sieht nicht besser aus. Die vor uns liegende Verschuldungsdynamik ist dramatischer als alles, was bisher in der Bundesrepublik beobachtet werden konnte. Sie ist nur vergleichbar mit dem Plan, den die Siegermächte des Ersten Weltkriegs in Versailles gegen Deutschland ausgeheckt haben. Der gigantische Schatten, der über allen öffentlichen Haushalten liegt, sind die Versorgungszusagen, die Pensionen und Zusatzleistungen für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes.

Die politische Öffentlichkeit ist bisher fixiert auf die aus dem Ruder gelaufenen Sozialsysteme für Rente, Pflege und Gesundheit. Doch die größte Bedrohung geht von den Pensionslasten aus, die weder durch Umlage noch durch Kapitaldeckung gegenfinanziert sind. Laut Bernd Raffelhüschen, der sich als Wirtschaftsprofessor in Freiburg auf finanzielle Aspekte des demografischen Wandels spezialisiert hat, wird das Problem akut, wenn "in den kommenden zwei Dekaden die Einstellungswellen der späten sechziger und frühen siebziger Jahre in massive Pensionierungswellen umschlagen.³

Bis 2030 müssen über 600 000 zusätzliche Pensionäre versorgt werden. Die Summe aller Versorgungszusagen übersteigt bis 2040 die Marke von zwei Billionen Euro und bildet den größten Posten der impliziten Staatsschulden. Diese Zahl wird bisher nirgends ausgewiesen, obwohl Raffelhüschen die Berücksichtigung impliziter Verpflichtungen für "unabdingbar³ hält: "Nur unter Einbezug der langfristigen Einnahmen- und Ausgabenentwicklung läßt sich die Nachhaltigkeit der aktuellen Fiskalpolitik beurteilen. Die statistische Momentaufnahme der expliziten Staatsverschuldung greift hier zu kurz.³

Der soeben veröffentlichte dritte Versorgungsbericht der Bundesregierung, der seit 1998 in jeder Legislaturperiode einmal vorgelegt werden muß, vermeidet mit großem Aufwand jede zusammenfassende Betrachtung der Ausgaben, vor allem jeden Bezug zwischen den Pensions- und Leistungszusagen einerseits und der Schuldensituation andererseits. Doch aus dem Bericht lassen sich dramatische Zahlen destillieren. Die jährlichen Versorgungsausgaben werden von 44 Milliarden Euro in 2004 (Pensionen plus Zusatzversorgungen) auf mindestens 65 Milliarden Euro in 2040 ansteigen ­ vorausgesetzt, die Pensionen werden über all die Jahre eingefroren und die Ruheständler erhalten nur noch einen Inflations-ausgleich. Damit ergibt selbst das optimistischste Szenario für die Jahre 2005 bis 2015 Versorgungsausgaben in Höhe von 430 Milliarden Euro. Bis 2040 wird die Summe mindestens auf die genannten zwei Billionen Euro steigen. Der Versorgungsbericht nennt vorsichtig auch ein anderes Szenario, in dem die Summe zukünftiger Auszahlungen beinahe drei Mal höher liegen könnte, nämlich wenn die Pensionäre nicht so bescheiden bleiben und weitere Erhöhungen ihrer Bezüge durchsetzen.

Die Versorgungslasten sind keine Auslandsschulden wie damals die Reparationen, aber das macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil. Es sind verbriefte Schuldtitel gegenüber den staatsunmittelbarsten Eliten des Landes, den Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes. Raffelhüschen erwartet große Probleme bei der Durchsetzung notwendiger Kürzungen: "Echte Leistungskürzungen scheinen juristisch bedenklich zu sein ­ gibt es doch einen gewissen Vertrauensschutz der alimentierten Beamten auf Einhaltung jener Versprechen, die in der Vergangenheit unvorsichtigerweise gegeben wurden.³

Die Reform des Beamtenrechts, auf die sich der Deutsche Beamtenbund mit Bundesinnenminister Otty Schily geeinigt hat, wird daran nicht viel ändern. Neben der Übertragung der Einschnitte bei den gesetzlichen Renten auf die Pensionen sind gleich wieder neue Leistungszulagen und -prämien für die Beamten geschaffen worden. Der Vorsitzende des Beamtenbundes Peter Heesen weiß, welcher Sprengstoff im Versorgungsbericht und in der wachsenden Last der Versorgungsaufwendungen für die öffentlichen Haushalte liegt. Er hat schon im Vorfeld Widerstand in "einer ungeahnten und bislang noch unbekannten Weise³ und sogar einen großen Beamtenstreik (!) angedroht, wenn irgendjemand am Berufsbeamtentum "herumzündeln³ sollte.

Sind die Beamten aber nicht selbst schuld am Versagen ihres Versorgungssystems? Sie stellen seit Jahrzehnten die größte Berufsgruppe unter den Bundestagsabgeordneten und beherrschen seit jeher mit drei Viertel der Delegierten den Innenausschuß, der alle Fragen des öffentlichen Dienstes regelt.

Es kommt aber noch schlimmer, denn die Opfer dieser Mißwirtschaft sind nicht nur die Beamten selbst. Das Berechnungsmodell des dritten Versorgungsberichts ist nämlich falsch. Es addiert die Auszahlungen der kommenden Jahre nur nach ihrem Nominalwert. Doch woraus werden die wachsenden Pensionen gezahlt? Aus defizitären Haushalten. Und hier besteht ein enger Zusammenhang zwischen Versorgungslasten und der Gesamtverschuldung des Staates. Denn die wachsenden Ausgaben für Pensionen können nur über Kredite finanziert werden. Nun hat die internationale Rating-Agentur Standard & Poor¹s bereits angekündigt, daß der Bund auf der Liste der 15 Länder mit dem begehrten Triple-A-Rating an letzter Stelle steht und bald herabgestuft wird, was bei mehreren Bundesländern bereits geschehen ist. So werden die Pensionen zum Treibsatz für weitere Verschuldung, weil durch sie die Zinssätze für alle Formen der öffentlichen Kreditaufnahme steigen werden.

Ein ordentlicher Kaufmann oder eine Kapitalgesellschaft hätte für solche Verpflichtungen über viele Jahre hinweg Rückstellungen gebildet. Nicht so die Bundesrepublik. Die staatlichen Rückstellungen für die Beamtenversorgung, deren Erträge die Diskontierung der zukünftigen Pensionslasten rechtfertigen könnten, sind ein Witz. Sie belaufen sich bundesweit auf gerade einmal zwei Milliarden Euro und sollen bis 2017 auf 28,5 Milliarden Euro ansteigen. Damit könnten gerade mal ein halbes Jahr lang alle Pensionen bezahlt werden. Wenn man die Zahlenreihen der tatsächlich anstehenden Auszahlungen zusammenfaßt, dann kommt man bis 2040 auf mindestens 2,6 Billionen Euro. Dieser Posten der impliziten Schulden (die enormen Nachhaltigkeitslücken des Gesundheits- und Rentensystems sind noch nicht einmal berücksichtigt) addiert sich mit den expliziten Staatsschulden zu sagenhaften vier Billionen Euro. Ab 2040 wären dann theoretisch 350 bis 450 Milliarden Euro an jährlichen Zinsen fällig.

Die Bundesrepublik wird diesen Ressourcenabfluß nicht überleben. Sie wird im Jahr 2040 garantiert nicht mehr in ihrer heutigen Form existieren. Das ist die Parallele zwischen der heutigen Staatsverschuldung und den Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg: Die Bundesrepublik hat sich freiwillig in eine alternativlose Schuldensituation gebracht, für die es seinerzeit einer Koalition revanchistischer Siegermächte bedurfte. Die Bundesrepublik hat durch die ungedeckten Pensionsversprechungen für den expandierenden Staatsdienst einen zweiten Versailler Vertrag mit sich selbst abgeschlossen. Diesmal wird es allerdings keine allmählich zur Einsicht kommenden Gläubiger geben, die sich nach einer Reihe von Schuldenerlässen mit weniger als einem Fünftel der Forderung zufrieden geben. Diesmal wird es ernst.


Buch XIII „Die Sintflut“ fertig!

Fußend auf den Erkenntnissen von Hans-Joachim Zillmer wird dargestellt, daß die ganze Erdzeit-alterberechnung und Darwinsche Evolutionslehre unhaltbar sind, unsere Erde ein recht junger Planet sein muß, und alle Lebewesen in ihrer Art vollkommen entwickelt und gleichzeitig aufgetreten sind, Menschen und Dinos lebten gemeinsam. Ein Asteroideneinschlag veränderte die Erdachsenstellung und löste die Sintflut aus - alles erst vor ca. 10.000 Jahren!


 

"Es ist wiederum eine geschichtliche Tatsache, daß wir [Amerikaner] in unserer kurzen Nationalgeschichte verhältnismäßig mehr Kriege führten als die Deutschen in zweitausend Jahren.

Wir eroberten dieses große und reiche Land vom Atlantischen bis zum Pazifischen Ozean, vom Golf von Mexiko bis Kanada (ein Gebiet von der zwanzigfachen Größe Deutschlands), nahmen uns alles, was wir haben wollten, ungestraft und rotteten die Ureinwohner durch Hunger, Whisky und Krankheiten aus.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals die Absicht hatten, die Welt zu erobern, wie es von General G. C. Marshall und vom Nürnberger Gerichtshof bestätigt wurde.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen die Vereinigten Staaten von Europa schaffen wollten, so wie unser Lincoln in einem blutigen Bürgerkrieg unsere Vereinigten Staaten erhielt und wie auch Churchill es nun getan sehen möchte, nachdem er an führender Stelle half, Europa zugrunde zu richten.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen sich niemals in unsere Angelegenheiten eingemischt haben, als wir Eroberungskriege gegen die Indianer, gegen Spanien, Mexiko, [Hawaii] usw. führten.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals unsere Feinde waren, sondern unsere Freunde und Wohltäter durch unsere ganze Geschichte hindurch, und daß wir nicht die größte und reichste Nation der Erde sein könnten ohne den Einsatz von Blut und Schweiß der Deutschen, daß außerdem jeder dritte Amerikaner deutscher Abstammung ist.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals Krieg mit uns führen wollten, sondern daß wir es waren, die zweimal zu ihrer Vernichtung auszogen, weil unsere Staatsmänner fürchteten, deutscher Erfindergeist und Fleiß werde die Erde auf friedlichem Wege erobern.

Sagt unserm Volk, daß wir in diesen Zweiten Weltkrieg hineingelogen wurden durch Roosevelts "eleganten Umweg" über Japan und nicht aus ideologischen Gründen, sondern auf Grund von Habgier und Machtpolitik, ebenso wie wir jetzt gegen Rußland aufgewiegelt werden, nicht des Kommunismus wegen, sondern wegen der Ölfelder im Iran und Irak und der wachsenden Macht der Russen wegen.

Sagt unserm Volk, was nach dem Bericht von United Press der britische Produktionsminister Oliver Lyttleton am 20. Juni 1944 vor der amerikanischen Handelskammer aussprach: "Japan wurde dazu herausgefordert, die Vereinigten Staaten bei Pearl Harbor anzugreifen. Es ist eine Travestie der Geschichte zu behaupten, Amerika sei zum Kriege gezwungen worden!" Und wie haben unsere Propagandisten, auf Veranlassung von Präsident Roosevelt, die Geschichte vom "heimtückischen Angriff" dazu mißbraucht, Haß auf Japan zu schüren!

Sagt unserm Volk, welche Grausamkeiten unsere Truppen im Herzen Europas begingen, wie unsere Flieger alles rücksichtslos zerstörten und Hunderttausende ziviler Menschenleben vernichteten, wie gemeine Soldaten und Offiziere stahlen und vergewaltigten, wie unsere Regierung eine systematische Hungerkampagne führte, wie Millionen unschuldiger Deutscher aus ihrer seit Jahrhunderten angestammten Heimat in den Kälte- und Hungertod getrieben wurden.

Sagt unserm Volk, daß die Last der Verantwortung die chaotischen Zustände und das unbeschreibliche Elend auf der ganzen Erde vor Gott und der Geschichte auf unserm Gewissen ruht, weil wir mit vorgeschichtlicher Brutalität Verwüstungen angerichtet und dem Bolschewismus dazu verholfen haben, zu einer Bedrohung der ganzen Erde zu werden. Ohne unsere Einmischung würden in Europa seit langem Friede und Ordnung herrschen.

Sagt unserm Volk, wie heuchlerisch und selbstsüchtig es ist, wenn wir aufgrund der Monroe-Doktrin Nichtamerikanern verbieten, in Fragen der westlichen Hemisphäre zu intervenieren, während wir uns selbst, gestützt auf unsere Machtstellung, in Angelegenheiten aller anderen Völker und Kontinente drängen.

Sagt unserm Volk, daß wir nun, nachdem wir das Bollwerk des christlichen Abendlandes, den bedeutendsten weltpolitischen Beständigkeitsfaktor, die gebildetste und kultivierteste Nation der Erde vernichtet und das Herz Europas durchbohrt haben, die schwere Verantwortung für alles das auf uns nehmen müssen, für das Deutschland in seiner ganzen ruhmreichen Geschichte der letzten tausend Jahre eingestanden ist ... Deutschlands Bevölkerung ist halb
so groß wie unsere eigene. Diese 70 Millionen Deutschen hat man in ein Gebiet gestopft, nicht größer als Michigan, Indiana und Ohio, also 133 000 Quadratkilometer.

Man stelle sich vor, man wollte versuchen, die Hälfte der Bevölkerung der Vereinigten Staaten in diese drei Staaten zu zwängen, nachdem deren Städte, Industrieanlagen, Eisenbahnen und andere Produktionsstätten zerstört worden waren! Erkennt ihr nun die Größe der Schuld, die unsere Regierung auf sich lädt?“

Reverend Dr. Ludwig A. Fritsch (Ph. D., D. D. emer., Chicago, USA) 1947 in seinem berühmt gewordenen Büchlein The Crime of Our Age. Dies ein kleiner Auszug im Zusammenhang mit der Vernichtung Deutschlands.


Eine aus dem Leserkreis eingegangene Ergänzung:

„Sagt unserm Volk, daß unsere Propagandisten die größten Verführer und somit die ärgsten Hasser sind, da sie wider besseres Wissen in Tausenden von Rundfunkansprachen und Aufsätzen behaupteten, die Deutschen seien das am meisten "kriegliebende" Volk und hätten zwei Weltkriege entfesselt.

Demgegenüber stehen die Tatsachen: Professor Pitirim Sorokin weist in Band III, 2. Teil, seiner "Social and Cultural Dynamics" auf Seite 352 nach, daß vom 12. Jahrhundert bis zum Jahre 1925 der Prozentsatz an Jahren, in denen sich die führenden europäischen Machte im Kriege befanden, wie folgt verteilt:

Spanien 67 Prozent Kriegsjahre

Polen 58 Prozent Kriegsjahre

England 56 Prozent Kriegsjahre

Frankreich 50 Prozent Kriegsjahre

Rußland 46 Prozent Kriegsjahre

Holland 44 Prozent Kriegsjahre

Italien 36 Prozent Kriegsjahre

Deutschland 28 Prozent Kriegsjahre

Sagt unserm Volk, daß es belogen und irregeführt wurde durch die üble Propaganda, die Deutschen seien Eroberer. Ein Blick auf die Landkarte zeigt die wirklichen Eroberernationen. Das früher fast 100 Millionen starke deutsche Volk in der Mitte Europas lebt in einem Land, das nicht ganz so groß ist wie Texas mit seinen 3 Millionen Einwohnern. Wären die Deutschen Eroberer gewesen, so besäßen auch sie ein Reich, wie es die Engländer, Franzosen, Russen, das kleine Holland und wir Amerikaner besitzen.

Gebt unserm Volk die Forschungsergebnisse von Professor Quincy Wright, mitgeteilt in seiner "A Study of War" bekannt, in der (Band I, S. 221) nachgewiesen wird, daß die europäischen Mächte in der Zeit von 1480 bis 1940 an 278 Kriegen beteiligt waren, und zwar prozentual wie folgt:

England an 28 Prozent dieser Kriege

Frankreich an 26 Prozent dieser Kriege

Spanien an 23 Prozent dieser Kriege

Rußland an 22 Prozent dieser Kriege

Osterreich an 19 Prozent dieser Kriege

Türkei an 15 Prozent dieser Kriege

Polen an 11 Prozent dieser Kriege

Schweden an 9 Prozent dieser Kriege

Italien an 9 Prozent dieser Kriege

Holland an 8 Prozent dieser Kriege

Deutschland an 8 Prozent dieser Kriege (einschließlich Preußen)

Sagt unserm Volk, daß es eine Lüge ist, Deutschland habe seinen Erzfeind, Frankreich, dreimal in einem Jahrhundert angegriffen. Ludwig XIV. griff Deutschland mitten im Frieden an und nahm ihm Elsaß-Lothringen fort. Napoleon Bonaparte eroberte ganz Deutschland und zog weiter nach Moskau. In den Jahren 1870, 1914 und 1939 war es Frankreich, das Deutschland den Krieg erklärte.“


Entdemokratisierung durch Zentralisierung


von Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover
(Der Text ist ein Vorabdruck aus dem von Eberhard und Eike Hamer herausgegebenen Buch «Wie kann der Mittelstand die Globalisierung bestehen?», das Ende Oktober im Aton-Verlag erscheint.)

http://www.swg-hamburg.de/Demokratiereform/Entdemokratisierung_durch_Zent/entdemokratisierung_durch_zent.html

Ist «Globalisierung das Ende der Demokratie» (Jean Guéhenno)? Oder dient umgekehrt die Globalisierung «der Verbreitung von Freiheit, Menschenwürde und Demokratie»? Die Antwort auf diese gegensätzliche Frage liegt in dem Verhältnis von dezentraler oder zentraler politischer Macht.

Die Demokratie ist schon in der Antike und im Mittelalter als dezentrales bürgerliches Freiheitssystem gegen die zentralisierte Macht einer Diktatur oder des Adelsfeudalismus entstanden. Das politische Stichwort für die bürgerliche Freiheitsidee hieß: Selbstbestimmung, Mündigkeit. Dieser Anspruch auf Selbstbestimmung stand immer im Widerspruch zu allen hierarchischen Systemen, welche den Anspruch erheben, zentral als Vormund über andere bestimmen zu können. Wer über andere bestimmen will, läßt ihnen keine eigene Freiheit und keine Selbständigkeit. Der bürgerliche, selbstverantwortliche Mittelstand kann aber ohne eigene Entscheidungsfreiheit, ohne Selbstbestimmung und ohne Selbständigkeit nicht existieren. Ein politisches System des Mittelstandes mußte also auf Eigenverantwortung und auf einen am politischen Leben mitverantwortlichen, mündigen Bürger gegründet werden. Ausdruck für diese Entscheidungsfreiheit war das Wahlrecht mit einem dezentralen statt zentralen Aufbau des Staatswesens durch Wahlentscheidung souveräner Bürger. In diesem Sinne ist die Demokratie eine dezentrale, von der Souveränität der Einzelmenschen ausgehende und die Kompetenz von unten nach oben delegierende Staatsform, welche Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit für den Einzelbürger garantieren soll. Die politische Macht in der Demokratie wird also im Namen der selbstverantwortlichen und wählenden Bürger ausgeübt. Diese können deshalb auch jederzeit die Machtinhaber korrigieren oder ablösen.

Die aus der dezentralen Kompetenz aufgebaute Demokratie beruhte gleichzeitig auf dem Grundsatz der Rechtsgleichheit aller Bürger. Vorrechte und Machtansprüche oder Untertänigkeitsverhältnisse darf es deshalb definitionsgemäß nicht geben. Insofern ist jede «Diktatur des Proletariats» im sozialistischen und gewerkschaftlichen Sinne und jede feudalistische oder monopolistische Macht der wirtschaftlichen Kollektive von Verbänden oder Konzernen antidemokratisch.

Der bürgerliche Mittelstand, dessen Staatsform Demokratie ist, steht deshalb in einer ständigen Abwehrstellung gegenüber den beiden kollektiven Machtansprüchen der Kapitaleliten einerseits und der Sozialfunktionäre andererseits, um seine individuelle Freiheit, Mündigkeit und Rechtsgleichheit ihnen gegenüber zu verteidigen. Den beiderseitigen kollektiven Versuchen der oberen oder unteren Randgruppe, mit Vormundschaftsansprüchen die Herrschaftsmacht über die bürgerliche Gesellschaft zu erringen, kann in einer Demokratie nur wirksam begegnet werden, wenn ein starker Mittelstand Garant für die bürgerliche Freiheit, Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung bleibt. Ohne einen starken Mittelstand konnte schon bisher in der Geschichte eine Demokratie nicht entstehen, nicht überleben. Ein starker selbstverantwortlicher Mittelstand ist ebenso die Voraussetzung einer starken Demokratie, wie umgekehrt auch die Demokratie das politische Freiheitssystem für das Überleben eines selbstverantwortlichen Mittelstandes ist.

Zwischen funktionierender Demokratie und dem, was sich alles als Demokratie bezeichnet, bestehen grundsätzliche Unterschiede. Die von der Uno festgestellten etwa 200 «demokratischen Staaten» haben zwar irgendwelche demokratischen Formalia wie Parlamente, mehr oder weniger eingeschränkte Wahlrechte oder Gleichheitsgrundsätze - nur in einem Viertel von ihnen gibt es aber einen halbwegs tragfähigen Mittelstand und damit dezentrale politische Machtstrukturen. Die Demokratie ist also ein Minderheitensystem in der Welt. Es funktioniert nur in bürgerlichen, entwickelten Gesellschaften, die überhaupt in der Lage sind, mit Wahlrecht, Parteien, Parlamenten und selbstverantwortlichen Freiheiten umzugehen.

Globalisierung ist allerdings ebenfalls eine Freiheitskategorie, welche ex definitione dem Freiheitssystem der Demokratie entsprechen müßte. In diesem Sinne bringt auch ein Teil der Literatur die Globalisierung in Verbindung mit einer Befreiung der Völker und Gesellschaften von totalitären, korrupten, militärischen oder anderen autoritären Herrschaftssystemen.

Wie wenig aber nur die Ablösung politischer Machtgruppen eine Demokratie etablieren kann, zeigt das Beispiel der Ukraine. Der Jubel der Welt über die Ablösung der alten Machthaber hat nicht etwa eine Demokratie und Selbstverantwortung der Bürger gebracht, sondern nur der Ersatz einer rußlandhörigen Zentralherrschaft durch eine mit Hilfe der USA installierte, internationalen Konzernen hörige Marionettenregierung. Das Wahlrecht der Bevölkerung wurde nur zum Austausch der Potentaten mißbraucht. Zu sagen hat das Volk vorher wie nachher genauso wenig.

Globalisierung bewirkt also nicht automatisch Demokratisierung, ist bestenfalls neutral. Die Globalisierung kann tatsächlich demokratiefördernd wirken, wenn sie den Völkern wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Freiheit von Zentralherrschaften bringt. Andererseits kann aber die Globalisierung sich auch demokratieauflösend auswirken, wenn sie über die Demokratien zentrale Machtstrukturen schafft, in welchen die eigentlichen Entscheidungen fallen.

In diesem letzteren Sinne hat sich die Globalisierung leider zu einem Kampf von Weltmachtorganisationen gegen oder über Demokratien entwickelt, wobei erstere den letzteren immer mehr Souveränitäts- und Freiheitsrechte entzogen und bei sich zentralisiert haben.

So reguliert die WTO (World Trade Organization) inzwischen souverän den Handel mit Waren und Dienstleistungen und kann verbindliche Beschlüsse für die Nationen vorschreiben. Internationale Finanzinstitutionen wie IMF, Weltbank und BIZ regeln global Währungs- und Finanzfragen, welche dann die untergeordneten politischen Ebenen und Staaten zu vollziehen haben. Vereinbarungen zum Umwelt- und Artenschutz, wie z.B. das Kyoto-Protokoll, werden durch Unterschrift für die Staaten wie Gesetze verbindlich. Kooperationen der großen Industriestaaten wie, z.B. die Gipfeltreffen der G7 (7 Geldgeberstaaten), regeln internationale Beziehungen mit globaler Wirkung über die Köpfe der Bürger hinweg. Solche globalen nichtstaatlichen, aber herrschenden Akteure haben zumeist keine demokratische Legitimation. Sie beruhen nicht auf dem Willen oder der Teilhabe der Bürger, Körperschaften und anderer Institutionen am Zustandekommen der Vorschriften, die sie erlassen. «Global governance könnte damit zunehmend zu einer autokratisch verselbständigten Expertokratie werden und den Weg zu einer weltweiten Oligarchie der Besitz- und Bildungseliten ebnen.»01 Globalisierung verlagert also die Macht vom Bürger über nichtstaatliche, aber mit politischer Macht ausgestattete Organisationen zugunsten der diese Organisationen steuernden politischen und wirtschaftlichen Oligarchien.

Zwangsläufige Folgewirkung jeder Zentralisierung der politischen Macht im Zuge der Globalisierung ist immer dann die entsprechende Entmachtung der nationalen Staaten und die Erosion deren Parlamente.

«Die Entgrenzung der Staaten erschwert die Prozesse der demokratischen Willensbildung und politischen Identifikation. Sie erleichtert zugleich aber auch Prozesse bürokratischer Machtbildung und Entscheidungsfindung jenseits nationalstaatlicher Politik.»02

«Die Entmächtigung der Staaten führt unmittelbar in das beschriebene Demokratie-Dilemma, aus dem es so leicht kein Entkommen gibt: Während im Rahmen der demokratisch legitimierten, nationalstaatlichen Politik zunehmend Nicht-Entscheidungen politisch legitimiert werden, werden im transnationalen Rahmen der 'Nicht-Politik' nicht demokratisch legitimierte Entscheidungen von transnationaler Reichweite und Durchschlagskraft getroffen.»03 Die eigenständigen internationalen Handlungsebenen sind dabei dem Einfluß des einzelnen Staates weithin entzogen. Verantwortlichkeit, die Grundlage jedes demokratischen Prinzips, wird so diffundiert.

Anders drückt dies Kielmansegg aus: «Für die Demokratie sind Grenzen konstitutiv, weil Gemeinwesen nur innerhalb von Grenzen jene Identität ausbilden können, die es ihnen möglich macht, sich demokratisch zu regieren - die Wir-Identität eines sich als politisches Subjekt begreifenden Volkes. Die Staaten aber, die das begrenzende Gehäuse der Demokratie sind, verlieren die Kontrolle über die Politik. Ihre durch das Prinzip der Territorialität begrenzten Handlungsmöglichkeiten greifen immer weniger in einer sich immer stärker vernetzenden, globalisierenden Welt. Die Politik wandert aus dem Staat aus, und die Demokratie, die an den Staat gebunden ist, kann ihr nicht folgen ... Der Staat wird irrelevant.» Der Staat verliert sein -Politikmonopol. Über den Staaten bauen sich Staaten, Organisationen, Regime, internationale Agenturen auf, in welche die Staaten eingebunden sind und mit denen sie teilen müssen. Neue Ebenen und neue Räume politischen Handelns öffnen sich. Bisher ist aber für diesen neuen, die Staaten überwölbenden Raum des Politischen nur eine bürokratische, nicht aber eine demokratische Verfassung gefunden worden. Das bedeutet, daß die ständig fortschreitende Internationalisierung nicht nur die nationalen Staaten erodiert, sondern auch deren Demokratie entleert.

Welchen Demokratiewert haben angesichts der globalen Zentralisierung der politischen Machtstrukturen noch die Parlamente? Denn «eine Entmachtung des Parlaments führt unvermeidlich zur Delegitimation einer Staatsform, die auf dem Prinzip politischer Selbstbestimmung der Bürger beruht».07 Schon das Bundesverfassungsgericht hat im Maastricht-Urteil eine «substantielle Entleerung des Wahlrechts» gesehen, «wenn die Abwanderung seiner Kompetenzen auf andere Entscheidungsträger einen Grad erreichte, daß die unverzichtbaren Mindestanforderungen demokratischer Legitimation nicht mehr erfüllt würden». Insofern geht mit einer Entparlamentarisierung immer auch eine Entdemokratisierung einher.

Tatsächlich hat die Globalisierung zu immer stärkerer Einbindung der ehemals souveränen Staaten in immer engmaschiger gewordene supranationale Abhängigkeiten und Vertragsbeziehungen geführt. Die Staatenwelt wurde eingegrenzt. Gleichzeitig schrumpften die Handlungsmöglichkeiten der Einzelstaaten. Es gibt eine beispiellose normative Verdichtung und Institutionalisierung der internationalen Beziehungen bis hin zur Bildung von Organisationen mit eigener hoheitlicher, insbesondere Rechtssetzungsgewalt oder doch entsprechendem faktischem Einfluß: Angefangen von den Vereinten Nationen und ihren zahlreichen Unterorganisationen über den internationalen Währungsfonds, die Weltbank und die Welthandelsorganisation, die Nato oder den ASEAN-Pakt als regionale Ordnungsmächte bis hin zur supranationalen Europäischen Union.08

Zwischen den europäischen Nationalstaaten und den globalen Organisationen steht als Beispiel einer supranationalen Organisation die Europäische Union. Diese Union ist dank dem Prinzip der Supranationalität von oben nach unten aufgebaut worden. Die Supranationalität hat sich dadurch entwickelt, daß die Staaten immer mehr Kompetenzen an die EU abgegeben haben. Zustimmungen zum Beitritt sowohl für den Europarat (1950) als auch für die Pariser Verträge (1954) für die Bildung der EWG durch die «römischen Verträge» 1957 und für die Erstarkung der EWG zur Europäischen Union (EU 1992) haben nur die jeweiligen Parlamente gegeben. Die Völker wurden selten selbst gefragt, das deutsche Volk nie, obwohl wesentliche Hoheitsrechte an die EU übertragen worden sind:

-die Gebietshoheit (Asylgesetz, Schengener Abkommen), -die Wehrhoheit (Nato und EU), -die Wirtschaftshoheit, -die Währungshoheit (Deutsche Mark wurde durch Euro abgelöst), -die Zollhoheit.

Inzwischen ist in einem Gremium nicht gewählter Delegierter eine «EU-Verfassung» ausgearbeitet worden, welche der EU weitere Kompetenzen übertragen soll. Mehr als hundert liberale Wirtschaftswissenschaftler haben gegen diesen «Verfassungsentwurf» protestiert, weil sie die Distanz zwischen den Bürgern und denen, die in ihrem Namen Macht ausüben, vergrößere, die politischen Entscheidungen nicht nur zentralisiere, sondern auch fernab von den Bürgern treffe, es den europäischen Institutionen ermögliche, das dichte Netz der staatlichen Regulierungen enger zu knüpfen, weil zudem die Zentralisierung der Macht zu einer entsprechenden Entmachtung der angehörigen Staaten führe und weil die machtausübenden Personen nicht gewählte Vertreter, sondern wie im kommunistischen Rätesystem «Politkommissare» ohne eigentliche demokratische Kontrolle seien.

Die EU ist also aus einem bloßen Vertragswerk zur Wirtschaftsförderung zu einem mächtigen gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz-, Währungs-, Außen- und Sicherheitsblock wie ein Staat mit einer gemeinsamen Gesetzgebung, Verwaltung und Justiz geworden, ein allmächtiger Moloch mit allem, was ein Staat beinhaltet. Echte Mitsprache oder Teilnahme an der staatlichen Gewalt haben aber weder die Bürger noch die von ihnen gewählten Abgeordneten des mehr formalen als wirklichen «Europaparlaments».

Inzwischen kommen 80 % aller Regulierungen aus Brüssel, und die Parlamente der Nationalstaaten haben diese von den Regierungschefs gemeinsam abgenickten «Richtlinien» nur noch «umzusetzen», also nachzuvollziehen. Die eigentliche Macht liegt nicht mehr bei den nationalen Staaten, sondern in Brüssel bei der nichtdemokratisch legitimierten EU-Kommission.

Nicht nur die europäische Politkommission hat den Nationalstaaten immer mehr Souveränität abverlangt, für sich reklamiert. Institutionen, wie z.B. der Europäische Gerichtshof, haben ebenso kräftig beigeholfen, die Zentralisierung zugunsten Europas voranzutreiben. Der Europäische Gerichtshof ist kraft Satzung nur zuständig für Streitigkeiten über den gemeinsamen Vertrag oder zwischen Mitgliedsländern untereinander. Entgegen dieser Kompetenzbegrenzung hat er seine Kompetenzen aber immer stärker ausgedehnt und entscheidet inzwischen hemmungslos auch über Fälle ausschließlich nationalen Rechts. So hat der Europäische Gerichtshof z.B. entschieden, daß auch Frauen in der Bundeswehr dienen dürfen. Statt daß die Regierung eine solche Einmischung in das innerdeutsche Staatsrecht zurückgewiesen hätte, hat ein naiver Verteidigungsminister sofort gehorcht und sich damit zu Unrecht der Kompetenz des Europäischen Gerichtshofs unterworfen.

Inzwischen bemängelt sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht, daß der Europäische Gerichtshof ohne entsprechende Kompetenz in seinem Rechtsbereich wildert.

Gefragt wurde das Volk absichtlich nicht, ob es diese Entmachtung seines Staates wollte. Originalton Kohl: «Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge selbst entscheiden soll?» Nur durch solche Selbstherrlichkeit der die demokratische Mitwirkung der Bürger verachtenden politischen Funktionäre sind wichtigste Entscheidungen gegen den Willen der Bürger zustande gekommen:

-Der Vertrag von Edinburgh, welcher Deutschland als Hauptzahler der EU zu dauernden Tributen für die meisten anderen europäischen Länder verpflichtet hat.

-Die Entmachtung der zur Stabilität verpflichteten Bundesbank mit der Abschaffung der harten DM zugunsten einer politisch kontrollierten Euro-Bank und eines zunehmend aufweichenden Euro.

-Aufnahme von fünf armen osteuropäischen Ländern, deren Hauptlast nun der deutsche Mittelstand zu tragen hat.

-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auf Druck der USA, obwohl 80 % der Bürger in Deutschland und den meisten anderen EU-Ländern dies ablehnen würden, wenn sie selbst zu entscheiden hätten.

Die Aushöhlung der nationalen demokratischen Selbstbestimmung durch die Europäische Union und durch die supranationalen Organisationen ist nur der letzte Schritt auch entscheidender innerpolitischer Veränderungen, welche die bürgerliche Mitbestimmung längst unterlaufen haben:

-Die Gewaltenteilung wird dadurch unterlaufen, daß die Minister gleichzeitig auch Abgeordnete sind, weil sie auf die Doppeldiäten nicht verzichten wollen. So kontrollieren sie sich als Abgeordnete selbst mit.

-Echte parlamentarische Kontrolle der Regierung setzt voraus, daß die Parlamentsmehrheit die Regierung an Übergriffen und an Mehrausgaben hindern will. Dies ist aber längst nicht mehr der Fall, denn die Regierung ist jeweils von der Mehrheit getragen. Wenn also die Regierung etwas vorschlägt, hat die Mehrheit wie im Notariat abzusegnen statt zu kontrollieren. Nur wenn die Regierung neutral bestellt würde, hätten das Parlament und die Parlamentsmehrheit eine echte neutrale Kontrollfunktion.

-Auch die Parteien haben sich in Deutschland entgegen dem Grundgesetz zum Verfassungsorgan hochgejubelt. Eigentlich sollten sie nur bei der Willensbildung mitwirken. Inzwischen aber haben sie eine solche Macht, daß praktisch die Parteifunktionäre auch die Politik bestimmen. Das hängt wesentlich mit dem Recht auf Zweitstimmen und Parteilisten zusammen. Die Hälfte der Abgeordneten wird nämlich nicht von der Bevölkerung, sondern von den Parteifunktionären auf einer Liste abgesichert, muß also nicht den Wählern, sondern der Partei für seine Wahl dankbar sein. Entsprechend verfügen die Parteien über die Abgeordneten und ihr Stimmverhalten aus der stärkeren Position.

Fazit
Der Bürger wird in wichtigen Dingen überhaupt nicht mehr gefragt. Nicht mehr der Bürger, nicht mehr von ihm gewählte Abgeordnete, sondern von ihm unabhängige Parteien und supranationale Politkommissare entscheiden immer mehr darüber,

-worüber bei Wahlkämpfen national noch gestritten werden soll, -was dem Bürger überhaupt zur Entscheidung noch vorgelegt wird, -was besser ohne den Bürger politisch entschieden wird, um kein Risiko für das Ergebnis einzugehen, -mit welchen unwichtigen Themen statt dessen die Medien und die Parteien national beschäftigt werden -und was am besten ohne Bürger in den geschlossenen Zirkeln des Brüsseler Politbüros von den Kommissaren zur Regelung der Lebensumstände innerhalb Europas und extern gewünscht, geregelt und den Bürgern aufgezwungen wird.

Die mit der Globalisierung einhergehende Zentralisierung der politischen Macht hat also in den vergangenen 30 Jahren

-die Demokratie bei uns und vielen anderen Staaten weitgehend ausgehöhlt, nämlich die Staaten entstaatlicht, die Völker «multikultiviert», die Parlamente entmachtet, den Staaten immer mehr Souveränitäts- und Hoheitsrechte entzogen

-und sie dafür mit supranationalen und internationalen Regelungen neu geordnet, die nicht den Wünschen der Bevölkerung, sondern den Interessen von supranationalen Funktionären und Machtgruppen entsprach.

-Der Nationalstaats- und Demokratieverlust traf vor allem den Mittelstand, welcher dieses dezentrale System zum Schutze seiner eigenen Selbstverantwortung und Selbstbestimmung geschaffen hatte. Der Mittelstand ist folglich durch die Entdemokratisierung ebenfalls entmachtet, zentralen Willensbildungen unterworfen und abhängig geworden.

Die eigentlichen Machthaber der zentralisierten Gewalt sind aber nicht einmal die nationalen Regierungen oder EU-Politfunktionäre, sondern die noch mächtigeren internationalen Wirtschafts- und Politinteressen vor allem der «einzigen Weltmacht», die ihren Willen hierarchisch von oben nach unten in der Welt durchsetzt und den Völkern, Staaten und internationalen Organisationen immer weniger Eigenverantwortung und Mitbestimmung läßt.

Diese Entwicklung ist gefährlich, weil sie die Zustimmung der Bürger zu dem politisch ausgehöhlten System der Demokratie riskiert. Schon jetzt gehen nur noch die Hälfte der Bürger überhaupt zu Wahlen, weil sie behaupten, damit ohnehin nicht mehr viel zu bewirken. Die Entdemokratisierung durch Zentralisierung ist also bereits im Bewußtsein der Bevölkerung weit fortgeschritten. Würde eine globale Krise die Menschen wiederum wie bei der ersten Weltwirtschaftskrise in Not stürzen,09 dann könnte die Wut über die globalen Fehlentwicklungen bei der Bevölkerung auch zur Wut über das Versagen der Restdemokratie führen und wiederum ganz andere politische Strukturen begünstigen.

Die Globalisierung hat also praktisch zur globalen Zentralisierung der politischen Macht geführt. Damit wurden ebenso die Demokratie wie auch das Selbstbestimmungsrecht der Menschen ausgehöhlt. Ohne wirkliche demokratische Selbstbestimmung und Selbstverantwortung wurde der Bürger immer mehr zum Untertan. So vollzog sich ein schleichender Systemwandel und eine Entdemokratisierung hin zur Zentralisierung der politischen Macht zugunsten einer kleinen Clique von Politfunktionären (Oligarchie) und darüber hinaus zu einer globalen Polit-, Wirtschafts- oder Finanzdiktatur.

01 Bundestagsdrucksache 14/9 200, S. 441, der Enquetekommission Globalisierung
02 Ulrich Beck, zit. nach A. Klein, Entmachtung der Parlamente, FAZ 179/04
03 wie zuvor 04 FAZ 287/04
05 Kielmannsegg, a.a.O.
06 Kielmannsegg, a.a.O.
07 Hans Klein, Entmachtung der Parlamente, FAZ 279/04
08 Klein, a.a.O.
09 vgl. Hamer, E. und E., Was passiert, wenn der Crash kommt?, Stuttgart, 6. Aufl. 2005


Rund um die „Vogelgrippe“

Kampf gegen die Vogelgrippe -

Aktionismus statt Vorsorge


Autorin : Helga van Ooijen
H5N1: nun auch in Europa. Und die Politik versichert uns bei jeder Gelegenheit, daß alles zu unserem Schutz unternommen wird. Noch besteht für Menschen keine akute Gefahr, doch Experten warnen schon lange vor einer Grippepandemie. Prof. Berhard Ruf von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, sagt:

„Dann müssen wir weltweit mit weit über 100 Millionen Toten rechnen und mit einer vielfachen Zahl an Erkrankten. Wenn das für Deutschland heruntergerechnet wird, dann müssen wir mit 100-200 Tausend Toten rechnen, vielen Tausend Krankenhausbehandlungen, vielen Millionen Infizierten, die ambulant behandelt werden müssen. Das überfordert mit Sicherheit das Gesundheitssystem in Deutschland.“

20 Millionen Euro investiert die Bundesregierung in die Herstellung eines Impfstoffes, trotzdem wird dieser erst Wochen nach dem Ausbruch einer Grippewelle zur Verfügung stehen. Denn die Entwicklung kann erst abgeschlossen werden, wenn das Virus bekannt ist. Für diese Überbrückungszeit stehen nur zwei Medikamente zur Verfügung: Tamiflu und Relanza. Die Bundesländer haben mit der Einlagerung dieser Medikamente begonnen – doch bereits jetzt gibt es Produktionsengpässe. Außerdem werden erste Fälle von Resistenzen gemeldet. Experten wie Prof. Bernhard Ruf fordern dringend die Entwicklung weiterer Wirkstoffe:

„Es gibt derzeit nur die beiden Hersteller und der Produktionsprozeß ist eminent aufwendig, das heißt ad hoc können gar nicht mehr Firmen einsteigen, deshalb brauchen wir dringend Forschung in weitere Substanzen.“

Neue Grippemedikamente? Seit Jahren arbeitet die Firma Dr. Pandalis mit dem Extrakt der Cystusrose – eine Pflanze mit hohem Polyphenolgehalt. Die Pflanze hat Lebensmittelqualität, Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Die Rose wird in Griechenland geerntet und dann im niedersächsischen Glandorf zu einem Extrakt weiterverarbeitet: ein Mittel, das vorbeugend auch bei einer Grippeepidemie eingesetzt werden kann, sagt Geschäftsführer Georgeos Pandalis:

„Bei Infektionen aller Art, das kann man verfolgen in der Medizingeschichte, da hat man die Pflanze immer eingesetzt. Damals konnte man nicht unterscheiden, ob die Infektion bakteriell oder durch Viren hervorgerufen wird. Das war der Hintergrund , warum wir diese Pflanze bei Grippeviren getestet haben.“

Ein rein pflanzliches Mittel gegen eine hoch pathogene Grippe? Wir wollen von Wissenschaftlern wissen, ob das sein kann. report München ist im Friedrich-Löffler-Insitut in Tübingen: eine renommierte Einrichtung des Bundes, zuständig für die Tierseuchenbekämpfung. Die Mitarbeiter forschen zu BSE, Maul-und-Klauenseuche und auch zur Vogelgrippe. Im Auftrag und finanziert vom Hersteller wird hier Cystus untersucht. Als erstes Fernsehteam überhaupt darf report München im Sicherheitsbereich des Instituts drehen. Die Untersuchungen stehen unmittelbar vor dem Abschluß. Bei Zellkulturen, so viel läßt sich jetzt schon sagen, hat Cystus eine positive Wirkung:

In einer Art Aquarium werden lebenden Zellen zunächst mit dem Cystuswirkstoff benebelt – nach 20 Minuten kommen Viruserreger, die dem H5N1-Virus ähnlich sind dazu – zur Demonstration arbeiten die Forscher bei unserem Dreh mit einer ungefährlichen Substanz. Circa 100 000 bis 400 000 Viren werden pro Versuch vernebelt, ungefähr soviel, wie ein kranker Mensch beim Niesen in seine Umgebung abgibt. Der Versuch wurde vielfach wiederholt, um verläßliche Ergebnisse zu erzielen. Der Biologe Dr. Oliver Planz vom Friedrich-Löffler-Institut Tübingen erklärt uns:

„Da, wo sie diese Löcher sehen, da war das Virus in der Lage Zellen zu infizieren. Was ich hier zeige, ist folgendes: einmal eine Infektion ohne das Pflanzenextrakt Cystus und einmal eine Infektion mit dem Pflanzenextrakt Cystus. Und man sieht ganz deutlich eine Reduktion der Menge Viren, die in der Lage waren, die Zellen zu infizieren.“

Die Versuche am Friedrich-Löffler-Institut sind vielversprechend. Und sie bestätigen Forschungsergebnisse der Universität Münster. Der Grippeforscher Prof. Stephan Ludwig hat bereits im Sommer dieses Jahres die Wirkung von Cystus an Zellkulturen untersucht. Er erläutert das Ergebnis:

„Im Rahmen dieser Zellkulturexperimente konnten wir eine überraschend gute Wirkung , eine hemmende Eigenschaft dieses Extrakts auf die Vermehrung von Grippeviren in Zellen zeigen, wobei die Extrakte keinerlei schädigende Wirkung auf die Zellen hatten.“

Bisher wurde die Wirkung nur an Zellkulturen untersucht – ob Cystus im menschlichen Körper gleiche Effekte hat, läßt sich erst nach klinischen Studien abschließend beurteilen. Trotzdem leitet Prof. Ludwig und der Hersteller die Studie unmittelbar nach der Fertigstellung im August an das Bundesministerium für Verbraucherschutz weiter. Im Begleitschreiben heißt es:

„Nach unseren (...) Untersuchungen liegt die begründete Vermutung nahe, daß das ... Präparat zur Bekämpfung der Vogelgrippe geeignet sein könnte.“

Der Hersteller Georgeos Pandalis bekam allerdings keine Antwort:

„Wir haben keine Reaktion bekommen, erwartet habe ich, daß die sich bei mir melden, daß die Interesse zeigen, daß die anrufen und sagen, ist ja toll, keine Nebenwirkungen, dann machen wir einmal gemeinsame Sitzungen und überlegen, wie wir gemeinsam die Forschung voran treiben können, aber null Reaktion.“

Dabei wäre angesichts der aktuellen Bedrohung eine öffentliche Unterstützung der Grippeforschung durchaus wünschenswert, sagt Prof. Stephan Ludwig vom Zentrum für molekulare Virologie der Universität Münster. Und es sagt weiter:

„Daß diese Mittel vorhanden sind, sieht man daran, daß in einer Art Panikreaktion für die Entwicklung eines Impfstoffes plötzlich 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Vielleicht hätte man sich überlegen sollen, diese Mittel schon frühzeitig in die gerichtete Forschung zu investieren. Dann hätte man jetzt eine bessere Ausstattung an Anti-Influenza-Medikamenten und wäre besser gewappnet gegen diese Bedrohung der Vogelgrippe.“

report München fragt nochmals beim Bundesministerium nach – und bekommt, anders als der Hersteller umgehend eine Antwort – darin heißt es, das Ministerium:

„hat (...) in dieser Angelegenheit bisher noch keine Handlungsmöglichkeit gesehen, da die Untersuchungen zur Wirksamkeit noch laufen.“

Noch einmal: dem Ministerium wurde bereits im August ein Forschungsbericht vorgelegt. Die Seuchenabwehr ist Aufgabe des Staates: deshalb muß jeder Ansatzpunkt mit Nachdruck verfolgt werden. Denn unabhängig von der Vogelgrippe - Experten warnen: es ist nicht die Frage ob, sondern wann eine Grippepandemie kommt.
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http://www.wahrheitssuche.org/vogelgrippe.html
http://www.klein-klein-aktion.de/wer_sind_wir/Info_-_pdf/Impfungen/Influenza-Pandemie/panikinfluenza-pandemie.html

Die Vogelgrippe - Panik
Veronika Widmer

1997, im Grippepanikjahr, wurde durch den Tod von Lady Diana die geplante Grippepandemie verhindert. Im Jahr 2002 sollte mit SARS wieder eine Epidemie konstruiert werden, doch es hat über die behauptete Ansteckung der Menschen aus den asiatischen Ländern nicht funktioniert, jetzt versuchen sie es über die Zugvögel mit der Vogelgrippe.
Nur dieses Mal ist die Logistik vorbereitet. Dieses Mal wurden in Europa Pandemiepläne geschmiedet und die Hilfsorganisationen einbezogen und das, bevor das behauptete Humanvirus, das für die konstruierte Pandemie verantwortliche Killervirus, überhaupt als existent behauptet wird.
Die Panikaktion ist also lange und gut vorbereitet.
Diese Geschichte ist ernst, sie ist richtig ernst.

Am 9.8.2005 hat Susanne Kronzucker in Nachtjournal, RTL, die WHO-Prophezeiung ausgesprochen: "Es ist nicht mehr die Frage, ob die Pandemie kommt, sondern wann."

Die sind sich also ziemlich sicher, daß sie das Ding diesmal durchziehen können.

Auch Susanne Kronzucker verkündete, daß die Länder wohl Medikamente und Influenzaimpfstoffe bevorraten, daß diese aber keinesfalls für alle Erkrankte ausreichen würden.

Warum nicht? Sollen wir tatsächlich glauben, daß es der Pharmaindustrie nicht möglich ist, genügend Medikamente herzustellen? Wohl kaum. Warum verbreiten die Behörden, daß die Medikamente nicht ausreichen? Damit wollen die Behörden einen Bürgerkrieg anzetteln? Warum? Stefan Lanka wird es im nächsten Artikel ausführen. Tatsache ist, Angst macht die Menschen krank.

Anfang August wurde über die Medien verbreitet, daß in Amerika ein Impfstoff entwickelt wurde. Ein Impfstoff gegen das Virus, das noch gar nicht existent ist.
Ende Juli wurde der Wissenschaft ein Stäbchenvirus, was das Vogelgrippevirus sein soll, vorgelegt.
Das ist in etwa so, wie wenn morgen Menschen mit zwei Köpfen vorgestellt werden würden und keiner sich dafür interessiert, und keiner erstaunt fragt, was ist denn das, wo kommt das her und wie konnte sich das entwickeln?

Bereits in Oktober 2004 wurden Medikamente, sogenannte Virostatika entwickelt und laut dem Pandemieplan von Österreich wurde auch bereits die Dosierung dieser Virostatika festgelegt. Medikamente, die gegen etwas eingesetzt werden sollen, das es noch nicht gibt, nämlich das Humanvirus, das sich erst aus dem behaupteten Vogelgrippevirus entwickeln muß.

Medikamente die tatsächlich Chemotherapeutika sind.
So ein Wahnsinn und kein Arzt und kein Wissenschaftler widerspricht dem Konstrukt, das jeglicher Biologie widerspricht.

Im Nachtjournal am 9.8.2005 wurde veröffentlicht, daß die Behörden und die WHO befürchten, daß sich ein (nicht wissenschaftlich nachgewiesene) Influenzavirus mit dem behaupteten Vogelgrippevirus zu einem neuen Humanvirus, einem Killervirus vereinigen wird. Das heißt, sie wollten schon wissen, daß nicht das Vogelgrippevirus mutiert, sondern daß durch Vereinigung mit einem Grippevirus ein neues Humanvirus entstehen wird.

Aber auch diese Meldung ist so durchsichtig, wie plump. Denn daraufhin haben die WHO mit der Pharmaindustrie gemutmaßt, daß man im Winter verhindern muß, daß sich die nicht wissenschaftlich nachgewiesenen Influenzaviren in der Population verbreiten und deshalb der Influenzaimpfschutz dieses Jahr besonders wichtig wird. Allerdings widerspricht das jeglicher schulmedizinischer Logik:

Dr. Rasch, RKI, schreibt bereits im Jahr 2002, daß sich die Schleimhäute der Geimpften durch das Lebend-Virus besiedeln. Das heißt, daß laut schulmedizinischer Meinung durch die behaupteten Viren im Impfstoff das Virus in der Population verbreitet wird. Demnach kann logischerweise, auch nach schulmedizinischen Ansichten, ein Schutz durch Impfungen nicht behauptet werden!

Dieser Wahnsinn, diesen Angriff auf die Bevölkerung, der da konstruiert wird, kann nur verhindert werden, wenn vielen Menschen bekannt wird, was da vorgeht. Nur mit Aufklärung kann erreicht werden, daß die WHO, die Gesundheitsbehörden und die Pharmaindustrie mit ihren Plänen nicht durchkommen: Einfach dadurch, indem die Menschen nicht mitmachen.
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Wehe, wehe wenn ich auf den Pandemie-Plan sehe!
Dr. Stefan Lanka

Uns sind die konkreten Pläne zur Vorbereitung einer Massenhysterie und eines Bürgerkrieges im Rahmen der inszenierten Vogelgrippe-Panik zugespielt worden, die mir das Blut gefrieren läßt.
Wie aus den Medien, den Wegbereitern der Panik zu hören ist, rechnen die Macher in der amerikanischen Seuchenbehörde, einer Abteilung des Pentagons und deren Handlanger in der WHO und in unseren Gesundheitsbehörden mit 2 bis 5 Millionen Toten alleine in Deutschland.
Die öffentliche Ordnung, der Verkehr und damit die Versorgung sollen aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen und Hysterie planmäßig zusammen brechen. Apotheken, in denen die zu Tode erschreckte Bevölkerung die vermeintliche Chemoprophylaxe gegen das Todesvirus vermutet, sollen vom Militär bewacht werden.

Es ist klar, daß alte und kranke Menschen, die zusätzlich zur Todesangst dann nicht mehr oder nicht ausreichend versorgt werden können, dieser gezielten Panik als erstes zum Opfer fallen werden. Den Rest wird ihnen und anderen geschwächten Menschen dann die Chemotherapie geben, die es nur für 5-30% der Bevölkerung auf Bezugsschein geben soll und um die sich dann auf den Straßen die verängstigten Menschen schlagen werden. Ein Schelm der in Bezug auf die unbezahlbaren Pensionen und die Alterspflege und die Alterspyramide Böses dabei denkt.

Wir tun unseren Teil, wie gehabt klein-klein und konstant, diesen Wahnsinn, die logische Konsequenz der Kapitalisierung der verbrecherischen Antibiose, ins Gegenteil - Harmonie und Rechtstaatlichkeit - zu transformieren. Sollten unsere und Ihre Kräfte nicht ausreichen den geplanten Bürgerkrieg zu verhindern, mag manch einer hoffen, daß das organisierte Verbrechen mit Ehrenkodex - im Gegensatz zum Angst-Pharma-Kartell ohne jegliche Ehre - die Mafia, auf die Idee kommt, weißes Pulver (Kokain etc.) als Rettung vor dem Todes-Vogelgrippe-Virus reichlich und günstig auf den Markt zu bringen, damit der geplanten Panik die Kraft zum Bürgerkrieg um die vermeintlich rettende moprophylaxe entzogen wird.

Letztendlich, und nun wieder Ernst, gibt es aber nur ein wirksames Mittel, das vor der Vogelgrippepandemie schützen kann: Es ist, worauf Emanuel Kant hingewiesen hat, der Mut sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.

In diesem Sinne Ihr Dr. Lanka und das klein-klein-team
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Die Vogelgrippepanik
Die geplante Chemo-Epidemie

Karl Krafeld
Die Medien verbreiteten im Juli 2005 die Nachricht von der bevorstehenden Verehelichung des (nie nachgewiesenen) Vogelgrippevirus mit einem (nie nachgewiesenen) humanen Grippevirus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreitet diese Warnung und verbreitet gleichzeitig die Warnung, daß die Verbindung des Vogelgrippevirus mit einem humanen Virus zu einer weltweiten Grippeepidemie (Pandemie) führen würde. 30 % der Deutschen würden erkranken und bis zu Hundert Tausende Menschen würden in Deutschland sterben.
Da kein Impfstoff zur Verfügung steht, bestellen die Landesgesundheitsminister (auf Kosten der Steuerzahler) Chemomedikamente, um die Bevölkerung vor diesem neuen noch viel gefährlicheren Grippevirus schützen zu können.

Da diese Chemomedikamente nicht so schnell, wie geplant, besorgt werden können, wird man frühestens im Frühjahr 2006 mit dem weltweiten Ausbruch dieser WHO-Vogelgrippe-Panik, dieser geplanten Chemo-Epidemie, rechnen müssen.

Der Bayerische Gesundheitsminister Schnappauf wird in der Ärztezeitung vom 4. Juli 2005 zitiert: "Die Frage sei nicht mehr, ob eine weltweite Epidemie ausbreche, sondern wann und wie stark sie auftrete, sagte der bayerische Gesundheitsminister Werner Schnappauf (CSU) (.)".

Ob hier eine zwangsweise Chemoprophylaxe in ganz Deutschland oder nur in einigen Bundesländern, als "Maßnahme der spezifischen Prophylaxe" nach § 20 Abs. 6 und 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG), als Chemoprophylaxe nach § 2 Nr. 10 IfSG, durchgeführt werden soll und durchgeführt wird, ist gegenwärtig noch nicht deutlich. In § 20 Abs. 6 u. 7 IfSG steht nicht nur in Bezug auf "Schutzimpfungen", sondern auch auf "andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe", daß zur Teilnahme verpflichtet werden kann. "Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden."

Die Vogelgrippeepidemie (-idiotie) ist ein weiterer Akt der gegenwärtigen globalen medizinisch-industriellen Selbstvernichtung der Menschheit, auf die Ivan Illich vor 30 Jahren erstmalig unter dem Titel "Die Enteignung der Gesundheit" (heutiger Buchtitel: Die Nemesis der Medizin) hingewiesen hat. Die Selbstvernichtung der Menschheit wird heute insbesondere durch die WHO betrieben. Diese fortschreitende Selbstvernichtungstendenz muß dadurch überwunden werden und kann nur dadurch überwunden werden, daß lebenswillige Staatsbürger von ihren Staaten, klein-klein, Rechtsstaatlichkeit abverlangen. Diese Selbstvernichtungstendenz (diese Selbstmordattentätertendenz der Industrienationen gegenüber den Völkern der Dritten Welt) ist überwindbar, einfach dadurch, indem in Deutschland das Grundgesetz nicht mehr nur als verbindlich "gilt", sondern tatsächlich in Deutschland verbindlich "ist".

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland räumt der Medizinwissenschaft keinen Freiraum jenseits der Pflicht zur Wahrhaftigkeit ein. Diesen Freiraum jenseits der Pflicht zur Wahrhaftigkeit räumt bis heute der Staat (Gesundheitspolitik) der Medizinwissenschaft ein, die ein X für ein U vormacht, die ein "gilt" als "ist" behauptet, die jetzt die geplante Ehe zwischen dem nicht nachgewiesenen Vogelgrippevirus und einem nicht nachgewiesenen humanen Grippevirus behauptet.
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Chemotherapeutika für die breite Bevölkerung
Veronika Widmer

Die Gesundheitsbehörden in Österreich und Deutschland planen mit der Verbreitung, daß für die bevorstehende Grippepandemie nicht genügend Medikamente zur Verfügung stehen, mit denen die Erkrankten gerettet werden könnten, den Bürgerkrieg.
In Deutschland werden Virostatika, die in Wirklichkeit Chemotherapeutika sind, eingelagert.

Im Januar diesen Jahres haben die Gemeinden in Baden-Württemberg ihre Pläne für Massenimpfstationen an die Regierungspräsidien eingereicht. In diesen Massenimpfstationen sollen logistisch geplant innerhalb von 5 Tagen alle in den Gemeinden lebenden Menschen geimpft werden können.
Diese Pläne bekommen jetzt durch die, in der Presse propagierte Grippeepidemie einen realistischen Bezug, denn nach der Chemotherapie kommt der Impfstoff gegen das behauptete Vogelgrippevirus, das allerdings erst noch zum Humangrippevirus mutieren muß.

Das Phantom wurde jetzt abgebildet
Das behauptete Vogelgrippevirus H5N1, das bisher wie ein Phantom gehandelt wurde, wurde jetzt scheinbar im größten Salzwassersee Chinas gefunden und von der Presse vorgestellt. Der See wurde für Besucher gesperrt und es wurden Quarantäne- und Untersuchungsstationen eingerichtet.
Elektronenmikroskop-Aufnahme von behaupteten Vogelgrippe-Viren (H5N1), in Wirklichkeit nur Bestandteile von sterbenden Zellen.
Daß es sich bei dieser Abbildung nicht einmal theoretisch um isolierte und wissenschaftlich nachgewiesene Viren handeln kann, fällt jedem Laien auf, der sich mit dem Thema Virenisolation auseinander gesetzt hat. Lesen Sie hierzu die Informationen über Virenisolationen in der Informationsbroschüre Nr. 1: Macht Impfen Sinn? (2. Auflage).

In Österreich haben die Sanitätsbehörden einen Pandemieplan entworfen, der sich liest, wie ein schlechter Krimi.
Von bürgerkriegähnlichen Zuständen ist hier die Rede und daß Apotheken durch das Bundesheer vor den Bürgern geschützt werden müssen, weil die eingelagerten Medikamente nicht für alle Bürger zur Verfügung stehen werden. Ärzte werden darauf vorbereitet, daß sie die schwere Aufgabe zu bewältigen haben werden, zu entscheiden, wer bei dem Versorgungsmangel behandelt werden wird und wer nicht. Man nennt das Triage.
Heute gelten im Rettungsdienst klare Regeln, daß diejenigen als erstes versorgt werden, die trotz ihren schweren Verletzungen Überlebenschancen haben.
Wie diese Regeln in einer mit Angst und Chemotherapien hervorgerufenen Pandemie ausgelegt werden, ist offensichtlich.

Der beste und einzige Schutz vor einer konstruierten Pandemie wäre, wenn sich die Bevölkerung von der angst- und panikverbreitenden Pandemie, die von den Gesundheitsbehörden pharma-industriegläubig angezettelt werden, nicht beeinflussen lassen würde. Wie aufgeklärt die breite Masse der Bevölkerung allerdings ist, wird sich zeigen müssen.
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Eine Kindstötung und übelste Tierquälerei dienen als Beweis für das Vogelgrippevirus.
Dr. Stefan Lanka

Ein Schweizer wollte es wissen und schrieb seine Gesundheitsbehörden des Kantons und des Landes an, um von ihnen wissenschaftliche Beweise über die Existenz behaupteter Influenza-Viren und Beweise über deren Krankheitsverursachung zu erhalten.

Von Dr. med. Markus Betschart, dem Leiter des Kantonsarzt-Amtes des Kantons St. Gallen, bekam er eine Seite, ein Ausdruck aus dem Internet, ohne jegliche Literaturangaben die eine Überprüfung hätten erlauben können und eine Kopie einer Empfehlung zur Grippeprävention des Bundesamts für Gesundheit vom August 2000, in der auch keine Literaturangabe über eine erfolgte Virusisolation zu finden ist.

Der Abteilungsleiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten am Bundesamt für Gesundheit in Bern, Privatdozent Dr. med. Pierre-Alain Raeber gibt dagegen zu, daß - übrigens wie bei allen Viren, die in der Medizin als existent behauptet werden, "der erste Nachweis etappenweise bei verschiedenen Experimenten erfolgte und man daher den ersten Nachweis nicht auf ein singuläres Ereignis zurückführen kann." Und: "Aufgrund der Angaben können wir annehmen, daß das Influenza-Virus in den Jahren um 1934 nachgewiesen wurde."

Es wird also nur angenommen, daß das Virus nachgewiesen wurde. Geht man alle Reverenzen in den zitierten Lehrbüchern durch, stellt man fest, daß es auch bei den so genannten Influenza-Viren weder einen veröffentlichten Beweis ihrer Existenz, noch Fotos der isolierten Viren und schon gar keine Charakterisierung ihrer Bausteine gibt. …..

Dem Ahnungslosen stellt sich nun die Frage:
Was aber wird in den Labors getan, um die Existenz der Influenza-Viren zu behaupten?
In einer der maßgeblichen Publikationen, in der im Titel der Publikation die Isolation und Charakterisierung eines gefährlichen Vogelgrippevirus aus einem Menschen behauptet wird, kann man nachlesen, was getan wurde (Characterization of an avian influenza A (H5N1) virus isolated from a child with a fatal respiratory illness, SCIENCE 279, 16.1.1998, 393-395):

1997 war das Grippepanikjahr, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) inszenierte, in dem die verbreitete Panik zur Pandemie führen sollte, die nur durch den Tod von Lady Di am 31.8. gestoppt wurde.
1997 wurde Material von einem Luftröhrenabstrich eines 3-jährigen Jungen, der in Hongkong u.a. durch irrsinnige Antibiotikagaben getötet wurde, mit künstlichen Zellen in einer Plastikschale vermischt. Da die künstlichen Zellen nicht mehr wie zuvor verdünnt und ernährt wurden sind sie abgestorben.
Dieses Sterben, welches unter diesen Umständen ganz automatisch und immer einsetzt, egal was man zu diesen künstlichen Zellen gegeben hätte, wird dann als Isolation eines Virus und als Beweis für die Existenz eines Virus ausgegeben. Ein Virus taucht allerdings nirgendwo auf, nur das Binden, bzw. das Nicht-Binden von Eiweiß-Teilchen an die sterbenden künstlichen Zellen, wird zur Unterscheidung von anderen behaupteten Viren herangezogen.
Ein direkter Nachweis eines Virus, die Isolation des Virus und die Bestimmung seiner Zusammensetzung, taucht nirgendwo auf. Stattdessen kommen nur indirekte Nachweisverfahren zur Anwendung, die nirgendwo an einem Virus oder an einer viralen Struktur geeicht worden sind.
Diese Gemische aus sterbenden künstlichen Zellen werden in großer Menge via Luftröhre und/oder durch die Nase in die Lunge von jungen Hühnern gepumpt, die langsam daran ersticken, was von unseren Wissenschaftlern, unseren Gesundheitsbehörden und vor allem von unseren Journalisten dann als Beweis für die Gefährlichkeit dieser behaupteten Hühnergrippeviren ausgegeben wird. Mikroskopische und sonstige Untersuchungen an Organen und Geweben dieser erstickten Hühner, die sich durch nichts von mikroskopischen Untersuchungen ebenso zu Tode gekommener Hühner unterscheiden, werden als Beweis für das tödliche Wirken der behaupteten Hühnergrippeviren ausgegeben.

Als Menschenmodell für die Versuche, die die Gefährlichkeit des Hühnergrippevirus beweisen soll, dienen junge Javaneräffchen (Macaca fascicularis), die von ihren Eltern getrennt wurden. Diese Äffchen leben normalerweise in stabilen Gruppen von 20-70 Mitgliedern in den dichten Wäldern der südostasiatischen Inseln und wiegen ausgewachsen zwischen drei (Weibchen) und sechs Kilo (Männchen).

30 Tage vor dem Infektionsexperiment werden den Tieren Temperatursonden mitsamt Sendeeinrichtung in den Unterkörper implantiert. 5 Tage vor der Infektion mit den behaupteten Hühnergrippeviren werden die Tiere in einer Unterdruckkammer fixiert, der Unterdruck erschwert das Atmen und beides erzeugt Todesangst. 4 ml des Gemischs aus sterbenden künstlichen Zellen, was als Virus-Isolat bezeichnet wird, wird durch einen Tubus in die Luftröhren der Lungen der Äffchen eingebracht. Der Tubus ist so gesetzt, daß das Äffchen die Flüssigkeit nicht aushusten kann. Auf einen erwachsenen Menschen umgerechnet sind dies 80 ml Flüssigkeit, was dem Inhalt von 8 Schnapsgläsern entspricht. 0,5 ml dieses Gemischs werden in die Mandeln gespritzt, jeweils 0,25 ml in die Bindehaut der Augen. Kurz vor der sogenannten Infektion, dem Erzeugen konstanter Erstickungsanfälle durch die Gabe von 4 ml sterbender Zellkulturen via Tubus in die Luftröhren der Äffchen, werden die Tiere betäubt und Blut entnommen, ebenso am 3. und 5. Tag der sogenannten Infektion. Mehrmals werden den Tieren Nasen- und Rachenabstriche genommen, die zu weiteren Erstickungsanfällen führen. Mehrmals werden Bronchialwaschungen durchgeführt, die zu massiven Erstickungsanfällen führen.

Wenn die Äffchen in der Lösungsphase der akuten Todesangstkonflikte Fieber entwickeln, den Atemtakt von 30 Atmungen auf 100 Atmungsvorgänge pro Minute erhöhen, lethargisch werden, den Appetit verlieren, blau anlaufen und dauernd husten, wird dies als Beweis für die Gefährlichkeit der behaupteten Hühnergrippeviren ausgegeben. Damit der Lungenkrebs der durch die Todesangst durch Ersticken erzeugt wurde nicht manifest wird, werden die Äffchen am 7 Tag nach der sogenannten Infektion durch Ausbluten getötet.

Das ist die traurige Wahrheit über die behaupteten Influenza-Viren. Die Äffchen starben und sterben, um eine globale Angst-Paranoia zu erzeugen, die bei Ausrufung bei verängstigten, bei alten und kranken Menschen ebenso Todesangst und entsprechende Symptome hervorrufen wird, wie die gezielten Erstickungsanfälle der Äffchen:

Todesangst raubt nun einmal den Atem. Das Teuflische am derzeitigen Influenza-Pandemieplan ist, daß die zuständigen Gesundheitsminister der Länder die scheinbar rettende Influenza-Chemotherapie stark limitiert und so Verteilungskämpfe, sprich einen Bürgerkrieg vorprogrammiert haben.

In der Tat ist in den Detail-Plänen der Pandemie-Planung das Militär u.a. zur Bewachung von Apotheken vorgesehen, in denen die irregeführte Mehrheit der Bevölkerung rettende Medikamente vermuten wird. ….

Furcht besiegt mehr Menschen als irgend etwas anderes auf der Welt.
Ralph Waldo Emerson (1803-82), amerikanischer Philosoph und Dichter


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