|
|
H.-P.Thietz
Ehem. Abgeordneter der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes
Zum Backhaus 6/ 56552 Gefell
Tel. 02692-931 246 Fax -931 711
hpt@hoffnung-deutschland.de
Presseerklärung 02/2010 vom 19.März 2010: Zur Regulierung der Medikamentenpreise
Bekanntlich sind die stetigen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen im Wesentlichen durch die stetigen Preiserhöhungen im Arzneimittelbereich bedingt. Bisher ist es nicht gelungen, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Dies durch eine einvernehmliche Lösung mit der Pharmaindustrie anzustreben, dürfte eine Illusion sein. Dabei ist absolut unvertretbar, daß die Medikamentenpreise im Gebiet der Bundesrepublik gegenüber den anderen EU-Ländern auf ein besonders hohes Niveau geschraubt worden sind. Dies ist völlig unverständlich und unvertretbar.
So habe ich z.B. während der Plenartagungen des Europa-Parlamentes in Straßburg notwendige Medikament stets dort vor Ort eingekauft, da dort die Preise etwa ein Drittel niedriger lagen.
Deshalb wird Folgendes vorgeschlagen:
Die Preise für die einzelnen Medikamente werden EU-weit für die verschiedenen Länder festgestellt und auf dieser Basis ein EU-Durchschnittspreis ermittelt. Dieser Durchschnittspreis wird für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland als verbindlich erklärt und nur dieser von den Kassen anerkannt. Hierzu ist seitens des Bundestages ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden.
H.-P.Thietz
Ehem. Mitglied des Rechtsauschusses der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes
|
H.-P.Thietz
Ehem. Abgeordneter der letzten Volkskammer und des Europa-Parlamentes
Zum Backhaus 6/ 56552 Gefell
Tel. 02692-931 246 Fax -931 711
hpt@hoffnung-deutschland.de www.hoffnung-deutschland.de
Presseerklärung 01/2010 vom 2.3.2010: Schärfster Protest gegen Anbaufreigabe der EU-Kommission für Gen-Kartoffel Amflora !
Wie soeben das ZDF meldet, hat die EU-Kommission die Gentechnik-Kartoffel „Amflora!“ im EU-Bereich zum Anbau freigegeben. Hiergegen wird schärfstens protestiert!
Es wird zwar argumentiert, diese Gen-Kartoffel sei nicht für den menschlichen Verbrauch, sondern nur für einen industriellen Einsatz bestimmt - gleichzeitig aber festgelegt, daß Abfallmaterial dieser Kartoffel als Tierfutter Verwendung finden darf!!! Dadurch werden die für uns als wichtige Lebensgrundlage dienenden landwirtschaftlichen Nutztiere gentechnisch verunstaltet und in Folge wir Bürger durch den Verzehr mit gentechnischem Futtermittel erzeugtem Fleisch udgl. durch die Hintertür gleichfalls gentechnisch gefährdet und verseucht.
Wie kann sich eine EU-Kommission erdreisten, die von uns Bürgern nicht gewählt und – wie jetzt dringend geboten – auch nicht sofort von uns durch Volksvotum aus ihren wohlbestallten Ämtern entfernt werden kann – über uns eine solche schwerwiegende Maßnahme zu verhängen, die die Gesundheit aller Bürger der Mitgliedsstaaten aufs Spiel setzt?
Auch geht bekanntlich die gentechnische Wirkung einer solchen Pflanze über ihren unmittelbaren Standort weit hinaus. Pollen gentechnischer Pflanzen werden durch Insekten und den Wind bzw. Sturm verbreitet, die sich nicht durch irgendwelche Abstandsanordnungen eingrenzen lassen und so die ganze Umgebung verseuchen können. Bei einer wahrhaften Volksbefragung in den EU-Ländern würde zweifellos eine überwältigende Ablehnung zum Ausdruck kommen, was in den EU-Ebenen zweifellos bekannt sein dürfte. Wenn uns eine solche Maßnahme dennoch undso gegen den Willen der Bürger aufoktruiert wird, dann ist das Diktatur!
Die Bundesregierung wird deshalb nachdrücklichst aufgefordert, bei der EU-Kommission dahingehend sofortigen Einspruch zu erheben, daß die Bundesrepublik Deutschland dieser Amflora-Anordnung nicht Folge leistet und eine Ausnahmeregelung für sich in Anspruch nimmt. Dies bezieht sich auch auf alle so im EU-Ausland gentechnisch erzeugten Nahrungsmittel, für die auf deutschem Boden ein Verkaufsverbot besteht und diese nicht im Rahmen der sonst geltenden Freizügigkeit importiert werden dürfen.
Sollte sich dies als nicht möglich erweisen, gibt es nur noch eine Konsequenz – Austritt aus der EU!
H.-P.Thietz / ehem. Mitglied des Rechtsausschusses der frei-gewählten Volkskammer und des EU-Parlamentes
|
Datum: 19.02.2007 20:05:39
An: internet@ard-hauptstadtstudio.de
Betreff: Dresden
19.02.2007
Wenn kein Mensch mehr die
Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende
auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden
und Leben!
Sehr geehrte Damen und Herren,
die von zahlreichen etablierten Journalisten
in die Welt gesetzte Behauptung, bei dem alliierten Terror-Flächenbombardement
vom 13./14. Februar 1945, seien 25.000 Menschen getötet worden,
kann man nur mit Empörung widersprechen.
Es gibt zahlreichen Quellen, und
noch lebende Zeitzeugen, die diese nach unten manipulierte Opferzahl
widerlegen.
In einem Schreiben der Stadtverwaltung
Dresden vom 31. Juli 1992 heißt es wörtlich: „Gesicherten
Angaben der Dresdener Ordnungspolizei zufolge, wurden bis zum
20.3.1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen.
Einschließlich der Vermißten dürfte eine Zahl
von 250 000 bis 300 000 Opfern realistisch
sein.“

Die „Washington Post“ schrieb am
11. Juli 1999: „Als die Vereinigten Staaten und Britannien Dresden
im Jahre 1945 zerstörten, wurde ein Drittel einer Million
Menschen getötet. In der gewiß unverdächtigen
und über jeden Zweifel erhabenen zusammenfassenden Darstellung
des Bombenkrieges des Internationalen Roten Kreuzes – Report of
the Joint Refief 1941 – 1946 – wird die Zahl der Toten mit 275
000 angegeben.
Diese Zahl hat die Dresdner Stadtverwaltung
noch im Jahre 1992 bekanntgegeben. Sie setzt sich aus folgenden
drei Gruppen zusammen. 35 000 voll identifizierte Opfer, 50 000
nicht identifizierte, bei denen aber Eheringe, Metallschmuck und
ähnliches gefunden wurden, was später zur Identifizierung
würde dienen können und 168 000 Bombenopfer, bei denen
es nichts mehr zu identifizieren gab. Die hier genannte Aufteilung
und die Gesamtzahl von 253 000 Toten, wurde am 30. April 1945
vom Dresdner Polizei-Oberst Grosse an das Führerhauptquartier
in Berlin gemeldet, nach wochenlangen Such- und Aufräumungsarbeiten.
Nach Schätzungen der Dresdner
Polizei lagen Ende April 1945 noch weitere 100 000 Tote unter
den Trümmern. Mehrere Jahre nach dem Krieg, als ganze Straßenzüge
enttrümmert wurden, fanden die Hilfskräfte immer wieder
große Kellerräume voll mit Bombenopfern, erstickt wegen
Sauerstoffmangel. Damit erhöht sich die Zahl der Toten in
Dresden auf ungefähr 350 000!
Dresden wurde zum Menetekel einer
grenzenlosen Rache, eines bedingungslosen Hasses auf alles, was
deutsch war. Dresden wurde zum vorweggenommenen Hiroshima. Für
Dresden gibt es keine Entschuldigung.
Im Bezug auf Dresden blieben die
Sieger ebenso stumm wie die inzwischen umerzogenen Besiegten.
Letztere versuchen allerdings heute noch nach 61 Jahren, dieses
ungeheuerliche Kriegsverbrechen der Sieger zu bemänteln und
die Zahl der Toten von Dresden deutlich zu vermindern und das
ist das Widerwärtigste an dieser einmaligen Tragödie.
„Wer das Weinen verlernt hat, der
lernt es wieder beim Untergang Dresdens“ (Gerhard Hauptmann, Agnetendorf,
29. März 1945).
Es ist zutiefst deprimierend und
beschämend, daß deutsche Politiker und die deutschen
Medien, diesen Teil unserer Geschichte nicht nur durch die Brille
der Sieger betrachten, sondern auch noch im Falle Dresden, beflissen
und kriecherisch die Sieger für dieses Kriegsverbrechen entlasten
wollen.
Dresden ist das Musterbeispiel für
den Niedergang von Moral, Zivilisation und Menschlichkeit im Bombenkrieg.
In dieser DVD schildern 11 Augenzeugen, 9 Frauen und 2 Männer,
ihre Erlebnisse, oft mit tränenerstickter Stimme. Nachstehend
sowohl offizielle Angaben als auch Auszüge aus den Schilderungen
der Augenzeugen.
13.Februar 1945, 22.15 Uhr: 1. Welle
- 244 Lancaster-Bomber.
Dresden hatte damals eine Wohnbevölkerung
von 630 000. In dieser Februar Nacht befanden sich ungefähr
500 000 – 700 000 Flüchtlinge aus Oberschlesien und anderen
Gebieten in der Stadt, die vor der Roten Armee geflohen waren.
Der Bombenhagel fiel auf 1,2 - 1,4 Millionen Frauen, Kinder, Alte
und Verwundete, denn Dresden war auch Lazarett-Stadt!
13.Februar 1945, Mitternacht: 2.
Welle - 529 Lancaster-Bomber
Der 2 Stunden Abstand waren geplant,
das geht aus internen englischen Berichten hervor! Man wollte
die Feuerwehren und die Krankenwagen bei ihrer Arbeit auch vernichten.
Durch den Doppelangriff sollte der Feuersturm entstehen, auch
das war offiziell geplant. Deutsche Nachtjäger konnten wegen
Spritmangel nicht eingreifen.
Churchill erfuhr Tage zuvor, daß
Dresden mit Flüchtlingen überfüllt sei. Er gab
persönlich den Befehl Dresden anzugreifen. Alles brannte,
Feuerräder rollten durch die Stadt, viele Menschen brannten
lichterloh, die Kleider voll Phosphor. Überall lagen Leichen
auf den Straßen.
Das Verhältnis zwischen England/Amerika
und der Sowjetunion hatte sich ab 1944 zunehmend verschlechtert.
Churchill-Zitat im Januar 1944:
„Wir haben wohl das falsche Schwein
geschlachtet“.
Nach der Vernichtung von Dresden,
aus einer internen Mitteilung ein anderes Churchill-Zitat :
„Die Bombenangriffe auf Dresden sollen
den Russen, wenn sie dort ankommen, aufzeigen, zu was unsere Bomberverbände
fähig sind!“.
Menschenverachtender und bösartiger
kann man sich nicht mehr ausdrücken.
14.Februar 1945 Morgens: 3. Welle
- 450 viermotorige Bomber
Die Aufräumungsarbeiten waren
in vollem Gange. Ausgebombte Frauen, Kinder und Alte wollten mit
Leiterwägelchen und Kinderwagen aus der Stadt fliehen. Dazwischen
überlebende Flüchtlinge mit ihren Pferdewagen. Ein riesenlanger
Elendszug bewegte sich in Richtung Erzgebirge. Mitten hinein in
diese Menschenmassen warfen die Bomber ihre Sprengbomben, Phosphorkanister
und Brandbomben. Es war ein Inferno, das man mit Worten nicht
beschreiben kann.
Die Begleitjäger vom Typ „Mustang“
machten im Tiefflug richtig Jagd auf einzelne Menschen, besonders
auf den Elbwiesen, aber auch in der Innenstadt und sie hatten
offensichtlich Freude daran.
Überall auf den Straßen
lagen riesige Mengen an Leichen, aus den Kellern kamen Hilferufe.
Am Altmarkt stapelte man die Leichen zu Hunderten, um sie zu verbrennen
wegen der Seuchengefahr. Um die Leichenstapel zu stabilisieren
legte man sie schichtweise auf Straßenbahnschwellen. Viele
der Toten waren durch den Feuersturm winzig klein geschrumpft.
Durch diesen Bomben-Holocaust auf
Dresden wurden 75 358 Wohnungen total zerstört, eine große
Zahl beschädigt oder unbewohnbar gemacht. Die realistische
Zahl der Toten liegt bei 350 000 - 500 000. Die heute immer wieder
genannte Zahl von 35.000 wurde von den Augenzeugen vehement bestritten!
Dabei handelt es sich um die Zahl der identifizierten Leichen,
die allermeisten Toten konnten jedoch nicht identifiziert werden.
Mit dem Ausdruck tiefster Enttäuschung
und Verärgerung
Hannelore S.
Petition zur Zwangsimpfung Vogelgrippe
!Zeichnungsfrist war am 24.5.06 abgelaufen.!
Die Antwort des Bundestages zur Petition (hier)
als PDF
hier
gehts zur Petition
Ein Hinweis in eigener Sache:
Da die Petition aufgrund technischer Probleme zeitweise nicht
erreichbar war und es auch zu merkwürdigen Zeichnungsverlusten
kam, bitte ich sie, überprüfen sie ob ihre Unterzeichnungen
noch vorhanden ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so tragen
sie sich einfach nochmals ein. Vielen Dank!
Presseerklärung
02-2006/6.3.2006: Massiver Einspruch gegen offensichtlich
geplante allgemeine Zwangsimpfung
Das Gesundheitsministerium hat in
Zusammenhang mit der als Tierkrankheit aufgetretenen Vogelgrippe
nach eigener Aussage Vorbereitungen für eine Impfung von
80 Millionen Personen getroffen. Da es als ausgeschlossen anzusehen
ist, daß sich praktisch ein gesamtes Volk freiwillig impfen
lassen würde, führt dies zu dem Schluß einer allgemeinen
Zwangsimpfung. Hiergegen wird als davon unmittelbar gefährdeter
Bürger massivster Einspruch erhoben.
Nach einhelliger Meinung der Fachwelt
ist die „Vogelgrippe“ eine reine Tierkrankheit und nur bei dichtem
Tierkontakt ausnahmsweise auf den Menschen übertragbar. Wenn
Seuchenexperten hierbei mit in Betracht ziehen, ein solches Virus
könne sich vielleicht durch Mutation so verändern, daß
es später vielleicht auch zwischen Menschen übertragbar
sein könnte, so ist das reine Spekulation, ob eine solche
Mutation einmal stattfinden könnte oder nicht. So betont
das Max-Planck-Institut für Ornithologie, Herr Dr. Wolfgang
Fiedler, in einer Erklärung vom 23. Februar:
„Leider kommt es im Zusammenhang
mit der Angst vor der Vogelgrippe derzeit immer wieder zu vollkommen
überzogenen und unvernünftigen Reaktionen gegenüber
der heimischen Vogelwelt. Bedingt durch die große Verunsicherung
in der Bevölkerung wird leider oft übersehen, daß
wir es bei der Vogelgrippe mit einer Krankheit zu tun haben, die
Vögel befällt und daher in erster Linie von Vögeln
selbst und – aus wirtschaftlichen Gründen – von den Menschen
gefürchtet werden muß, die ihr Geld mit der Geflügelhaltung
verdienen. Für die übrige Bevölkerung besteht keine
realistische Gefahr.
Das derzeit in Diskussion stehende Vogelgrippevirus H5N1grassiert
seit 1997 im Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen
und hat dennoch in dieser Zeit weltweit weniger als 200 Menschenleben
gekostet. In derselben Zeit starben alleine in Deutschland 63.000
Personen im Straßenverkehr und rund 100.000 Personen an
den Grippeformen, die speziell den Menschen und nicht die Vögel
befallen……. „
und:
„Weiterhin ist völlig unklar, ob das H5N1-Virus überhaupt
die Möglichkeit hat, sich zum Pandemie-Erreger weiterzuentwickeln.“
Demnach ist dieser Virus bereits
seit fast 10 Jahren wirksam, jedoch mit minimalsten Folgen für
die Menschen. Das dennoch in den Medien erfolgende Hochspielen
fast jedes aufgefundenen toten Vogels führte in den letzten
Wochen zu beunruhigenden Gerüchten unter den Bürgern,
die Bundesregierung plane offenbar eine Zwangsimpfung der ganzen
Bevölkerung. Diese an sich fragwürdigen Gerüchte
erhielten plötzlich seitens der Bundesregierung Substanz,
als die Gesundheitsministerin am 23.2.06 überraschenderweise
verkündete, es seien2 x 80 Millionen Dosierungen Impfstoff
bestellt worden.
In Anbetracht von weltweit nur 200 Toten innerhalb von 9 Jahren
ist eine solche Entscheidung absolut unbegründet, so unvertretbar
und höchst befremdlich.
Ich selbst habe die eigene Erfahrung
gemacht, daß ich nach einer „vorbeugenden“ Grippeimpfung
den ganzen Winter über hiervon gesundheitlich stark beeinträchtigt
war, deshalb eine solche Impfung künftig unterließ
und dann stets unbeschadet jede vermeintliche Epidemie gesund
überstand. Ich hörte von vielen Mitbürgern, die
unmittelbar nach einer solchen Impfung erst ebenfalls von langwierigen
Grippesymptomen befallen wurden.
Im hier vorliegenden Falle ist ein
solcher Grippeerreger gar nicht vorhanden, und es werden 160 Millionen
Impfpackungen gegen eine Krankheit geordert, für die gar
kein Impfstoff hergestellt werden kann, da es ein solches Virus
gar nicht gibt, von dem aus ein solcher Impfstoff entwickelt werden
könnte. Was wurde denn dann bestellt und was soll 80 Millionen
Bürgern statt dessen denn gespritzt werden? Der einzige Profiteur
hierbei wäre nur die Pharma-Industrie, um ihr einen zusätzlichen
Maximalprofit zu sichern.
Denn selbst wenn der höchst unwahrscheinliche Fall einer
solchen Mutation dieses Hühnergrippe-Erregers erfolgen sollte,
würde es Monate dauern, von diesem mutierten Virus ausgehend
gezielt einen Impfstoff zu entwickeln zu versuchen.
Zum anderen ist abzusehen, daß
durch eine solche Zwangsimpfung dann bei nicht mehr nur einzelnen,
sondern bei 80 Millionen Bürgern Impfkomplikationen hervorgerufen
werden und hierdurch die gesundheitliche Schädigung eines
ganzen Volkes nicht auszuschließen ist. Als Beweis hierzu
sei als Beispiel auf das angeblich hilfreiche Mittel Tamiflu verwiesen,
zu dem ausgesagt wird:
Grippemittel Tamiflu: Kann es tödlich
sein? dpa vom 19.11.05
Die Arzneibehörden der EU und der USA beobachten die Sicherheit
des Grippemittels Tamiflu. Hintergrund sind Berichte über
mehrere Todesfälle kurz nach Einnahme des Medikaments.
Der US-Arzneibehörde FDA liegen insgesamt zwölf Berichte
über Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen im zeitlichen
Zusammenhang mit einer Tamiflu-Behandlung vor. Dazu kämen
Berichte über andere, nicht tödliche Probleme wie Halluzinationen,
Krämpfe und Hirnentzündungen. Fast alle Berichte stammten
aus Japan. Die EU-Arzneibehörde EMEA in London verlangt vom
Hersteller Tamiflus eine gesammelte Sicherheitsbewertung über
Berichte über Todesfälle, bei denen es einen zeitlichen
Zusammenhang mit dem Grippemittel gebe.
Es wird deshalb zum einen eine eindeutige
Erklärung der Bundesregierung bzw. eine parla-mentarische
Entscheidung des Bundestages beantragt, daß eine Zwangsimpfung
ausgeschlossen ist, und zum anderen gefordert, diese Bestellung
von 180 Millionen Impfeinheiten zu annullieren, da das zum anderen
eine unverantwortliche Verschleuderung von Steuergeldern in zweistelliger
Millionenhöhe bedeuten würde.
Diese Presseerklärung wird zudem
als öffentliche Petition unter http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=106
beim Deutschen Bundestag eingereicht und kann durch jeden Bürger
unterstützt werden.
H.-P.Thietz
Med.Techn.Assistent und Patentanwalt
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
An den Petitionsausschuß
per Fax 030-227-36130
28.4.06
Betr. Ergänzung zur
Petition gegen Zwangsimpfung 2-16-15-2125-005656
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachstehend aufgeführte Zeitungsmeldung
ist bitte der Petition beizufügen und bei der späteren
parlamentarischen Behandlung unbedingt einzubeziehen:
Vogelgrippe-Nachweis soll
dem Fotografen mit 1 Million Schweizer Franken honoriert werden!
Eine ungewöhnlich
hohe Prämie winkt dem Forscher, dem es erstmalig gelingt,
das "hochgefährliche" Vogelgrippe-Virus H5N1 elektronenmikroskopisch
nachzuweisen.
In der Presse und in den Wissenschaftsredaktionen
der Fernsehsender ist diese Agenturmeldung aus der Schweiz wie
eine Bombe eingeschlagen, war man doch bisher davon ausgegangen,
dass dieser Nachweis längst erbracht sei. Doch nun stellt
sich heraus, dass nicht nur die in Angst gehaltene Bevölkerung
und die in ihrer Existenz bedrohten Geflügelhalter, sondern
gerade auch die Medien selbst auf einen Wissenschaftsbetrug nie
gekannten Ausmaßes hereingefallen sind. http://www.extremnews.com
Ab Montag Hühner auf freiem
Fuß
Das Geflügel darf ab Montag
1. Mai in der gesamten Schweiz wieder ins Freie. Der Bundesrat
reagiert mit dem heutigen Entscheid auf die deutliche Entspannung
der Vogelgrippe-Situation. http://www.bauernzeitung.ch
Aus dieser Meldung geht hervor, daß
bisher noch nicht einmal ein virologisch-mikroskopischer Nachweis
des angeblichen Hühnergrippe-Virus vorhanden ist, das Ganze
ist also nicht einmal als Tierkrankheit exakt nachgewiesen und
da werden bereits seitens der Bundesregierung 160 Mio Impfeinheiten
zur Durchimpfung der Bürger bestellt - Sie müssen zugeben,
daß das bei diesem Hintergrund, der der Frau Gesundheitsministerin
doch bekannt sein muß, ein horrender Unsinn ist. Dadurch
muß sich zwangsläufig der unangenehme Verdacht aufdrängen,
daß mit einer solchen absolut unbegründeten Volks-Impfung
ggf. ganz andere Ziele verfolgt werden?
Mit freundlichem Gruß
H.-P.Thietz
Impfbescheinigung.pdf
(57KB)
Neues Buch in Vorbereitung
"Gehe hin und heile
- der göttliche Ruf an William Branham"

Globalisierung und Zentralisierung führt
immer zu Entdemokratisierung
von Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover*
Ist «Globalisierung das Ende der Demokratie» (Jean
Guéhenno)? Oder dient umgekehrt die Globalisierung «der
Verbreitung von Freiheit, Menschenwürde und Demokratie»?
Die Antwort auf diese gegensätzliche Frage liegt in dem Verhältnis
von dezentraler oder zentraler politischer Macht.
Die Demokratie ist schon in der Antike und im Mittelalter als dezentrales
bürgerliches Freiheitssystem gegen die zentralisierte Macht
einer Diktatur oder des Adelsfeudalismus entstanden. Das politische
Stichwort für die bürgerliche Freiheitsidee hieß:
Selbstbestimmung, Mündigkeit. Dieser Anspruch auf Selbstbestimmung
stand immer im Widerspruch zu allen hierarchischen Systemen, welche
den Anspruch erheben, zentral als Vormund über andere bestimmen
zu können. Wer über andere bestimmen will, läßt
ihnen keine eigene Freiheit und keine Selbständigkeit.
Der bürgerliche, selbstverantwortliche Mittelstand kann aber
ohne eigene Entscheidungsfreiheit, ohne Selbstbestimmung und ohne
Selbständigkeit nicht existieren. Ein politisches System des
Mittelstandes mußte also auf Eigenverantwortung und auf einen
am politischen Leben mitverantwortlichen, mündigen Bürger
gegründet werden. Ausdruck für diese Entscheidungsfreiheit
war das Wahlrecht mit einem dezentralen statt zentralen Aufbau des
Staatswesens durch Wahlentscheidung souveräner Bürger.
In diesem Sinne ist die Demokratie eine dezentrale, von der Souveränität
der Einzelmenschen ausgehende und die Kompetenz von unten nach oben
delegierende Staatsform, welche Selbstbestimmung, Selbstverantwortung
und Entscheidungsfreiheit für den Einzelbürger garantieren
soll.
Die politische Macht in der Demokratie wird also im Namen der selbstverantwortlichen
und wählenden Bürger ausgeübt. Diese können
deshalb auch jederzeit die Machtinhaber korrigieren oder ablösen.
Die aus der dezentralen Kompetenz aufgebaute Demokratie beruhte
gleichzeitig auf dem Grundsatz der Rechtsgleichheit aller Bürger.
Vorrechte und Machtansprüche oder Untertänigkeitsverhältnisse
darf es deshalb definitionsgemäß nicht geben. Insofern
ist jede «Diktatur des Proletariats» im sozialistischen
und gewerkschaftlichen Sinne und jede feudalistische oder monopolistische
Macht der wirtschaftlichen Kollektive von Verbänden oder Konzernen
gleichermaßen antidemokratisch.
Der bürgerliche Mittelstand, dessen Staatsform Demokratie ist,
steht deshalb in einer ständigen Abwehrstellung gegenüber
den beiden kollektiven Machtansprüchen der Kapitaleliten einerseits
und der Sozialfunktionäre andererseits, um seine individuelle
Freiheit, Mündigkeit und Rechtsgleichheit ihnen gegenüber
zu verteidigen. Den beiderseitigen kollektiven Versuchen der oberen
oder unteren Randgruppe, mit Vormundschaftsansprüchen die Herrschaftsmacht
über die bürgerliche Gesellschaft zu erringen, kann in
einer Demokratie nur wirksam begegnet werden, wenn ein starker Mittelstand
Garant für die bürgerliche Freiheit, Selbstverantwortung
und Selbstverwirklichung bleibt. Ohne einen starken Mittelstand
konnte schon bisher in der Geschichte eine Demokratie nicht entstehen,
nicht überleben. Ein starker selbstverantwortlicher Mittelstand
ist ebenso die Voraussetzung eine starken Demokratie, wie umgekehrt
auch die Demokratie das politische Freiheitssystem für das
Überleben eines selbstverantwortlichen Mittelstandes ist.
Zwischen funktionierender Demokratie und dem, was sich alles als
Demokratie bezeichnet, bestehen grundsätzliche Unterschiede.
Die von der UNO festgestellten etwa 200 «demokratischen Staaten»
haben zwar irgendwelche demokratischen Formalia wie Parlamente,
mehr oder weniger eingeschränkte Wahlrechte oder Gleichheitsgrundsätze
- nur in einem Viertel von ihnen gibt es aber einen halbwegs tragfähigen
Mittelstand und damit dezentrale politische Machtstrukturen.
Die Demokratie ist also ein Minderheitensystem in der Welt. Es funktioniert
nur in bürgerlichen, entwickelten Gesellschaften, die überhaupt
in der Lage sind, mit Wahlrecht, Parteien, Parlamenten und selbstverantwortlichen
Freiheiten umzugehen. Globalisierung ist allerdings ebenfalls eine
Freiheitskategorie, welche ex definitione dem Freiheitssystem der
Demokratie entsprechen müßte. In diesem Sinne bringt
auch ein Teil der Literatur die Globalisierung in Verbindung mit
einer Befreiung der Völker und Gesellschaften von totalitären,
korrupten, militärischen oder anderen autoritären Herrschaftssystemen.
Wie wenig aber nur die Ablösung politischer Machtgruppen eine
Demokratie etablieren kann, zeigt das Beispiel der Ukraine. Der
Jubel der Welt über die Ablösung der alten Machthaber
hat nicht etwa eine Demokratie und Selbstverantwortung der Bürger
gebracht, sondern nur der Ersatz einer rußlandhörigen
Zentralherrschaft durch eine mit Hilfe der USA installierte, internationalen
Konzernen hörige Marionettenregierung. Das Wahlrecht der Bevölkerung
wurde nur zum Austausch der Potentaten mißbraucht. Zu sagen
hat das Volk vorher wie nachher genauso wenig.
Globalisierung bewirkt also nicht automatisch Demokratisierung,
ist bestenfalls neutral. Die Globalisierung hat leider zu einem
Kampf von Weltmachtorganisationen gegen oder über Demokratien
geführt, wobei erstere den letzteren immer mehr Souveränitäts-
und Freiheitsrechte entzogen und bei sich zentralisiert haben. So
reguliert die WTO (World Trade Organization) inzwischen souverän
den Handel mit Waren und Dienstleistungen und kann verbindliche
Beschlüsse für die Nationen vorschreiben. Internationale
Finanzinstitutionen wie IMF, Weltbank und BIZ regeln global Währungs-
und Finanzfragen, welche dann die untergeordneten politischen Ebenen
und Staaten zu vollziehen haben. Vereinbarungen zum Umwelt- und
Artenschutz, wie z.B. das Kyoto-Protokoll, werden durch Unterschrift
für die Staaten wie Gesetze verbindlich. Kooperationen der
großen Industriestaaten wie, z.B. die Gipfeltreffen der G7
(7 Geldgeberstaaten), regeln internationale Beziehungen mit globaler
Wirkung über die Köpfe der Bürger hinweg.
Solche globalen nichtstaatlichen, aber herrschenden Akteure haben
zumeist keine demokratische Legitimation. Sie beruhen nicht auf
dem Willen oder der Teilhabe der Bürger, Körperschaften
und anderer Institutionen am Zustandekommen der Vorschriften, die
sie erlassen. <Global governance> könnte damit zunehmend
zu einer autokratisch verselbständigten Expertokratie werden
und den Weg zu einer weltweiten Oligarchie der Besitz- und Bildungseliten
ebnen. Globalisierung verlagert also die Macht vom Bürger über
nichtstaatliche, aber mit politischer Macht ausgestattete Organisationen
zugunsten der diese Organisationen steuernden politischen und wirtschaftlichen
Oligarchien. Die Entgrenzung der Staaten erschwert die Prozesse
der demokratischen Willensbildung und politischen Identifikation.
Sie erleichtert zugleich aber auch Prozesse bürokratischer
Machtbildung und Entscheidungsfindung jenseits nationalstaatlicher
Politik.
Die Entmachtung der Staaten führt unmittelbar in das beschriebene
Demokratie-Dilemma, aus dem es so leicht kein Entkommen gibt: Während
im Rahmen der demokratisch legitimierten, nationalstaatlichen Politik
zunehmend Nicht-Entscheidungen politisch legitimiert werden, werden
im transnationalen Rahmen der 'Nicht-Politik' nicht demokratisch
legitimierte Entscheidungen von transnationaler Reichweite und Durchschlagskraft
getroffen. Die eigenständigen internationalen Handlungsebenen
sind dabei dem Einfluß des einzelnen Staates und deren demokratische
gewählten Parlamenten und Regierungen weithin entzogen. Verantwortlichkeit,
die Grundlage jedes demokratischen Prinzips, wird so diffundiert.
Anders drückt dies Kielmansegg aus: «Für die Demokratie
sind Grenzen konstitutiv, weil Gemeinwesen nur innerhalb von Grenzen
jene Identität ausbilden können, die es ihnen möglich
macht, sich demokratisch zu regieren - die Wir-Identität eines
sich als politisches Subjekt begreifenden Volkes.
Die Staaten aber, die das begrenzende Gehäuse der Demokratie
sind, verlieren die Kontrolle über die Politik. Ihre durch
das Prinzip der Territorialität begrenzten Handlungsmöglichkeiten
greifen immer weniger in einer sich immer stärker vernetzenden,
globalisierenden Welt. Die Politik wandert aus dem Staat aus, und
die Demokratie, die an den Staat gebunden ist, kann ihr nicht folgen
... Der Staat wird irrelevant. Welchen Demokratiewert haben angesichts
der globalen Zentralisierung der politischen Machtstrukturen (UNO,
WTO. WMF, Weltbank, EU-Ministerrat, EU-Kommission, EU-Parlament,
Internationaler Gerichtshof) noch die Parlamente?
Eine Entmachtung der Parlamente führt unvermeidlich zur Delegitimation
jeder Staatsform die auf dem Prinzip politischer Selbstbestimmung
der Bürger beruht. Schon das Bundesverfassungsgericht hat im
Maastricht-Urteil eine «substantielle Entleerung des Wahlrechts»
gesehen, «wenn die Abwanderung seiner Kompetenzen auf andere
Entscheidungsträger einen Grad erreichte, daß die unverzichtbaren
Mindestanforderungen demokratischer Legitimation nicht mehr erfüllt
würden».
Insofern geht mit einer Entparlamentarisierung immer auch eine Entdemokratisierung
einher. Tatsächlich hat die Globalisierung zu immer stärkerer
Einbindung der ehemals souveränen Staaten in immer engmaschiger
gewordene supranationale Abhängigkeiten und Vertragsbeziehungen
geführt. Gleichzeitig schrumpften die Handlungsmöglichkeiten
der Einzelstaaten. Es gibt eine beispiellose normative Verdichtung
und Institutionalisierung der internationalen Beziehungen bis hin
zur Bildung von Organisationen mit eigener hoheitlicher, insbesondere
Rechtssetzungsgewalt oder doch entsprechendem faktischem Einfluß:
Angefangen von den Vereinten Nationen und ihren zahlreichen Unterorganisationen
über den internationalen Währungsfonds, die Weltbank und
die Welthandelsorganisation, die Nato oder den ASEAN-Pakt als regionale
Ordnungsmächte bis hin zur supranationalen Europäischen
Union.
Zwischen den europäischen Nationalstaaten und den globalen
Organisationen steht als Beispiel einer supranationalen Organisation
die Europäische Union. Diese Union ist dank dem Prinzip der
Supranationalität von oben nach unten aufgebaut worden. Die
Supranationalität hat sich dadurch entwickelt, daß die
Staaten immer mehr Kompetenzen an die EU abgegeben haben. Zustimmungen
zum Beitritt sowohl für den Europarat (1950) als auch für
die Pariser Verträge (1954) für die Bildung der EWG durch
die «römischen Verträge» 1957 und für
die Erstarkung der EWG zur Europäischen Union (EU 1992) haben
nur die jeweiligen Parlamente gegeben. Die Völker wurden selten
selbst gefragt, das deutsche Volk nie, obwohl wesentliche Hoheitsrechte
an die EU übertragen worden sind: -die Gebietshoheit (Asylgesetz,
Schengener Abkommen),
-die Wehrhoheit (Nato und EU),
-die Wirtschaftshoheit,
-die Währungshoheit (Deutsche Mark wurde durch Euro abgelöst),
-die Zollhoheit.
Inzwischen ist in einem Gremium nicht gewählter Delegierter
eine «EU-Verfassung» ausgearbeitet worden, welche der
EU weitere Kompetenzen übertragen soll. Mehr als hundert liberale
Wirtschaftswissenschaftler haben gegen diesen «Verfassungsentwurf»
protestiert, weil sie die Distanz zwischen den Bürgern und
denen, die in ihrem Namen Macht ausüben, vergrößere,
die politischen Entscheidungen nicht nur zentralisiere, sondern
auch fernab von den Bürgern treffe, es den europäischen
Institutionen ermögliche, das dichte Netz der staatlichen Regulierungen
enger zu knüpfen, weil zudem die Zentralisierung der Macht
zu einer entsprechenden Entmachtung der angehörigen Staaten
führe und weil die machtausübenden Personen nicht gewählte
Vertreter, sondern wie im kommunistischen Rätesystem «Politkommissare»
ohne eigentliche demokratische Kontrolle sind.
Die EU ist also aus einem bloßen Vertragswerk zur Wirtschaftsförderung
zu einem mächtigen gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz-, Währungs-,
Außen- und Sicherheitsblock wie ein Staat mit einer gemeinsamen
Gesetzgebung, Verwaltung und Justiz geworden, ein allmächtiger
Moloch mit allem, was ein Staat beinhaltet. Echte Mitsprache oder
Teilnahme an der staatlichen Gewalt haben aber weder die Bürger
noch die von ihnen gewählten Abgeordneten des mehr formalen
als wirklichen «Europaparlaments». Inzwischen kommen
80 % aller Regulierungen aus Brüssel, und die Parlamente der
Nationalstaaten haben diese von den Regierungschefs gemeinsam abgenickten
«Richtlinien» nur noch «umzusetzen», also
nachzuvollziehen.
Die eigentliche Macht liegt nicht mehr bei den nationalen Staaten,
sondern in Brüssel bei der nichtdemokratisch legitimierten
EU-Kommission. Nicht nur die europäische Politkommission hat
den Nationalstaaten immer mehr Souveränität abverlangt,
für sich reklamiert. Institutionen, wie z.B. der Europäische
Gerichtshof, haben ebenso kräftig beigeholfen, die Zentralisierung
zugunsten Europas voranzutreiben. Der Europäische Gerichtshof
ist kraft Satzung nur zuständig für Streitigkeiten über
den gemeinsamen Vertrag oder zwischen Mitgliedsländern untereinander.
Entgegen dieser Kompetenzbegrenzung hat er seine Kompetenzen aber
immer stärker ausgedehnt und entscheidet inzwischen hemmungslos
auch über Fälle ausschließlich nationalen Rechts.
So hat der Europäische Gerichtshof z.B. entschieden, daß
auch Frauen in der Bundeswehr dienen dürfen. Statt daß
die Regierung eine solche Einmischung in das innerdeutsche Staatsrecht
zurückgewiesen hätte, hat ein naiver Verteidigungsminister
sofort gehorcht und sich damit zu Unrecht der Kompetenz des Europäischen
Gerichtshofs unterworfen.
Inzwischen bemängelt sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht,
daß der Europäische Gerichtshof ohne entsprechende Kompetenz
in seinem Rechtsbereich wildert. Gefragt wurde das Volk absichtlich
nicht, ob es diese Entmachtung seines Staates wollte. Originalton
Kohl: «Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über
so wichtige Dinge selbst entscheiden soll?»
Nur durch solche Selbstherrlichkeit der die demokratische Mitwirkung
der Bürger verachtenden politischen Funktionäre sind wichtigste
Entscheidungen gegen den Willen der Bürger zustande gekommen:
Die Entmachtung der zur Stabilität verpflichteten Bundesbank
mit der Abschaffung der harten DM zugunsten einer politisch kontrollierten
Euro-Bank und eines zunehmend aufweichenden Euro. Aufnahme von fünf
armen osteuropäischen Ländern, deren Hauptlast nun der
deutsche Mittelstand zu tragen hat. -Beitrittsverhandlungen mit
der Türkei auf Druck der USA, obwohl 80 % der Bürger in
Deutschland und den meisten anderen EU-Ländern dies ablehnen
würden, wenn sie selbst zu entscheiden hätten. Die Aushöhlung
der nationalen demokratischen Selbstbestimmung durch die Europäische
Union und durch die supranationalen Organisationen ist nur der letzte
Schritt auch entscheidender innerpolitischer Veränderungen,
welche die bürgerliche Mitbestimmung längst unterlaufen
haben: Die Gewaltenteilung wird dadurch unterlaufen, daß die
Minister gleichzeitig auch Abgeordnete sind, weil sie auf die Doppeldiäten
nicht verzichten wollen. So kontrollieren sie sich als Abgeordnete
selbst mit. Echte parlamentarische Kontrolle der Regierung setzt
voraus, daß die Parlamentsmehrheit die Regierung an Übergriffen
und an Mehrausgaben hindern kann. Dies ist aber längst nicht
mehr der Fall, denn die Regierung ist jeweils von der Mehrheit getragen.
Wenn also die Regierung etwas vorschlägt, hat die Mehrheit
wie im Notariat abzusegnen statt zu kontrollieren. Nur wenn die
Regierung neutral bestellt würde, hätten das Parlament
und die Parlamentsmehrheit eine echte neutrale Kontrollfunktion.
-
Auch die Parteien haben sich in Deutschland entgegen dem Grundgesetz
zum Verfassungsorgan hochgejubelt. Eigentlich sollten sie nur bei
der Willensbildung mitwirken. Inzwischen aber haben sie eine solche
Macht, daß praktisch die Parteifunktionäre auch die Politik
bestimmen. Das hängt wesentlich mit dem Recht auf Zweitstimmen
und Parteilisten zusammen. Die Hälfte der Abgeordneten wird
nämlich nicht von der Bevölkerung, sondern von den Parteifunktionären
auf einer Liste abgesichert, muß also nicht den Wählern,
sondern der Partei für seine Wahl dankbar sein. Entsprechend
verfügen die Parteien über die Abgeordneten und ihr Stimmverhalten
aus der stärkeren Position. Der Bürger wird in wichtigen
Dingen überhaupt nicht mehr gefragt. Nicht mehr der Bürger,
nicht mehr von ihm gewählte Abgeordnete, sondern von ihm unabhängige
Parteien und supranationale Politkommissare entscheiden immer mehr
darüber,
-worüber bei Wahlkämpfen national noch gestritten werden
soll,
-was dem Bürger überhaupt zur Entscheidung noch vorgelegt
wird,
-was besser ohne den Bürger politisch entschieden wird, um
kein Risiko für das Ergebnis einzugehen,
-mit welchen unwichtigen Themen statt dessen die Medien und die
Parteien national beschäftigt werden
-und was am besten ohne Bürger in den geschlossenen Zirkeln
des Brüsseler Politbüros von den Kommissaren zur Regelung
der Lebensumstände innerhalb Europas und extern gewünscht,
geregelt und den Bürgern aufgezwungen werden soll.
Die mit der Globalisierung einhergehende Zentralisierung der politischen
Macht hat also in den vergangenen 30 Jahren die Demokratie bei uns
und vielen anderen Staaten weitgehend ausgehöhlt, nämlich
die Staaten entstaatlicht, die Parlamente entmachtet, den Staaten
immer mehr Souveränitäts- und Hoheitsrechte entzogen und
sie dafür mit supranationalen und internationalen Regelungen
neu geordnet, die nicht den Wünschen der Bevölkerung,
sondern den Interessen von supranationalen Funktionären und
Machtgruppen entsprach.
Der Nationalstaats- und Demokratieverlust traf vor allem den Mittelstand.
Der Mittelstand ist folglich durch die Entdemokratisierung ebenfalls
entmachtet, zentralen Willensbildungen unterworfen und abhängig
geworden. Die eigentlichen Machthaber der zentralisierten Gewalt
sind aber nicht einmal die nationalen Regierungen oder EU-Politfunktionäre,
sondern die noch mächtigeren internationalen Wirtschafts- und
Politinteressen vor allem der «einzigen Weltmacht»,
die ihren Willen hierarchisch von oben nach unten in der Welt durchsetzt
und den Völkern, Staaten und internationalen Organisationen
immer weniger Eigenverantwortung und Mitbestimmung läßt.
Diese Entwicklung ist gefährlich, weil sie die Zustimmung der
Bürger zu dem politisch ausgehöhlten System der Demokratie
riskiert. Schon jetzt gehen nur noch die Hälfte der Bürger
überhaupt zu Wahlen, weil sie behaupten, damit ohnehin nicht
mehr viel zu bewirken. Die Entdemokratisierung durch Zentralisierung
ist also bereits im Bewußtsein der Bevölkerung weit fortgeschritten.
Würde eine globale Krise die Menschen wiederum wie bei der
ersten Weltwirtschaftskrise in Not stürzen, dann könnte
die Wut über die globalen Fehlentwicklungen bei der Bevölkerung
auch zur Wut über das Versagen der Restdemokratie führen
und wiederum ganz andere politische Strukturen begünstigen.
Die Globalisierung hat also praktisch zur globalen Zentralisierung
der politischen Macht geführt. Damit wurden ebenso die Demokratie
wie auch das Selbstbestimmungsrecht der Menschen ausgehöhlt.
Ohne wirkliche demokratische Selbstbestimmung und Selbstverantwortung
wurde der Bürger immer mehr zum Untertan. So vollzog sich ein
schleichender Systemwandel und eine Entdemokratisierung hin zur
Zentralisierung der politischen Macht zugunsten einer kleinen Clique
von Politfunktionären (Oligarchie) und darüber hinaus
zu einer globalen Polit-, Wirtschafts- oder Finanzdiktatur.
(Quelle: Dieser Artikel von Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer,
Mittelstandsinstitut Hannover, erschien in zahlreichen politischen
und wirtschaftlichen Fachzeitschriften)
|
|
|
Deutschlands zweites Versailles
von Reginald Grünenberg, Politmagazin CICERO
Deutschland hat sich mit Pensionszusagen für Beamte in eine
finanziell aussichtslose Lage gebracht. Das Ausmaß der impliziten
Verschuldung erinnert an die Höhe der von den Siegermächten
geforderten Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg.
Die Schuldensituation der Bundesrepublik beginnt allmählich,
auch abgebrühte Beobachter zu beunruhigen. Andererseits hört
man immer wieder das Argument, die drastische Erhöhung der
Staatsschulden sei der notwendige Preis für die Wiedervereinigung
gewesen. Mit dieser Entschuldigung wird jedoch eine gefährliche
Illusion genährt. Das Drama der deutschen Staatsfinanzen liegt
nämlich nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft.
Es ist nicht der beachtliche Schuldenberg, auf dem wir bereits sitzen,
der das Land in die Krise stürzen wird, sondern eine noch viel
höhere Schuldenwelle, die nur wenig mit der Wiedervereinigung
zu tun hat. Es gibt auch ein historisches Vorbild für den nächsten,
inzwischen deutlich absehbaren Staatsbankrott in Deutschland: die
Reparationspolitik nach dem Ersten Weltkrieg.
Für diese Argumentation können wir den damals noch unbekannten
Nationalökonomen John Maynard Keynes als Zeuge aufrufen. Der
britische Experte für Finanzen und Kriegswirtschaft nahm 1919
an der Pariser Konferenz teil, an deren Ende der Versailler Friedensvertrag
stehen sollte. Der feinsinnige Intellektuelle aus dem Londoner Bloomsbury-Zirkel
war schockiert vom Revanchismus, Antisemitismus und von der wirtschaftlichen
Inkompetenz der teilnehmenden Politiker. Angewidert legte er sein
Amt als Delegierter nieder und veröffentlichte seine Beobachtungen.
Die Streitschrift unter dem Titel "The Consequences of Peace³
erregte internationales Aufsehen. In Deutschland erreichte das Buch
1921 unter dem Titel "Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages³
aus dem Stand eine Auflage von 30000 Exemplaren, in ganz Europa
zirkulierten mehr als 100000 Kopien.
Der Erfolg von Keynes¹ erstem Auftritt vor internationalem
Publikum wird verständlich, wenn man dieses elegante, unakademische
und trotz seines ökonomischen Anliegens höchst unterhaltsame
Pamphlet heute liest.
Keynes¹ zentrales Anliegen war die wirtschaftliche und politische
Gefahr, die er von den Reparationsforderungen der Siegermächte
ausgehen sah. Er war dabei nicht besonders germanophil, wie ihm
später unterstellt wurde. Die deutsche Delegation bestätigte
in seinen Augen vielmehr die von den Briten gepflegte Karikatur
der Deutschen als "Hunnen³. Keynes ging es um etwas anderes.
Er wollte die Öffentlichkeit davor warnen, daß der Abfluß
von Ressourcen aus Deutschland, der in Paris verhandelt wurde, die
gesamte europäische Wirtschaft in die Rezession stürzen
würde. Dazu rechnete er vor, daß es für Deutschland
schlicht unmöglich sein würde, einen Betrag von 160 Milliarden
Goldmark in Form von Bargeld, Waren und Rohstoffen an die Siegermächte
zu bezahlen.
Die Kommission zur Festlegung der Reparationshöhe hatte ihre
Arbeit noch nicht abgeschlossen, als Keynes in seiner Schrift die
Zahlungsfähigkeit Deutschlands für die nächsten 30
Jahre auf maximal 40 Milliarden Goldmark veranschlagte. Dabei berücksichtigte
er die fünf Prozent Zinsen, die von Anfang an auf die Gesamtschuld
fällig sein würden. Er zeigte, daß der Zinseffekt
bereits ab 1930 höher wäre als alle liquidierbaren Werte.
Deutschland könnte die Kriegsschulden niemals tilgen, sie würden
unaufhörlich weiterwachsen. Darüber hinaus versuchte er
mit Blick auf die Kriegsschäden und die Außenhandelsbilanzen
der europäischen Nachbarn deutlich zu machen, daß eine
gesunde deutsche Volkswirtschaft praktisch der einzige Ausweg aus
der vom Krieg verursachten europäischen Wirtschaftskrise war.
Diese so einfache wie kluge Argumentation interessierte die Vertreter
der Siegermächte nicht. Im Januar 1921 präsentierten sie
in Paris ihre Forderungen an Deutschland in Höhe von sagenhaften
269 Milliarden Goldmark, zahlbar in 42 Jahresraten. Das waren Zahlen,
wie man sie noch nie gehört hatte. Bereits bei einer angenommenen
Kaufkraftparität von einer Goldmark zu zehn Euro ging es nach
heutigen Begriffen um rund 2,7 Billionen Euro, die Deutschland bezahlen
sollte. Das konnte nicht gut gehen. Keynes hatte das vorausgesehen
und in seinem Buch schlicht die Ablösung aller europäischen
Regierungen wegen ökonomischer Inkompetenz gefordert. Die USA
betraf das nicht, denn sie hatten sich von vornherein geweigert,
die englische und französische Reparationspolitik zu unterstützen.
Der Deutsche Reichstag lehnte den Vertrag ab, woraufhin die Siegermächte
das Ruhrgebiet besetzten. Sie senkten ihre Forderung zwar auf 132
Milliarden Goldmark, aber Deutschland wollte immer noch nicht bezahlen.
Dem folgten im Rahmen internationaler Konferenzen der Dawes- und
der Young-Plan, womit die Reparationen nochmals deutlich gesenkt
und zeitlich bis 1988 gestreckt wurden. Auf der Konferenz von Lausanne
1932 wurden sie dann wegen der Weltwirtschaftskrise vorerst ganz
eingestellt. Weitgehend unbekannt ist die Tatsache, daß die
Bundesrepublik die Tilgung der US-Kredite, mit denen die Reparationszahlungen
in den zwanziger Jahren finanziert wurden, nach dem Zweiten Weltkrieg
wieder aufgenommen hat und bis 2010 jährlich vier Millionen
Euro bezahlt. Trotzdem wird die Summe der deutschen Reparationszahlungen
am Ende kaufkraftbereinigt nicht einmal so groß sein wie der
Betrag, den Keynes damals für realistisch hielt, nämlich
40 Milliarden Goldmark.
Wo liegt nun die Parallele zur heutigen Schuldensituation der Bundesrepublik?
Offiziell beträgt die Staatsverschuldung derzeit über
1,4 Billionen Euro oder 66 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Das
ist die explizite Staatsverschuldung. Wenn wir die Situation mit
1919 vergleichen, dann liegt es nahe, diese Schulden als einen weiteren
verlorenen Krieg zu verbuchen, als die Summe der Zerstörung
von Kapital, Bonität und politischen Spielräumen unter
den Regierungen Adenauer bis Schröder. Da ist nichts mehr zu
machen. Doch die Zukunft sieht nicht besser aus. Die vor uns liegende
Verschuldungsdynamik ist dramatischer als alles, was bisher in der
Bundesrepublik beobachtet werden konnte. Sie ist nur vergleichbar
mit dem Plan, den die Siegermächte des Ersten Weltkriegs in
Versailles gegen Deutschland ausgeheckt haben. Der gigantische Schatten,
der über allen öffentlichen Haushalten liegt, sind die
Versorgungszusagen, die Pensionen und Zusatzleistungen für
Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes.
Die politische Öffentlichkeit ist bisher fixiert auf die aus
dem Ruder gelaufenen Sozialsysteme für Rente, Pflege und Gesundheit.
Doch die größte Bedrohung geht von den Pensionslasten
aus, die weder durch Umlage noch durch Kapitaldeckung gegenfinanziert
sind. Laut Bernd Raffelhüschen, der sich als Wirtschaftsprofessor
in Freiburg auf finanzielle Aspekte des demografischen Wandels spezialisiert
hat, wird das Problem akut, wenn "in den kommenden zwei Dekaden
die Einstellungswellen der späten sechziger und frühen
siebziger Jahre in massive Pensionierungswellen umschlagen.³
Bis 2030 müssen über 600 000 zusätzliche Pensionäre
versorgt werden. Die Summe aller Versorgungszusagen übersteigt
bis 2040 die Marke von zwei Billionen Euro und bildet den größten
Posten der impliziten Staatsschulden. Diese Zahl wird bisher nirgends
ausgewiesen, obwohl Raffelhüschen die Berücksichtigung
impliziter Verpflichtungen für "unabdingbar³ hält:
"Nur unter Einbezug der langfristigen Einnahmen- und Ausgabenentwicklung
läßt sich die Nachhaltigkeit der aktuellen Fiskalpolitik
beurteilen. Die statistische Momentaufnahme der expliziten Staatsverschuldung
greift hier zu kurz.³
Der soeben veröffentlichte dritte Versorgungsbericht der Bundesregierung,
der seit 1998 in jeder Legislaturperiode einmal vorgelegt werden
muß, vermeidet mit großem Aufwand jede zusammenfassende
Betrachtung der Ausgaben, vor allem jeden Bezug zwischen den Pensions-
und Leistungszusagen einerseits und der Schuldensituation andererseits.
Doch aus dem Bericht lassen sich dramatische Zahlen destillieren.
Die jährlichen Versorgungsausgaben werden von 44 Milliarden
Euro in 2004 (Pensionen plus Zusatzversorgungen) auf mindestens
65 Milliarden Euro in 2040 ansteigen vorausgesetzt, die Pensionen
werden über all die Jahre eingefroren und die Ruheständler
erhalten nur noch einen Inflations-ausgleich. Damit ergibt selbst
das optimistischste Szenario für die Jahre 2005 bis 2015 Versorgungsausgaben
in Höhe von 430 Milliarden Euro. Bis 2040 wird die Summe mindestens
auf die genannten zwei Billionen Euro steigen. Der Versorgungsbericht
nennt vorsichtig auch ein anderes Szenario, in dem die Summe zukünftiger
Auszahlungen beinahe drei Mal höher liegen könnte, nämlich
wenn die Pensionäre nicht so bescheiden bleiben und weitere
Erhöhungen ihrer Bezüge durchsetzen.
Die Versorgungslasten sind keine Auslandsschulden wie damals die
Reparationen, aber das macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil.
Es sind verbriefte Schuldtitel gegenüber den staatsunmittelbarsten
Eliten des Landes, den Beamten und Angestellten des öffentlichen
Dienstes. Raffelhüschen erwartet große Probleme bei der
Durchsetzung notwendiger Kürzungen: "Echte Leistungskürzungen
scheinen juristisch bedenklich zu sein gibt es doch einen
gewissen Vertrauensschutz der alimentierten Beamten auf Einhaltung
jener Versprechen, die in der Vergangenheit unvorsichtigerweise
gegeben wurden.³
Die Reform des Beamtenrechts, auf die sich der Deutsche Beamtenbund
mit Bundesinnenminister Otty Schily geeinigt hat, wird daran nicht
viel ändern. Neben der Übertragung der Einschnitte bei
den gesetzlichen Renten auf die Pensionen sind gleich wieder neue
Leistungszulagen und -prämien für die Beamten geschaffen
worden. Der Vorsitzende des Beamtenbundes Peter Heesen weiß,
welcher Sprengstoff im Versorgungsbericht und in der wachsenden
Last der Versorgungsaufwendungen für die öffentlichen
Haushalte liegt. Er hat schon im Vorfeld Widerstand in "einer
ungeahnten und bislang noch unbekannten Weise³ und sogar einen
großen Beamtenstreik (!) angedroht, wenn irgendjemand am Berufsbeamtentum
"herumzündeln³ sollte.
Sind die Beamten aber nicht selbst schuld am Versagen ihres Versorgungssystems?
Sie stellen seit Jahrzehnten die größte Berufsgruppe
unter den Bundestagsabgeordneten und beherrschen seit jeher mit
drei Viertel der Delegierten den Innenausschuß, der alle Fragen
des öffentlichen Dienstes regelt.
Es kommt aber noch schlimmer, denn die Opfer dieser Mißwirtschaft
sind nicht nur die Beamten selbst. Das Berechnungsmodell des dritten
Versorgungsberichts ist nämlich falsch. Es addiert die Auszahlungen
der kommenden Jahre nur nach ihrem Nominalwert. Doch woraus werden
die wachsenden Pensionen gezahlt? Aus defizitären Haushalten.
Und hier besteht ein enger Zusammenhang zwischen Versorgungslasten
und der Gesamtverschuldung des Staates. Denn die wachsenden Ausgaben
für Pensionen können nur über Kredite finanziert
werden. Nun hat die internationale Rating-Agentur Standard &
Poor¹s bereits angekündigt, daß der Bund auf der
Liste der 15 Länder mit dem begehrten Triple-A-Rating an letzter
Stelle steht und bald herabgestuft wird, was bei mehreren Bundesländern
bereits geschehen ist. So werden die Pensionen zum Treibsatz für
weitere Verschuldung, weil durch sie die Zinssätze für
alle Formen der öffentlichen Kreditaufnahme steigen werden.
Ein ordentlicher Kaufmann oder eine Kapitalgesellschaft hätte
für solche Verpflichtungen über viele Jahre hinweg Rückstellungen
gebildet. Nicht so die Bundesrepublik. Die staatlichen Rückstellungen
für die Beamtenversorgung, deren Erträge die Diskontierung
der zukünftigen Pensionslasten rechtfertigen könnten,
sind ein Witz. Sie belaufen sich bundesweit auf gerade einmal zwei
Milliarden Euro und sollen bis 2017 auf 28,5 Milliarden Euro ansteigen.
Damit könnten gerade mal ein halbes Jahr lang alle Pensionen
bezahlt werden. Wenn man die Zahlenreihen der tatsächlich anstehenden
Auszahlungen zusammenfaßt, dann kommt man bis 2040 auf mindestens
2,6 Billionen Euro. Dieser Posten der impliziten Schulden (die enormen
Nachhaltigkeitslücken des Gesundheits- und Rentensystems sind
noch nicht einmal berücksichtigt) addiert sich mit den expliziten
Staatsschulden zu sagenhaften vier Billionen Euro. Ab 2040 wären
dann theoretisch 350 bis 450 Milliarden Euro an jährlichen
Zinsen fällig.
Die Bundesrepublik wird diesen Ressourcenabfluß nicht überleben.
Sie wird im Jahr 2040 garantiert nicht mehr in ihrer heutigen Form
existieren. Das ist die Parallele zwischen der heutigen Staatsverschuldung
und den Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg: Die Bundesrepublik
hat sich freiwillig in eine alternativlose Schuldensituation gebracht,
für die es seinerzeit einer Koalition revanchistischer Siegermächte
bedurfte. Die Bundesrepublik hat durch die ungedeckten Pensionsversprechungen
für den expandierenden Staatsdienst einen zweiten Versailler
Vertrag mit sich selbst abgeschlossen. Diesmal wird es allerdings
keine allmählich zur Einsicht kommenden Gläubiger geben,
die sich nach einer Reihe von Schuldenerlässen mit weniger
als einem Fünftel der Forderung zufrieden geben. Diesmal wird
es ernst.
|
|
|
Buch XIII „Die Sintflut“
fertig!
Fußend auf den Erkenntnissen von Hans-Joachim
Zillmer wird dargestellt, daß die ganze Erdzeit-alterberechnung
und Darwinsche Evolutionslehre unhaltbar sind, unsere Erde ein recht
junger Planet sein muß, und alle Lebewesen in ihrer Art vollkommen
entwickelt und gleichzeitig aufgetreten sind, Menschen und Dinos
lebten gemeinsam. Ein Asteroideneinschlag veränderte die Erdachsenstellung
und löste die Sintflut aus - alles erst vor ca. 10.000 Jahren! |
|
"Es ist wiederum eine geschichtliche
Tatsache, daß wir [Amerikaner] in unserer kurzen Nationalgeschichte
verhältnismäßig mehr Kriege führten als
die Deutschen in zweitausend Jahren.
Wir eroberten dieses große und reiche Land vom Atlantischen
bis zum Pazifischen Ozean, vom Golf von Mexiko bis Kanada
(ein Gebiet von der zwanzigfachen Größe Deutschlands),
nahmen uns alles, was wir haben wollten, ungestraft und rotteten
die Ureinwohner durch Hunger, Whisky und Krankheiten aus.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals die Absicht
hatten, die Welt zu erobern, wie es von General G. C. Marshall
und vom Nürnberger Gerichtshof bestätigt wurde.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen die Vereinigten
Staaten von Europa schaffen wollten, so wie unser Lincoln
in einem blutigen Bürgerkrieg unsere Vereinigten Staaten
erhielt und wie auch Churchill es nun getan sehen möchte,
nachdem er an führender Stelle half, Europa zugrunde
zu richten.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen sich niemals in
unsere Angelegenheiten eingemischt haben, als wir Eroberungskriege
gegen die Indianer, gegen Spanien, Mexiko, [Hawaii] usw. führten.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals unsere
Feinde waren, sondern unsere Freunde und Wohltäter durch
unsere ganze Geschichte hindurch, und daß wir nicht
die größte und reichste Nation der Erde sein könnten
ohne den Einsatz von Blut und Schweiß der Deutschen,
daß außerdem jeder dritte Amerikaner deutscher
Abstammung ist.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals Krieg mit
uns führen wollten, sondern daß wir es waren, die
zweimal zu ihrer Vernichtung auszogen, weil unsere Staatsmänner
fürchteten, deutscher Erfindergeist und Fleiß werde
die Erde auf friedlichem Wege erobern.
Sagt unserm Volk, daß wir in diesen Zweiten Weltkrieg
hineingelogen wurden durch Roosevelts "eleganten Umweg"
über Japan und nicht aus ideologischen Gründen,
sondern auf Grund von Habgier und Machtpolitik, ebenso wie
wir jetzt gegen Rußland aufgewiegelt werden, nicht des
Kommunismus wegen, sondern wegen der Ölfelder im Iran
und Irak und der wachsenden Macht der Russen wegen.
Sagt unserm Volk, was nach dem Bericht von United Press der
britische Produktionsminister Oliver Lyttleton am 20. Juni
1944 vor der amerikanischen Handelskammer aussprach: "Japan
wurde dazu herausgefordert, die Vereinigten Staaten bei Pearl
Harbor anzugreifen. Es ist eine Travestie der Geschichte zu
behaupten, Amerika sei zum Kriege gezwungen worden!"
Und wie haben unsere Propagandisten, auf Veranlassung von
Präsident Roosevelt, die Geschichte vom "heimtückischen
Angriff" dazu mißbraucht, Haß auf Japan zu
schüren!
Sagt unserm Volk, welche Grausamkeiten unsere Truppen im
Herzen Europas begingen, wie unsere Flieger alles rücksichtslos
zerstörten und Hunderttausende ziviler Menschenleben
vernichteten, wie gemeine Soldaten und Offiziere stahlen und
vergewaltigten, wie unsere Regierung eine systematische Hungerkampagne
führte, wie Millionen unschuldiger Deutscher aus ihrer
seit Jahrhunderten angestammten Heimat in den Kälte-
und Hungertod getrieben wurden.
Sagt unserm Volk, daß die Last der Verantwortung die
chaotischen Zustände und das unbeschreibliche Elend auf
der ganzen Erde vor Gott und der Geschichte auf unserm Gewissen
ruht, weil wir mit vorgeschichtlicher Brutalität Verwüstungen
angerichtet und dem Bolschewismus dazu verholfen haben, zu
einer Bedrohung der ganzen Erde zu werden. Ohne unsere Einmischung
würden in Europa seit langem Friede und Ordnung herrschen.
Sagt unserm Volk, wie heuchlerisch und selbstsüchtig
es ist, wenn wir aufgrund der Monroe-Doktrin Nichtamerikanern
verbieten, in Fragen der westlichen Hemisphäre zu intervenieren,
während wir uns selbst, gestützt auf unsere Machtstellung,
in Angelegenheiten aller anderen Völker und Kontinente
drängen.
Sagt unserm Volk, daß wir nun, nachdem wir das Bollwerk
des christlichen Abendlandes, den bedeutendsten weltpolitischen
Beständigkeitsfaktor, die gebildetste und kultivierteste
Nation der Erde vernichtet und das Herz Europas durchbohrt
haben, die schwere Verantwortung für alles das auf uns
nehmen müssen, für das Deutschland in seiner ganzen
ruhmreichen Geschichte der letzten tausend Jahre eingestanden
ist ... Deutschlands Bevölkerung ist halb
so groß wie unsere eigene. Diese 70 Millionen Deutschen
hat man in ein Gebiet gestopft, nicht größer als
Michigan, Indiana und Ohio, also 133 000 Quadratkilometer.
Man stelle sich vor, man wollte versuchen, die Hälfte
der Bevölkerung der Vereinigten Staaten in diese drei
Staaten zu zwängen, nachdem deren Städte, Industrieanlagen,
Eisenbahnen und andere Produktionsstätten zerstört
worden waren! Erkennt ihr nun die Größe der Schuld,
die unsere Regierung auf sich lädt?“
Reverend Dr. Ludwig A. Fritsch (Ph. D., D. D.
emer., Chicago, USA) 1947 in seinem berühmt gewordenen
Büchlein The Crime of Our Age. Dies ein kleiner Auszug
im Zusammenhang mit der Vernichtung Deutschlands.
Eine aus dem Leserkreis eingegangene Ergänzung:
„Sagt unserm Volk, daß unsere Propagandisten die größten
Verführer und somit die ärgsten Hasser sind, da
sie wider besseres Wissen in Tausenden von Rundfunkansprachen
und Aufsätzen behaupteten, die Deutschen seien das am
meisten "kriegliebende" Volk und hätten zwei
Weltkriege entfesselt.
Demgegenüber stehen die Tatsachen: Professor Pitirim
Sorokin weist in Band III, 2. Teil, seiner "Social and
Cultural Dynamics" auf Seite 352 nach, daß vom
12. Jahrhundert bis zum Jahre 1925 der Prozentsatz an Jahren,
in denen sich die führenden europäischen Machte
im Kriege befanden, wie folgt verteilt:
Spanien 67 Prozent Kriegsjahre
Polen 58 Prozent Kriegsjahre
England 56 Prozent Kriegsjahre
Frankreich 50 Prozent Kriegsjahre
Rußland 46 Prozent Kriegsjahre
Holland 44 Prozent Kriegsjahre
Italien 36 Prozent Kriegsjahre
Deutschland 28 Prozent Kriegsjahre
Sagt unserm Volk, daß es belogen und irregeführt
wurde durch die üble Propaganda, die Deutschen seien
Eroberer. Ein Blick auf die Landkarte zeigt die wirklichen
Eroberernationen. Das früher fast 100 Millionen starke
deutsche Volk in der Mitte Europas lebt in einem Land, das
nicht ganz so groß ist wie Texas mit seinen 3 Millionen
Einwohnern. Wären die Deutschen Eroberer gewesen, so
besäßen auch sie ein Reich, wie es die Engländer,
Franzosen, Russen, das kleine Holland und wir Amerikaner besitzen.
Gebt unserm Volk die Forschungsergebnisse von Professor Quincy
Wright, mitgeteilt in seiner "A Study of War" bekannt,
in der (Band I, S. 221) nachgewiesen wird, daß die europäischen
Mächte in der Zeit von 1480 bis 1940 an 278 Kriegen beteiligt
waren, und zwar prozentual wie folgt:
England an 28 Prozent dieser Kriege
Frankreich an 26 Prozent dieser Kriege
Spanien an 23 Prozent dieser Kriege
Rußland an 22 Prozent dieser Kriege
Osterreich an 19 Prozent dieser Kriege
Türkei an 15 Prozent dieser Kriege
Polen an 11 Prozent dieser Kriege
Schweden an 9 Prozent dieser Kriege
Italien an 9 Prozent dieser Kriege
Holland an 8 Prozent dieser Kriege
Deutschland an 8 Prozent dieser Kriege (einschließlich
Preußen)
Sagt unserm Volk, daß es eine Lüge ist, Deutschland
habe seinen Erzfeind, Frankreich, dreimal in einem Jahrhundert
angegriffen. Ludwig XIV. griff Deutschland mitten im Frieden
an und nahm ihm Elsaß-Lothringen fort. Napoleon Bonaparte
eroberte ganz Deutschland und zog weiter nach Moskau. In den
Jahren 1870, 1914 und 1939 war es Frankreich, das Deutschland
den Krieg erklärte.“
|
|
Entdemokratisierung
durch Zentralisierung
von Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut
Hannover
(Der Text ist ein Vorabdruck aus dem von Eberhard und Eike
Hamer herausgegebenen Buch «Wie kann der Mittelstand
die Globalisierung bestehen?», das Ende Oktober im Aton-Verlag
erscheint.)
http://www.swg-hamburg.de/Demokratiereform/Entdemokratisierung_durch_Zent/entdemokratisierung_durch_zent.html
Ist «Globalisierung das Ende der Demokratie»
(Jean Guéhenno)? Oder dient umgekehrt die Globalisierung
«der Verbreitung von Freiheit, Menschenwürde und
Demokratie»? Die Antwort auf diese gegensätzliche
Frage liegt in dem Verhältnis von dezentraler oder zentraler
politischer Macht.
Die Demokratie ist schon in der Antike und im Mittelalter
als dezentrales bürgerliches Freiheitssystem gegen die
zentralisierte Macht einer Diktatur oder des Adelsfeudalismus
entstanden. Das politische Stichwort für die bürgerliche
Freiheitsidee hieß: Selbstbestimmung, Mündigkeit.
Dieser Anspruch auf Selbstbestimmung stand immer im Widerspruch
zu allen hierarchischen Systemen, welche den Anspruch erheben,
zentral als Vormund über andere bestimmen zu können.
Wer über andere bestimmen will, läßt ihnen
keine eigene Freiheit und keine Selbständigkeit. Der
bürgerliche, selbstverantwortliche Mittelstand kann aber
ohne eigene Entscheidungsfreiheit, ohne Selbstbestimmung und
ohne Selbständigkeit nicht existieren. Ein politisches
System des Mittelstandes mußte also auf Eigenverantwortung
und auf einen am politischen Leben mitverantwortlichen, mündigen
Bürger gegründet werden. Ausdruck für diese
Entscheidungsfreiheit war das Wahlrecht mit einem dezentralen
statt zentralen Aufbau des Staatswesens durch Wahlentscheidung
souveräner Bürger. In diesem Sinne ist die Demokratie
eine dezentrale, von der Souveränität der Einzelmenschen
ausgehende und die Kompetenz von unten nach oben delegierende
Staatsform, welche Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und
Entscheidungsfreiheit für den Einzelbürger garantieren
soll. Die politische Macht in der Demokratie wird also im
Namen der selbstverantwortlichen und wählenden Bürger
ausgeübt. Diese können deshalb auch jederzeit die
Machtinhaber korrigieren oder ablösen.
Die aus der dezentralen Kompetenz aufgebaute Demokratie beruhte
gleichzeitig auf dem Grundsatz der Rechtsgleichheit aller
Bürger. Vorrechte und Machtansprüche oder Untertänigkeitsverhältnisse
darf es deshalb definitionsgemäß nicht geben. Insofern
ist jede «Diktatur des Proletariats» im sozialistischen
und gewerkschaftlichen Sinne und jede feudalistische oder
monopolistische Macht der wirtschaftlichen Kollektive von
Verbänden oder Konzernen antidemokratisch.
Der bürgerliche Mittelstand, dessen Staatsform Demokratie
ist, steht deshalb in einer ständigen Abwehrstellung
gegenüber den beiden kollektiven Machtansprüchen
der Kapitaleliten einerseits und der Sozialfunktionäre
andererseits, um seine individuelle Freiheit, Mündigkeit
und Rechtsgleichheit ihnen gegenüber zu verteidigen.
Den beiderseitigen kollektiven Versuchen der oberen oder unteren
Randgruppe, mit Vormundschaftsansprüchen die Herrschaftsmacht
über die bürgerliche Gesellschaft zu erringen, kann
in einer Demokratie nur wirksam begegnet werden, wenn ein
starker Mittelstand Garant für die bürgerliche Freiheit,
Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung bleibt. Ohne
einen starken Mittelstand konnte schon bisher in der Geschichte
eine Demokratie nicht entstehen, nicht überleben. Ein
starker selbstverantwortlicher Mittelstand ist ebenso die
Voraussetzung einer starken Demokratie, wie umgekehrt auch
die Demokratie das politische Freiheitssystem für das
Überleben eines selbstverantwortlichen Mittelstandes
ist.
Zwischen funktionierender Demokratie und dem, was sich alles
als Demokratie bezeichnet, bestehen grundsätzliche Unterschiede.
Die von der Uno festgestellten etwa 200 «demokratischen
Staaten» haben zwar irgendwelche demokratischen Formalia
wie Parlamente, mehr oder weniger eingeschränkte Wahlrechte
oder Gleichheitsgrundsätze - nur in einem Viertel von
ihnen gibt es aber einen halbwegs tragfähigen Mittelstand
und damit dezentrale politische Machtstrukturen. Die Demokratie
ist also ein Minderheitensystem in der Welt. Es funktioniert
nur in bürgerlichen, entwickelten Gesellschaften, die
überhaupt in der Lage sind, mit Wahlrecht, Parteien,
Parlamenten und selbstverantwortlichen Freiheiten umzugehen.
Globalisierung ist allerdings ebenfalls eine Freiheitskategorie,
welche ex definitione dem Freiheitssystem der Demokratie entsprechen
müßte. In diesem Sinne bringt auch ein Teil der
Literatur die Globalisierung in Verbindung mit einer Befreiung
der Völker und Gesellschaften von totalitären, korrupten,
militärischen oder anderen autoritären Herrschaftssystemen.
Wie wenig aber nur die Ablösung politischer Machtgruppen
eine Demokratie etablieren kann, zeigt das Beispiel der Ukraine.
Der Jubel der Welt über die Ablösung der alten Machthaber
hat nicht etwa eine Demokratie und Selbstverantwortung der
Bürger gebracht, sondern nur der Ersatz einer rußlandhörigen
Zentralherrschaft durch eine mit Hilfe der USA installierte,
internationalen Konzernen hörige Marionettenregierung.
Das Wahlrecht der Bevölkerung wurde nur zum Austausch
der Potentaten mißbraucht. Zu sagen hat das Volk vorher
wie nachher genauso wenig.
Globalisierung bewirkt also nicht automatisch Demokratisierung,
ist bestenfalls neutral. Die Globalisierung kann tatsächlich
demokratiefördernd wirken, wenn sie den Völkern
wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Freiheit
von Zentralherrschaften bringt. Andererseits kann aber die
Globalisierung sich auch demokratieauflösend auswirken,
wenn sie über die Demokratien zentrale Machtstrukturen
schafft, in welchen die eigentlichen Entscheidungen fallen.
In diesem letzteren Sinne hat sich die Globalisierung leider
zu einem Kampf von Weltmachtorganisationen gegen oder über
Demokratien entwickelt, wobei erstere den letzteren immer
mehr Souveränitäts- und Freiheitsrechte entzogen
und bei sich zentralisiert haben.
So reguliert die WTO (World Trade Organization) inzwischen
souverän den Handel mit Waren und Dienstleistungen und
kann verbindliche Beschlüsse für die Nationen vorschreiben.
Internationale Finanzinstitutionen wie IMF, Weltbank und BIZ
regeln global Währungs- und Finanzfragen, welche dann
die untergeordneten politischen Ebenen und Staaten zu vollziehen
haben. Vereinbarungen zum Umwelt- und Artenschutz, wie z.B.
das Kyoto-Protokoll, werden durch Unterschrift für die
Staaten wie Gesetze verbindlich. Kooperationen der großen
Industriestaaten wie, z.B. die Gipfeltreffen der G7 (7 Geldgeberstaaten),
regeln internationale Beziehungen mit globaler Wirkung über
die Köpfe der Bürger hinweg. Solche globalen nichtstaatlichen,
aber herrschenden Akteure haben zumeist keine demokratische
Legitimation. Sie beruhen nicht auf dem Willen oder der Teilhabe
der Bürger, Körperschaften und anderer Institutionen
am Zustandekommen der Vorschriften, die sie erlassen. «Global
governance könnte damit zunehmend zu einer autokratisch
verselbständigten Expertokratie werden und den Weg zu
einer weltweiten Oligarchie der Besitz- und Bildungseliten
ebnen.»01 Globalisierung verlagert also die Macht vom
Bürger über nichtstaatliche, aber mit politischer
Macht ausgestattete Organisationen zugunsten der diese Organisationen
steuernden politischen und wirtschaftlichen Oligarchien.
Zwangsläufige Folgewirkung jeder Zentralisierung der
politischen Macht im Zuge der Globalisierung ist immer dann
die entsprechende Entmachtung der nationalen Staaten und die
Erosion deren Parlamente.
«Die Entgrenzung der Staaten erschwert die Prozesse
der demokratischen Willensbildung und politischen Identifikation.
Sie erleichtert zugleich aber auch Prozesse bürokratischer
Machtbildung und Entscheidungsfindung jenseits nationalstaatlicher
Politik.»02
«Die Entmächtigung der Staaten führt unmittelbar
in das beschriebene Demokratie-Dilemma, aus dem es so leicht
kein Entkommen gibt: Während im Rahmen der demokratisch
legitimierten, nationalstaatlichen Politik zunehmend Nicht-Entscheidungen
politisch legitimiert werden, werden im transnationalen Rahmen
der 'Nicht-Politik' nicht demokratisch legitimierte Entscheidungen
von transnationaler Reichweite und Durchschlagskraft getroffen.»03
Die eigenständigen internationalen Handlungsebenen sind
dabei dem Einfluß des einzelnen Staates weithin entzogen.
Verantwortlichkeit, die Grundlage jedes demokratischen Prinzips,
wird so diffundiert.
Anders drückt dies Kielmansegg aus: «Für
die Demokratie sind Grenzen konstitutiv, weil Gemeinwesen
nur innerhalb von Grenzen jene Identität ausbilden können,
die es ihnen möglich macht, sich demokratisch zu regieren
- die Wir-Identität eines sich als politisches Subjekt
begreifenden Volkes. Die Staaten aber, die das begrenzende
Gehäuse der Demokratie sind, verlieren die Kontrolle
über die Politik. Ihre durch das Prinzip der Territorialität
begrenzten Handlungsmöglichkeiten greifen immer weniger
in einer sich immer stärker vernetzenden, globalisierenden
Welt. Die Politik wandert aus dem Staat aus, und die Demokratie,
die an den Staat gebunden ist, kann ihr nicht folgen ... Der
Staat wird irrelevant.» Der Staat verliert sein -Politikmonopol.
Über den Staaten bauen sich Staaten, Organisationen,
Regime, internationale Agenturen auf, in welche die Staaten
eingebunden sind und mit denen sie teilen müssen. Neue
Ebenen und neue Räume politischen Handelns öffnen
sich. Bisher ist aber für diesen neuen, die Staaten überwölbenden
Raum des Politischen nur eine bürokratische, nicht aber
eine demokratische Verfassung gefunden worden. Das bedeutet,
daß die ständig fortschreitende Internationalisierung
nicht nur die nationalen Staaten erodiert, sondern auch deren
Demokratie entleert.
Welchen Demokratiewert haben angesichts der globalen Zentralisierung
der politischen Machtstrukturen noch die Parlamente? Denn
«eine Entmachtung des Parlaments führt unvermeidlich
zur Delegitimation einer Staatsform, die auf dem Prinzip politischer
Selbstbestimmung der Bürger beruht».07 Schon das
Bundesverfassungsgericht hat im Maastricht-Urteil eine «substantielle
Entleerung des Wahlrechts» gesehen, «wenn die
Abwanderung seiner Kompetenzen auf andere Entscheidungsträger
einen Grad erreichte, daß die unverzichtbaren Mindestanforderungen
demokratischer Legitimation nicht mehr erfüllt würden».
Insofern geht mit einer Entparlamentarisierung immer auch
eine Entdemokratisierung einher.
Tatsächlich hat die Globalisierung zu immer stärkerer
Einbindung der ehemals souveränen Staaten in immer engmaschiger
gewordene supranationale Abhängigkeiten und Vertragsbeziehungen
geführt. Die Staatenwelt wurde eingegrenzt. Gleichzeitig
schrumpften die Handlungsmöglichkeiten der Einzelstaaten.
Es gibt eine beispiellose normative Verdichtung und Institutionalisierung
der internationalen Beziehungen bis hin zur Bildung von Organisationen
mit eigener hoheitlicher, insbesondere Rechtssetzungsgewalt
oder doch entsprechendem faktischem Einfluß: Angefangen
von den Vereinten Nationen und ihren zahlreichen Unterorganisationen
über den internationalen Währungsfonds, die Weltbank
und die Welthandelsorganisation, die Nato oder den ASEAN-Pakt
als regionale Ordnungsmächte bis hin zur supranationalen
Europäischen Union.08
Zwischen den europäischen Nationalstaaten und den globalen
Organisationen steht als Beispiel einer supranationalen Organisation
die Europäische Union. Diese Union ist dank dem Prinzip
der Supranationalität von oben nach unten aufgebaut worden.
Die Supranationalität hat sich dadurch entwickelt, daß
die Staaten immer mehr Kompetenzen an die EU abgegeben haben.
Zustimmungen zum Beitritt sowohl für den Europarat (1950)
als auch für die Pariser Verträge (1954) für
die Bildung der EWG durch die «römischen Verträge»
1957 und für die Erstarkung der EWG zur Europäischen
Union (EU 1992) haben nur die jeweiligen Parlamente gegeben.
Die Völker wurden selten selbst gefragt, das deutsche
Volk nie, obwohl wesentliche Hoheitsrechte an die EU übertragen
worden sind:
-die Gebietshoheit (Asylgesetz, Schengener Abkommen), -die
Wehrhoheit (Nato und EU), -die Wirtschaftshoheit, -die Währungshoheit
(Deutsche Mark wurde durch Euro abgelöst), -die Zollhoheit.
Inzwischen ist in einem Gremium nicht gewählter Delegierter
eine «EU-Verfassung» ausgearbeitet worden, welche
der EU weitere Kompetenzen übertragen soll. Mehr als
hundert liberale Wirtschaftswissenschaftler haben gegen diesen
«Verfassungsentwurf» protestiert, weil sie die
Distanz zwischen den Bürgern und denen, die in ihrem
Namen Macht ausüben, vergrößere, die politischen
Entscheidungen nicht nur zentralisiere, sondern auch fernab
von den Bürgern treffe, es den europäischen Institutionen
ermögliche, das dichte Netz der staatlichen Regulierungen
enger zu knüpfen, weil zudem die Zentralisierung der
Macht zu einer entsprechenden Entmachtung der angehörigen
Staaten führe und weil die machtausübenden Personen
nicht gewählte Vertreter, sondern wie im kommunistischen
Rätesystem «Politkommissare» ohne eigentliche
demokratische Kontrolle seien.
Die EU ist also aus einem bloßen Vertragswerk zur Wirtschaftsförderung
zu einem mächtigen gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz-,
Währungs-, Außen- und Sicherheitsblock wie ein
Staat mit einer gemeinsamen Gesetzgebung, Verwaltung und Justiz
geworden, ein allmächtiger Moloch mit allem, was ein
Staat beinhaltet. Echte Mitsprache oder Teilnahme an der staatlichen
Gewalt haben aber weder die Bürger noch die von ihnen
gewählten Abgeordneten des mehr formalen als wirklichen
«Europaparlaments».
Inzwischen kommen 80 % aller Regulierungen aus Brüssel,
und die Parlamente der Nationalstaaten haben diese von den
Regierungschefs gemeinsam abgenickten «Richtlinien»
nur noch «umzusetzen», also nachzuvollziehen.
Die eigentliche Macht liegt nicht mehr bei den nationalen
Staaten, sondern in Brüssel bei der nichtdemokratisch
legitimierten EU-Kommission.
Nicht nur die europäische Politkommission hat den Nationalstaaten
immer mehr Souveränität abverlangt, für sich
reklamiert. Institutionen, wie z.B. der Europäische Gerichtshof,
haben ebenso kräftig beigeholfen, die Zentralisierung
zugunsten Europas voranzutreiben. Der Europäische Gerichtshof
ist kraft Satzung nur zuständig für Streitigkeiten
über den gemeinsamen Vertrag oder zwischen Mitgliedsländern
untereinander. Entgegen dieser Kompetenzbegrenzung hat er
seine Kompetenzen aber immer stärker ausgedehnt und entscheidet
inzwischen hemmungslos auch über Fälle ausschließlich
nationalen Rechts. So hat der Europäische Gerichtshof
z.B. entschieden, daß auch Frauen in der Bundeswehr
dienen dürfen. Statt daß die Regierung eine solche
Einmischung in das innerdeutsche Staatsrecht zurückgewiesen
hätte, hat ein naiver Verteidigungsminister sofort gehorcht
und sich damit zu Unrecht der Kompetenz des Europäischen
Gerichtshofs unterworfen.
Inzwischen bemängelt sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht,
daß der Europäische Gerichtshof ohne entsprechende
Kompetenz in seinem Rechtsbereich wildert.
Gefragt wurde das Volk absichtlich nicht, ob es diese Entmachtung
seines Staates wollte. Originalton Kohl: «Wo kommen
wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge
selbst entscheiden soll?» Nur durch solche Selbstherrlichkeit
der die demokratische Mitwirkung der Bürger verachtenden
politischen Funktionäre sind wichtigste Entscheidungen
gegen den Willen der Bürger zustande gekommen:
-Der Vertrag von Edinburgh, welcher Deutschland als Hauptzahler
der EU zu dauernden Tributen für die meisten anderen
europäischen Länder verpflichtet hat.
-Die Entmachtung der zur Stabilität verpflichteten Bundesbank
mit der Abschaffung der harten DM zugunsten einer politisch
kontrollierten Euro-Bank und eines zunehmend aufweichenden
Euro.
-Aufnahme von fünf armen osteuropäischen Ländern,
deren Hauptlast nun der deutsche Mittelstand zu tragen hat.
-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auf Druck der
USA, obwohl 80 % der Bürger in Deutschland und den meisten
anderen EU-Ländern dies ablehnen würden, wenn sie
selbst zu entscheiden hätten.
Die Aushöhlung der nationalen demokratischen Selbstbestimmung
durch die Europäische Union und durch die supranationalen
Organisationen ist nur der letzte Schritt auch entscheidender
innerpolitischer Veränderungen, welche die bürgerliche
Mitbestimmung längst unterlaufen haben:
-Die Gewaltenteilung wird dadurch unterlaufen, daß
die Minister gleichzeitig auch Abgeordnete sind, weil sie
auf die Doppeldiäten nicht verzichten wollen. So kontrollieren
sie sich als Abgeordnete selbst mit.
-Echte parlamentarische Kontrolle der Regierung setzt voraus,
daß die Parlamentsmehrheit die Regierung an Übergriffen
und an Mehrausgaben hindern will. Dies ist aber längst
nicht mehr der Fall, denn die Regierung ist jeweils von der
Mehrheit getragen. Wenn also die Regierung etwas vorschlägt,
hat die Mehrheit wie im Notariat abzusegnen statt zu kontrollieren.
Nur wenn die Regierung neutral bestellt würde, hätten
das Parlament und die Parlamentsmehrheit eine echte neutrale
Kontrollfunktion.
-Auch die Parteien haben sich in Deutschland entgegen dem
Grundgesetz zum Verfassungsorgan hochgejubelt. Eigentlich
sollten sie nur bei der Willensbildung mitwirken. Inzwischen
aber haben sie eine solche Macht, daß praktisch die
Parteifunktionäre auch die Politik bestimmen. Das hängt
wesentlich mit dem Recht auf Zweitstimmen und Parteilisten
zusammen. Die Hälfte der Abgeordneten wird nämlich
nicht von der Bevölkerung, sondern von den Parteifunktionären
auf einer Liste abgesichert, muß also nicht den Wählern,
sondern der Partei für seine Wahl dankbar sein. Entsprechend
verfügen die Parteien über die Abgeordneten und
ihr Stimmverhalten aus der stärkeren Position.
Fazit
Der Bürger wird in wichtigen Dingen überhaupt nicht
mehr gefragt. Nicht mehr der Bürger, nicht mehr von ihm
gewählte Abgeordnete, sondern von ihm unabhängige
Parteien und supranationale Politkommissare entscheiden immer
mehr darüber,
-worüber bei Wahlkämpfen national noch gestritten
werden soll, -was dem Bürger überhaupt zur Entscheidung
noch vorgelegt wird, -was besser ohne den Bürger politisch
entschieden wird, um kein Risiko für das Ergebnis einzugehen,
-mit welchen unwichtigen Themen statt dessen die Medien und
die Parteien national beschäftigt werden -und was am
besten ohne Bürger in den geschlossenen Zirkeln des Brüsseler
Politbüros von den Kommissaren zur Regelung der Lebensumstände
innerhalb Europas und extern gewünscht, geregelt und
den Bürgern aufgezwungen wird.
Die mit der Globalisierung einhergehende Zentralisierung
der politischen Macht hat also in den vergangenen 30 Jahren
-die Demokratie bei uns und vielen anderen Staaten weitgehend
ausgehöhlt, nämlich die Staaten entstaatlicht, die
Völker «multikultiviert», die Parlamente
entmachtet, den Staaten immer mehr Souveränitäts-
und Hoheitsrechte entzogen
-und sie dafür mit supranationalen und internationalen
Regelungen neu geordnet, die nicht den Wünschen der Bevölkerung,
sondern den Interessen von supranationalen Funktionären
und Machtgruppen entsprach.
-Der Nationalstaats- und Demokratieverlust traf vor allem
den Mittelstand, welcher dieses dezentrale System zum Schutze
seiner eigenen Selbstverantwortung und Selbstbestimmung geschaffen
hatte. Der Mittelstand ist folglich durch die Entdemokratisierung
ebenfalls entmachtet, zentralen Willensbildungen unterworfen
und abhängig geworden.
Die eigentlichen Machthaber der zentralisierten Gewalt sind
aber nicht einmal die nationalen Regierungen oder EU-Politfunktionäre,
sondern die noch mächtigeren internationalen Wirtschafts-
und Politinteressen vor allem der «einzigen Weltmacht»,
die ihren Willen hierarchisch von oben nach unten in der Welt
durchsetzt und den Völkern, Staaten und internationalen
Organisationen immer weniger Eigenverantwortung und Mitbestimmung
läßt.
Diese Entwicklung ist gefährlich, weil sie die Zustimmung
der Bürger zu dem politisch ausgehöhlten System
der Demokratie riskiert. Schon jetzt gehen nur noch die Hälfte
der Bürger überhaupt zu Wahlen, weil sie behaupten,
damit ohnehin nicht mehr viel zu bewirken. Die Entdemokratisierung
durch Zentralisierung ist also bereits im Bewußtsein
der Bevölkerung weit fortgeschritten. Würde eine
globale Krise die Menschen wiederum wie bei der ersten Weltwirtschaftskrise
in Not stürzen,09 dann könnte die Wut über
die globalen Fehlentwicklungen bei der Bevölkerung auch
zur Wut über das Versagen der Restdemokratie führen
und wiederum ganz andere politische Strukturen begünstigen.
Die Globalisierung hat also praktisch zur globalen Zentralisierung
der politischen Macht geführt. Damit wurden ebenso die
Demokratie wie auch das Selbstbestimmungsrecht der Menschen
ausgehöhlt. Ohne wirkliche demokratische Selbstbestimmung
und Selbstverantwortung wurde der Bürger immer mehr zum
Untertan. So vollzog sich ein schleichender Systemwandel und
eine Entdemokratisierung hin zur Zentralisierung der politischen
Macht zugunsten einer kleinen Clique von Politfunktionären
(Oligarchie) und darüber hinaus zu einer globalen Polit-,
Wirtschafts- oder Finanzdiktatur.
01 Bundestagsdrucksache 14/9 200,
S. 441, der Enquetekommission Globalisierung
02 Ulrich Beck, zit. nach A. Klein, Entmachtung der Parlamente,
FAZ 179/04
03 wie zuvor 04 FAZ 287/04
05 Kielmannsegg, a.a.O.
06 Kielmannsegg, a.a.O.
07 Hans Klein, Entmachtung der Parlamente, FAZ 279/04
08 Klein, a.a.O.
09 vgl. Hamer, E. und E., Was passiert, wenn der Crash kommt?,
Stuttgart, 6. Aufl. 2005 |
|
Rund um die „Vogelgrippe“
Kampf gegen die Vogelgrippe -
Aktionismus statt Vorsorge
Autorin : Helga van Ooijen
H5N1: nun auch in Europa. Und die Politik versichert uns bei
jeder Gelegenheit, daß alles zu unserem Schutz unternommen
wird. Noch besteht für Menschen keine akute Gefahr, doch
Experten warnen schon lange vor einer Grippepandemie. Prof.
Berhard Ruf von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie,
sagt:
„Dann müssen wir weltweit mit weit über 100
Millionen Toten rechnen und mit einer vielfachen Zahl an Erkrankten.
Wenn das für Deutschland heruntergerechnet wird, dann
müssen wir mit 100-200 Tausend Toten rechnen, vielen
Tausend Krankenhausbehandlungen, vielen Millionen Infizierten,
die ambulant behandelt werden müssen. Das überfordert
mit Sicherheit das Gesundheitssystem in Deutschland.“
20 Millionen Euro investiert die Bundesregierung in die Herstellung
eines Impfstoffes, trotzdem wird dieser erst Wochen nach dem
Ausbruch einer Grippewelle zur Verfügung stehen. Denn
die Entwicklung kann erst abgeschlossen werden, wenn das Virus
bekannt ist. Für diese Überbrückungszeit stehen
nur zwei Medikamente zur Verfügung: Tamiflu und Relanza.
Die Bundesländer haben mit der Einlagerung dieser Medikamente
begonnen – doch bereits jetzt gibt es Produktionsengpässe.
Außerdem werden erste Fälle von Resistenzen gemeldet.
Experten wie Prof. Bernhard Ruf fordern dringend die Entwicklung
weiterer Wirkstoffe:
„Es gibt derzeit nur die beiden Hersteller und der Produktionsprozeß
ist eminent aufwendig, das heißt ad hoc können
gar nicht mehr Firmen einsteigen, deshalb brauchen wir dringend
Forschung in weitere Substanzen.“
Neue Grippemedikamente? Seit Jahren arbeitet die Firma Dr.
Pandalis mit dem Extrakt der Cystusrose – eine Pflanze mit
hohem Polyphenolgehalt. Die Pflanze hat Lebensmittelqualität,
Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Die Rose wird in Griechenland
geerntet und dann im niedersächsischen Glandorf zu einem
Extrakt weiterverarbeitet: ein Mittel, das vorbeugend auch
bei einer Grippeepidemie eingesetzt werden kann, sagt Geschäftsführer
Georgeos Pandalis:
„Bei Infektionen aller Art, das kann man verfolgen in
der Medizingeschichte, da hat man die Pflanze immer eingesetzt.
Damals konnte man nicht unterscheiden, ob die Infektion bakteriell
oder durch Viren hervorgerufen wird. Das war der Hintergrund
, warum wir diese Pflanze bei Grippeviren getestet haben.“
Ein rein pflanzliches Mittel gegen eine hoch pathogene Grippe?
Wir wollen von Wissenschaftlern wissen, ob das sein kann.
report München ist im Friedrich-Löffler-Insitut
in Tübingen: eine renommierte Einrichtung des Bundes,
zuständig für die Tierseuchenbekämpfung. Die
Mitarbeiter forschen zu BSE, Maul-und-Klauenseuche und auch
zur Vogelgrippe. Im Auftrag und finanziert vom Hersteller
wird hier Cystus untersucht. Als erstes Fernsehteam überhaupt
darf report München im Sicherheitsbereich des Instituts
drehen. Die Untersuchungen stehen unmittelbar vor dem Abschluß.
Bei Zellkulturen, so viel läßt sich jetzt schon
sagen, hat Cystus eine positive Wirkung:
In einer Art Aquarium werden lebenden Zellen zunächst
mit dem Cystuswirkstoff benebelt – nach 20 Minuten kommen
Viruserreger, die dem H5N1-Virus ähnlich sind dazu –
zur Demonstration arbeiten die Forscher bei unserem Dreh mit
einer ungefährlichen Substanz. Circa 100 000 bis 400
000 Viren werden pro Versuch vernebelt, ungefähr soviel,
wie ein kranker Mensch beim Niesen in seine Umgebung abgibt.
Der Versuch wurde vielfach wiederholt, um verläßliche
Ergebnisse zu erzielen. Der Biologe Dr. Oliver Planz vom Friedrich-Löffler-Institut
Tübingen erklärt uns:
„Da, wo sie diese Löcher sehen, da war das Virus
in der Lage Zellen zu infizieren. Was ich hier zeige, ist
folgendes: einmal eine Infektion ohne das Pflanzenextrakt
Cystus und einmal eine Infektion mit dem Pflanzenextrakt Cystus.
Und man sieht ganz deutlich eine Reduktion der Menge Viren,
die in der Lage waren, die Zellen zu infizieren.“
Die Versuche am Friedrich-Löffler-Institut sind vielversprechend.
Und sie bestätigen Forschungsergebnisse der Universität
Münster. Der Grippeforscher Prof. Stephan Ludwig hat
bereits im Sommer dieses Jahres die Wirkung von Cystus an
Zellkulturen untersucht. Er erläutert das Ergebnis:
„Im Rahmen dieser Zellkulturexperimente konnten wir eine
überraschend gute Wirkung , eine hemmende Eigenschaft
dieses Extrakts auf die Vermehrung von Grippeviren in Zellen
zeigen, wobei die Extrakte keinerlei schädigende Wirkung
auf die Zellen hatten.“
Bisher wurde die Wirkung nur an Zellkulturen untersucht –
ob Cystus im menschlichen Körper gleiche Effekte hat,
läßt sich erst nach klinischen Studien abschließend
beurteilen. Trotzdem leitet Prof. Ludwig und der Hersteller
die Studie unmittelbar nach der Fertigstellung im August an
das Bundesministerium für Verbraucherschutz weiter. Im
Begleitschreiben heißt es:
„Nach unseren (...) Untersuchungen liegt die begründete
Vermutung nahe, daß das ... Präparat zur Bekämpfung
der Vogelgrippe geeignet sein könnte.“
Der Hersteller Georgeos Pandalis bekam allerdings keine Antwort:
„Wir haben keine Reaktion bekommen, erwartet habe ich,
daß die sich bei mir melden, daß die Interesse
zeigen, daß die anrufen und sagen, ist ja toll, keine
Nebenwirkungen, dann machen wir einmal gemeinsame Sitzungen
und überlegen, wie wir gemeinsam die Forschung voran
treiben können, aber null Reaktion.“
Dabei wäre angesichts der aktuellen Bedrohung eine öffentliche
Unterstützung der Grippeforschung durchaus wünschenswert,
sagt Prof. Stephan Ludwig vom Zentrum für molekulare
Virologie der Universität Münster. Und es sagt weiter:
„Daß diese Mittel vorhanden sind, sieht man daran,
daß in einer Art Panikreaktion für die Entwicklung
eines Impfstoffes plötzlich 20 Millionen Euro zur Verfügung
gestellt werden. Vielleicht hätte man sich überlegen
sollen, diese Mittel schon frühzeitig in die gerichtete
Forschung zu investieren. Dann hätte man jetzt eine bessere
Ausstattung an Anti-Influenza-Medikamenten und wäre besser
gewappnet gegen diese Bedrohung der Vogelgrippe.“
report München fragt nochmals beim Bundesministerium
nach – und bekommt, anders als der Hersteller umgehend eine
Antwort – darin heißt es, das Ministerium:
„hat (...) in dieser Angelegenheit bisher noch keine Handlungsmöglichkeit
gesehen, da die Untersuchungen zur Wirksamkeit noch laufen.“
Noch einmal: dem Ministerium wurde bereits im August ein Forschungsbericht
vorgelegt. Die Seuchenabwehr ist Aufgabe des Staates: deshalb
muß jeder Ansatzpunkt mit Nachdruck verfolgt werden.
Denn unabhängig von der Vogelgrippe - Experten warnen:
es ist nicht die Frage ob, sondern wann eine Grippepandemie
kommt.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
http://www.wahrheitssuche.org/vogelgrippe.html
http://www.klein-klein-aktion.de/wer_sind_wir/Info_-_pdf/Impfungen/Influenza-Pandemie/panikinfluenza-pandemie.html
Die Vogelgrippe - Panik
Veronika Widmer
1997, im Grippepanikjahr, wurde durch den Tod von Lady Diana
die geplante Grippepandemie verhindert. Im Jahr 2002 sollte
mit SARS wieder eine Epidemie konstruiert werden, doch es
hat über die behauptete Ansteckung der Menschen aus den
asiatischen Ländern nicht funktioniert, jetzt versuchen
sie es über die Zugvögel mit der Vogelgrippe.
Nur dieses Mal ist die Logistik vorbereitet. Dieses Mal wurden
in Europa Pandemiepläne geschmiedet und die Hilfsorganisationen
einbezogen und das, bevor das behauptete Humanvirus, das für
die konstruierte Pandemie verantwortliche Killervirus, überhaupt
als existent behauptet wird.
Die Panikaktion ist also lange und gut vorbereitet.
Diese Geschichte ist ernst, sie ist richtig ernst.
Am 9.8.2005 hat Susanne Kronzucker in Nachtjournal, RTL,
die WHO-Prophezeiung ausgesprochen: "Es ist nicht mehr
die Frage, ob die Pandemie kommt, sondern wann."
Die sind sich also ziemlich sicher, daß sie das Ding
diesmal durchziehen können.
Auch Susanne Kronzucker verkündete, daß die Länder
wohl Medikamente und Influenzaimpfstoffe bevorraten, daß
diese aber keinesfalls für alle Erkrankte ausreichen
würden.
Warum nicht? Sollen wir tatsächlich glauben, daß
es der Pharmaindustrie nicht möglich ist, genügend
Medikamente herzustellen? Wohl kaum. Warum verbreiten die
Behörden, daß die Medikamente nicht ausreichen?
Damit wollen die Behörden einen Bürgerkrieg anzetteln?
Warum? Stefan Lanka wird es im nächsten Artikel ausführen.
Tatsache ist, Angst macht die Menschen krank.
Anfang August wurde über die Medien verbreitet, daß
in Amerika ein Impfstoff entwickelt wurde. Ein Impfstoff gegen
das Virus, das noch gar nicht existent ist.
Ende Juli wurde der Wissenschaft ein Stäbchenvirus, was
das Vogelgrippevirus sein soll, vorgelegt.
Das ist in etwa so, wie wenn morgen Menschen mit zwei Köpfen
vorgestellt werden würden und keiner sich dafür
interessiert, und keiner erstaunt fragt, was ist denn das,
wo kommt das her und wie konnte sich das entwickeln?
Bereits in Oktober 2004 wurden Medikamente, sogenannte Virostatika
entwickelt und laut dem Pandemieplan von Österreich wurde
auch bereits die Dosierung dieser Virostatika festgelegt.
Medikamente, die gegen etwas eingesetzt werden sollen, das
es noch nicht gibt, nämlich das Humanvirus, das sich
erst aus dem behaupteten Vogelgrippevirus entwickeln muß.
Medikamente die tatsächlich Chemotherapeutika sind.
So ein Wahnsinn und kein Arzt und kein Wissenschaftler widerspricht
dem Konstrukt, das jeglicher Biologie widerspricht.
Im Nachtjournal am 9.8.2005 wurde veröffentlicht, daß
die Behörden und die WHO befürchten, daß sich
ein (nicht wissenschaftlich nachgewiesene) Influenzavirus
mit dem behaupteten Vogelgrippevirus zu einem neuen Humanvirus,
einem Killervirus vereinigen wird. Das heißt, sie wollten
schon wissen, daß nicht das Vogelgrippevirus mutiert,
sondern daß durch Vereinigung mit einem Grippevirus
ein neues Humanvirus entstehen wird.
Aber auch diese Meldung ist so durchsichtig, wie plump.
Denn daraufhin haben die WHO mit der Pharmaindustrie gemutmaßt,
daß man im Winter verhindern muß, daß sich
die nicht wissenschaftlich nachgewiesenen Influenzaviren in
der Population verbreiten und deshalb der Influenzaimpfschutz
dieses Jahr besonders wichtig wird. Allerdings widerspricht
das jeglicher schulmedizinischer Logik:
Dr. Rasch, RKI, schreibt bereits im Jahr 2002, daß
sich die Schleimhäute der Geimpften durch das Lebend-Virus
besiedeln. Das heißt, daß laut schulmedizinischer
Meinung durch die behaupteten Viren im Impfstoff das Virus
in der Population verbreitet wird. Demnach kann logischerweise,
auch nach schulmedizinischen Ansichten, ein Schutz durch Impfungen
nicht behauptet werden!
Dieser Wahnsinn, diesen Angriff auf die Bevölkerung,
der da konstruiert wird, kann nur verhindert werden, wenn
vielen Menschen bekannt wird, was da vorgeht. Nur mit Aufklärung
kann erreicht werden, daß die WHO, die Gesundheitsbehörden
und die Pharmaindustrie mit ihren Plänen nicht durchkommen:
Einfach dadurch, indem die Menschen nicht mitmachen.
--------------------------------------------------------------------------------
Wehe, wehe wenn ich auf den Pandemie-Plan sehe!
Dr. Stefan Lanka
Uns sind die konkreten Pläne zur Vorbereitung einer
Massenhysterie und eines Bürgerkrieges im Rahmen der
inszenierten Vogelgrippe-Panik zugespielt worden, die mir
das Blut gefrieren läßt.
Wie aus den Medien, den Wegbereitern der Panik zu hören
ist, rechnen die Macher in der amerikanischen Seuchenbehörde,
einer Abteilung des Pentagons und deren Handlanger in der
WHO und in unseren Gesundheitsbehörden mit 2 bis 5 Millionen
Toten alleine in Deutschland.
Die öffentliche Ordnung, der Verkehr und damit die Versorgung
sollen aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen und Hysterie
planmäßig zusammen brechen. Apotheken, in denen
die zu Tode erschreckte Bevölkerung die vermeintliche
Chemoprophylaxe gegen das Todesvirus vermutet, sollen vom
Militär bewacht werden.
Es ist klar, daß alte und kranke Menschen, die zusätzlich
zur Todesangst dann nicht mehr oder nicht ausreichend versorgt
werden können, dieser gezielten Panik als erstes zum
Opfer fallen werden. Den Rest wird ihnen und anderen geschwächten
Menschen dann die Chemotherapie geben, die es nur für
5-30% der Bevölkerung auf Bezugsschein geben soll und
um die sich dann auf den Straßen die verängstigten
Menschen schlagen werden. Ein Schelm der in Bezug auf die
unbezahlbaren Pensionen und die Alterspflege und die Alterspyramide
Böses dabei denkt.
Wir tun unseren Teil, wie gehabt klein-klein und konstant,
diesen Wahnsinn, die logische Konsequenz der Kapitalisierung
der verbrecherischen Antibiose, ins Gegenteil - Harmonie und
Rechtstaatlichkeit - zu transformieren. Sollten unsere und
Ihre Kräfte nicht ausreichen den geplanten Bürgerkrieg
zu verhindern, mag manch einer hoffen, daß das organisierte
Verbrechen mit Ehrenkodex - im Gegensatz zum Angst-Pharma-Kartell
ohne jegliche Ehre - die Mafia, auf die Idee kommt, weißes
Pulver (Kokain etc.) als Rettung vor dem Todes-Vogelgrippe-Virus
reichlich und günstig auf den Markt zu bringen, damit
der geplanten Panik die Kraft zum Bürgerkrieg um die
vermeintlich rettende moprophylaxe entzogen wird.
Letztendlich, und nun wieder Ernst, gibt es aber nur ein
wirksames Mittel, das vor der Vogelgrippepandemie schützen
kann: Es ist, worauf Emanuel Kant hingewiesen hat, der Mut
sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.
In diesem Sinne Ihr Dr. Lanka und das klein-klein-team
-------------------------------------------------------------------------------
Die Vogelgrippepanik
Die geplante Chemo-Epidemie
Karl Krafeld
Die Medien verbreiteten im Juli 2005 die Nachricht von der
bevorstehenden Verehelichung des (nie nachgewiesenen) Vogelgrippevirus
mit einem (nie nachgewiesenen) humanen Grippevirus.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreitet diese Warnung
und verbreitet gleichzeitig die Warnung, daß die Verbindung
des Vogelgrippevirus mit einem humanen Virus zu einer weltweiten
Grippeepidemie (Pandemie) führen würde. 30 % der
Deutschen würden erkranken und bis zu Hundert Tausende
Menschen würden in Deutschland sterben.
Da kein Impfstoff zur Verfügung steht, bestellen die
Landesgesundheitsminister (auf Kosten der Steuerzahler) Chemomedikamente,
um die Bevölkerung vor diesem neuen noch viel gefährlicheren
Grippevirus schützen zu können.
Da diese Chemomedikamente nicht so schnell, wie geplant,
besorgt werden können, wird man frühestens im Frühjahr
2006 mit dem weltweiten Ausbruch dieser WHO-Vogelgrippe-Panik,
dieser geplanten Chemo-Epidemie, rechnen müssen.
Der Bayerische Gesundheitsminister Schnappauf wird in der
Ärztezeitung vom 4. Juli 2005 zitiert: "Die Frage
sei nicht mehr, ob eine weltweite Epidemie ausbreche, sondern
wann und wie stark sie auftrete, sagte der bayerische Gesundheitsminister
Werner Schnappauf (CSU) (.)".
Ob hier eine zwangsweise Chemoprophylaxe in ganz Deutschland
oder nur in einigen Bundesländern, als "Maßnahme
der spezifischen Prophylaxe" nach § 20 Abs. 6 und
7 Infektionsschutzgesetz (IfSG), als Chemoprophylaxe nach
§ 2 Nr. 10 IfSG, durchgeführt werden soll und durchgeführt
wird, ist gegenwärtig noch nicht deutlich. In §
20 Abs. 6 u. 7 IfSG steht nicht nur in Bezug auf "Schutzimpfungen",
sondern auch auf "andere Maßnahmen der spezifischen
Prophylaxe", daß zur Teilnahme verpflichtet werden
kann. "Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit
(Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt
werden."
Die Vogelgrippeepidemie (-idiotie) ist ein weiterer Akt
der gegenwärtigen globalen medizinisch-industriellen
Selbstvernichtung der Menschheit, auf die Ivan Illich vor
30 Jahren erstmalig unter dem Titel "Die Enteignung der
Gesundheit" (heutiger Buchtitel: Die Nemesis der Medizin)
hingewiesen hat. Die Selbstvernichtung der Menschheit wird
heute insbesondere durch die WHO betrieben. Diese fortschreitende
Selbstvernichtungstendenz muß dadurch überwunden
werden und kann nur dadurch überwunden werden, daß
lebenswillige Staatsbürger von ihren Staaten, klein-klein,
Rechtsstaatlichkeit abverlangen. Diese Selbstvernichtungstendenz
(diese Selbstmordattentätertendenz der Industrienationen
gegenüber den Völkern der Dritten Welt) ist überwindbar,
einfach dadurch, indem in Deutschland das Grundgesetz nicht
mehr nur als verbindlich "gilt", sondern tatsächlich
in Deutschland verbindlich "ist".
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland räumt
der Medizinwissenschaft keinen Freiraum jenseits der Pflicht
zur Wahrhaftigkeit ein. Diesen Freiraum jenseits der Pflicht
zur Wahrhaftigkeit räumt bis heute der Staat (Gesundheitspolitik)
der Medizinwissenschaft ein, die ein X für ein U vormacht,
die ein "gilt" als "ist" behauptet, die
jetzt die geplante Ehe zwischen dem nicht nachgewiesenen Vogelgrippevirus
und einem nicht nachgewiesenen humanen Grippevirus behauptet.
--------------------------------------------------------------------------------
Chemotherapeutika für die breite Bevölkerung
Veronika Widmer
Die Gesundheitsbehörden in Österreich
und Deutschland planen mit der Verbreitung, daß für
die bevorstehende Grippepandemie nicht genügend Medikamente
zur Verfügung stehen, mit denen die Erkrankten gerettet
werden könnten, den Bürgerkrieg.
In Deutschland werden Virostatika, die in Wirklichkeit Chemotherapeutika
sind, eingelagert.
Im Januar diesen Jahres haben die Gemeinden
in Baden-Württemberg ihre Pläne für Massenimpfstationen
an die Regierungspräsidien eingereicht. In diesen Massenimpfstationen
sollen logistisch geplant innerhalb von 5 Tagen alle in den
Gemeinden lebenden Menschen geimpft werden können.
Diese Pläne bekommen jetzt durch die, in der Presse propagierte
Grippeepidemie einen realistischen Bezug, denn nach der Chemotherapie
kommt der Impfstoff gegen das behauptete Vogelgrippevirus,
das allerdings erst noch zum Humangrippevirus mutieren muß.
Das Phantom wurde jetzt abgebildet
Das behauptete Vogelgrippevirus H5N1, das bisher wie ein Phantom
gehandelt wurde, wurde jetzt scheinbar im größten
Salzwassersee Chinas gefunden und von der Presse vorgestellt.
Der See wurde für Besucher gesperrt und es wurden Quarantäne-
und Untersuchungsstationen eingerichtet.
Elektronenmikroskop-Aufnahme von behaupteten Vogelgrippe-Viren
(H5N1), in Wirklichkeit nur Bestandteile von sterbenden Zellen.
Daß es sich bei dieser Abbildung nicht einmal theoretisch
um isolierte und wissenschaftlich nachgewiesene Viren handeln
kann, fällt jedem Laien auf, der sich mit dem Thema Virenisolation
auseinander gesetzt hat. Lesen Sie hierzu die Informationen
über Virenisolationen in der Informationsbroschüre
Nr. 1: Macht Impfen Sinn? (2. Auflage).
In Österreich haben die Sanitätsbehörden
einen Pandemieplan entworfen, der sich liest, wie ein schlechter
Krimi.
Von bürgerkriegähnlichen Zuständen ist hier
die Rede und daß Apotheken durch das Bundesheer vor
den Bürgern geschützt werden müssen, weil die
eingelagerten Medikamente nicht für alle Bürger
zur Verfügung stehen werden. Ärzte werden darauf
vorbereitet, daß sie die schwere Aufgabe zu bewältigen
haben werden, zu entscheiden, wer bei dem Versorgungsmangel
behandelt werden wird und wer nicht. Man nennt das Triage.
Heute gelten im Rettungsdienst klare Regeln, daß diejenigen
als erstes versorgt werden, die trotz ihren schweren Verletzungen
Überlebenschancen haben.
Wie diese Regeln in einer mit Angst und Chemotherapien hervorgerufenen
Pandemie ausgelegt werden, ist offensichtlich.
Der beste und einzige Schutz vor einer konstruierten
Pandemie wäre, wenn sich die Bevölkerung von der
angst- und panikverbreitenden Pandemie, die von den Gesundheitsbehörden
pharma-industriegläubig angezettelt werden, nicht beeinflussen
lassen würde. Wie aufgeklärt die breite Masse der
Bevölkerung allerdings ist, wird sich zeigen müssen.
--------------------------------------------------------------------------------
Eine Kindstötung und übelste Tierquälerei dienen
als Beweis für das Vogelgrippevirus.
Dr. Stefan Lanka
Ein Schweizer wollte es wissen und schrieb
seine Gesundheitsbehörden des Kantons und des Landes
an, um von ihnen wissenschaftliche Beweise über die Existenz
behaupteter Influenza-Viren und Beweise über deren Krankheitsverursachung
zu erhalten.
Von Dr. med. Markus Betschart, dem Leiter
des Kantonsarzt-Amtes des Kantons St. Gallen, bekam er eine
Seite, ein Ausdruck aus dem Internet, ohne jegliche Literaturangaben
die eine Überprüfung hätten erlauben können
und eine Kopie einer Empfehlung zur Grippeprävention
des Bundesamts für Gesundheit vom August 2000, in der
auch keine Literaturangabe über eine erfolgte Virusisolation
zu finden ist.
Der Abteilungsleiter der Abteilung für
übertragbare Krankheiten am Bundesamt für Gesundheit
in Bern, Privatdozent Dr. med. Pierre-Alain Raeber gibt dagegen
zu, daß - übrigens wie bei allen Viren, die in
der Medizin als existent behauptet werden, "der erste
Nachweis etappenweise bei verschiedenen Experimenten erfolgte
und man daher den ersten Nachweis nicht auf ein singuläres
Ereignis zurückführen kann." Und: "Aufgrund
der Angaben können wir annehmen, daß das Influenza-Virus
in den Jahren um 1934 nachgewiesen wurde."
Es wird also nur angenommen, daß das
Virus nachgewiesen wurde. Geht man alle Reverenzen in den
zitierten Lehrbüchern durch, stellt man fest, daß
es auch bei den so genannten Influenza-Viren weder einen veröffentlichten
Beweis ihrer Existenz, noch Fotos der isolierten Viren und
schon gar keine Charakterisierung ihrer Bausteine gibt. …..
Dem Ahnungslosen stellt sich nun die Frage:
Was aber wird in den Labors getan, um die Existenz der Influenza-Viren
zu behaupten?
In einer der maßgeblichen Publikationen, in der im Titel
der Publikation die Isolation und Charakterisierung eines
gefährlichen Vogelgrippevirus aus einem Menschen behauptet
wird, kann man nachlesen, was getan wurde (Characterization
of an avian influenza A (H5N1) virus isolated from a child
with a fatal respiratory illness, SCIENCE 279, 16.1.1998,
393-395):
1997 war das Grippepanikjahr, das die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) inszenierte, in dem die verbreitete Panik zur Pandemie
führen sollte, die nur durch den Tod von Lady Di am 31.8.
gestoppt wurde.
1997 wurde Material von einem Luftröhrenabstrich eines
3-jährigen Jungen, der in Hongkong u.a. durch irrsinnige
Antibiotikagaben getötet wurde, mit künstlichen
Zellen in einer Plastikschale vermischt. Da die künstlichen
Zellen nicht mehr wie zuvor verdünnt und ernährt
wurden sind sie abgestorben.
Dieses Sterben, welches unter diesen Umständen ganz automatisch
und immer einsetzt, egal was man zu diesen künstlichen
Zellen gegeben hätte, wird dann als Isolation eines Virus
und als Beweis für die Existenz eines Virus ausgegeben.
Ein Virus taucht allerdings nirgendwo auf, nur das Binden,
bzw. das Nicht-Binden von Eiweiß-Teilchen an die sterbenden
künstlichen Zellen, wird zur Unterscheidung von anderen
behaupteten Viren herangezogen.
Ein direkter Nachweis eines Virus, die Isolation des Virus
und die Bestimmung seiner Zusammensetzung, taucht nirgendwo
auf. Stattdessen kommen nur indirekte Nachweisverfahren zur
Anwendung, die nirgendwo an einem Virus oder an einer viralen
Struktur geeicht worden sind.
Diese Gemische aus sterbenden künstlichen Zellen werden
in großer Menge via Luftröhre und/oder durch die
Nase in die Lunge von jungen Hühnern gepumpt, die langsam
daran ersticken, was von unseren Wissenschaftlern, unseren
Gesundheitsbehörden und vor allem von unseren Journalisten
dann als Beweis für die Gefährlichkeit dieser behaupteten
Hühnergrippeviren ausgegeben wird. Mikroskopische und
sonstige Untersuchungen an Organen und Geweben dieser erstickten
Hühner, die sich durch nichts von mikroskopischen Untersuchungen
ebenso zu Tode gekommener Hühner unterscheiden, werden
als Beweis für das tödliche Wirken der behaupteten
Hühnergrippeviren ausgegeben.
Als Menschenmodell für die Versuche,
die die Gefährlichkeit des Hühnergrippevirus beweisen
soll, dienen junge Javaneräffchen (Macaca fascicularis),
die von ihren Eltern getrennt wurden. Diese Äffchen leben
normalerweise in stabilen Gruppen von 20-70 Mitgliedern in
den dichten Wäldern der südostasiatischen Inseln
und wiegen ausgewachsen zwischen drei (Weibchen) und sechs
Kilo (Männchen).
30 Tage vor dem Infektionsexperiment werden
den Tieren Temperatursonden mitsamt Sendeeinrichtung in den
Unterkörper implantiert. 5 Tage vor der Infektion mit
den behaupteten Hühnergrippeviren werden die Tiere in
einer Unterdruckkammer fixiert, der Unterdruck erschwert das
Atmen und beides erzeugt Todesangst. 4 ml des Gemischs aus
sterbenden künstlichen Zellen, was als Virus-Isolat bezeichnet
wird, wird durch einen Tubus in die Luftröhren der Lungen
der Äffchen eingebracht. Der Tubus ist so gesetzt, daß
das Äffchen die Flüssigkeit nicht aushusten kann.
Auf einen erwachsenen Menschen umgerechnet sind dies 80 ml
Flüssigkeit, was dem Inhalt von 8 Schnapsgläsern
entspricht. 0,5 ml dieses Gemischs werden in die Mandeln gespritzt,
jeweils 0,25 ml in die Bindehaut der Augen. Kurz vor der sogenannten
Infektion, dem Erzeugen konstanter Erstickungsanfälle
durch die Gabe von 4 ml sterbender Zellkulturen via Tubus
in die Luftröhren der Äffchen, werden die Tiere
betäubt und Blut entnommen, ebenso am 3. und 5. Tag der
sogenannten Infektion. Mehrmals werden den Tieren Nasen- und
Rachenabstriche genommen, die zu weiteren Erstickungsanfällen
führen. Mehrmals werden Bronchialwaschungen durchgeführt,
die zu massiven Erstickungsanfällen führen.
Wenn die Äffchen in der Lösungsphase
der akuten Todesangstkonflikte Fieber entwickeln, den Atemtakt
von 30 Atmungen auf 100 Atmungsvorgänge pro Minute erhöhen,
lethargisch werden, den Appetit verlieren, blau anlaufen und
dauernd husten, wird dies als Beweis für die Gefährlichkeit
der behaupteten Hühnergrippeviren ausgegeben. Damit der
Lungenkrebs der durch die Todesangst durch Ersticken erzeugt
wurde nicht manifest wird, werden die Äffchen am 7 Tag
nach der sogenannten Infektion durch Ausbluten getötet.
Das ist die traurige Wahrheit über die
behaupteten Influenza-Viren. Die Äffchen starben und
sterben, um eine globale Angst-Paranoia zu erzeugen, die bei
Ausrufung bei verängstigten, bei alten und kranken Menschen
ebenso Todesangst und entsprechende Symptome hervorrufen wird,
wie die gezielten Erstickungsanfälle der Äffchen:
Todesangst raubt nun einmal den Atem. Das
Teuflische am derzeitigen Influenza-Pandemieplan ist, daß
die zuständigen Gesundheitsminister der Länder die
scheinbar rettende Influenza-Chemotherapie stark limitiert
und so Verteilungskämpfe, sprich einen Bürgerkrieg
vorprogrammiert haben.
In der Tat ist in den Detail-Plänen
der Pandemie-Planung das Militär u.a. zur Bewachung von
Apotheken vorgesehen, in denen die irregeführte Mehrheit
der Bevölkerung rettende Medikamente vermuten wird. ….
Furcht besiegt mehr Menschen als irgend etwas
anderes auf der Welt.
Ralph Waldo Emerson (1803-82), amerikanischer Philosoph und
Dichter
|
weiter zum Archiv |
| |

|
|